Karneval

Sessionsauftakt: Gerwers animiert zum nachhaltigen Karneval

Die Marschkapelle Swingis sorgte für musikalische Unterhaltung beim Sessionsauftakt in Rees.

Die Marschkapelle Swingis sorgte für musikalische Unterhaltung beim Sessionsauftakt in Rees.

Foto: Christian Creon / FUNKE Foto Services

Rees.  Sessionsauftakt in Rees: Karnevalsfreunde aus der Region feierten beim Sektempfang und auf dem Schiff. 450 Narren waren mit von der Partie.

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Wenn auch die Gesellschaft noch nicht mit fertigen Themenwagen anrückte, so hatten sie sich doch wenigstens in ihre traditionellen Narrenkluften der Funkemariechen und Karnevalsvereine aus Emmerich, Haffen, Isselburg und Haldern gekleidet. Zusammen mit weiteren Karnevalsvereinsvertretern aus Mehr 4242, Millingen, Empel, Rees, Bienen, dem Hüthumer Frauen Karnevals Verein, Vrasselt und aus Emmerich begannen sie ihre Session-Auftaktveranstaltung mit lautem Helau.

Um 11.11 Uhr ließ der Kevelaerer Fanfarenzug Swingende Doppelzentner die Wände des Bürgerhauses Rees im Takt des Liedes Kölle Alaaf vibrieren. Anschließende inbrünstige Helau-Rufe sollten beim Sektempfang bis 12 Uhr noch öfters zu hören sein. So wurde zum Beispiel die Ansprache des Bürgermeisters Christoph Gerwers damit belohnt. „Die Karnevalshochburgen sollten sich ins Zeug legen“, scherzte er und rühmte den Elan der lokalen Karnevalsorganisationen im Vergleich zu dem in Köln.

Zwiebeln als Wurfmaterial?

Ganz Vertreter der CDU widmete er ein selbstverfasstes Gedicht „Nachhaltiger Karneval“ dem Umweltschutz zur jecken Zeit. Als Verbesserungsvorschläge in Sachen Verschmutzung durch in Plastik verpackte Kamelle, nannte er das Werfen unverpackter Süßigkeit und Blumenzwiebeln. Letztere wären den Umzugsbesuchern auch langfristig gesehen nützlich. Sie würden eingepflanzt nicht nur als schöne Deko, sondern auch als Bienennahrung und letztendlich dem Früchteertrag der Landwirtschaft vor Ort dienen, so Christoph Gerwers.

Den Kindern könne man so von den erbeuteten Zwiebeln leckeres Obst, Gemüse und Honig versprechen. Trotzdem lüftete der Vertreter der Stadt Rees nicht das Geheimnis, welches Geschenk die Stadt dem Umzug machen wird.

Es wurden reichlich Orden verteilt

Danach wurde das Mikro an Marvin Böing und Martin Kösters, die Organisatoren der Veranstaltung, weitergereicht. Sie begrüßten die Ehrengäste, wie Vertreter des Sponsors Volksbank, den Fanfarenzug, Jörn Franken, den Bürgermeister und Pastor Michael Eiden und verliehen ihnen, wie auch den karnevalistischen Monarchen und diversen Vereinsvertretern im Anschluss, Orden.

Für Unterhaltung sorgten auch die Halderner Tanzmariechen mit einer Tanzvorstellung zu einem Mix von Karnevalshymnen. „Die Karnevalssession 2019/20 ist eröffnet.“, rief Martin Kösters aus und erhielt ein einstimmiges „Helau!“ zurück.

Fanfarenzug begleitete den Weg zum Schiff

Nach den Auszeichnungen mit Orden nebst Verteilung alkoholischer und botanischer Präsente riefen die Organisatoren dazu auf, in einem Zug zum Schiff am Rhein zu marschieren. Auf dem schwimmenden Untersatz gedachte die Gesellschaft gemeinsam zu feiern und eventuell über Termine zu informieren. 450 Karten wären dafür verkauft worden, so Martin Böing und auch die Emmericher Karnevalisten versicherten den Organisatoren ein volles Deck.

So zogen die Narren frohen Mutes in Richtung Schiff – mit musikalischer Untermalung durch den Fanfarenzug an ihrer Spitze.

>> Die Tollitäten der Region waren dabei

Die lokal regierenden Prinzenpaare wurden der Gesellschaft erneut vorgestellt und geehrt. Darunter aus Haldern Susanne und Moritz Otten, aus Haffen Patrick Peters und Katharina Stapfer, aus Isselburg Matthias Hartung und Stephanie Hartung und aus Emmerich Gregor und Melanie Brockmann.

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