Altmetallsammlung

Isselburger Kolpingfamilie sammelte Altmetall

Altmetall wird von der Isselburger Kolpingfamilie zweimal im Jahr gesammelt.

Altmetall wird von der Isselburger Kolpingfamilie zweimal im Jahr gesammelt.

Foto: Janssen

Isselburg.   Zweimal im Jahr treten die Mitglieder der Kolpingfamilie Isselburg an, um Metallschrott einzusammeln und damit soziale Projekte zu unterstützen.

Beim Aufräumen im Keller oder Dachboden, bei Haushaltsauflösungen oder auch in industriellen Betrieben fällt jede Menge Altmetall, umgangssprachlich auch Metallschrott genannt, an. Produktionsreste, Autoschrott, Waschmaschinen, Gartentore, alte Rohre, Pfannen aber auch Fahrräder und vieles mehr. Das alles ist nicht einfach nur Abfall, sondern teilweise viel Geld wert. Denn das Recycling von Altmetall ist effizient und viele Branchen sind auf den Rohstoff angewiesen. Durch wachsendes Umweltbewusstsein, steigende Rohstoffpreise und einen steigenden Konsum nimmt die Bedeutung von Altmetallrecycling immer mehr zu.

Zweimal im Jahr wird Metallschrott gesammelt

Das hat vor einigen Jahren bereits die Kolpingfamilie in Isselburg bemerkt und sammelt seitdem zweimal im Jahr nicht nur in den Isselburger Haushalten „Metallschrott“, um die Kasse des Vereins aufzubessern, sondern auch um das eine oder andere soziale Projekt damit zu unterstützen.

Am Samstagmorgen trafen sich etwa 15 Kolpingmitglieder zur Aktion „Altmetallsammlung“ auf dem Schützenplatz, wo bereits ein großer Container stand, um das Gesammelte aufzunehmen.

16 Haushalte wurden angefahren

Während einige der Helfer 16 Adressen aus Isselburg, Heelden, Anholt aber auch Bocholt anfuhren, um das dort gemeldete Metall abzuholen, sortierten auf dem Schützenfestplatz schon einige Kolpingmitglieder den dorthin gelieferten Schrott. Fahrräder, Waschmaschinen, Alu- und Edelstahlabfälle, alte Gartentore oder Metallstangen mussten nach den verschiedenen Werkstoffen unterteilt werden.

Nach und nach trafen dann auch die Schrottlieferanten ein, um ihre Aufräumfunde abzuliefern, unter ihnen auch Familie Trupschusche, die auf dem Weg zum Wertstoffhof erst einmal ihr Altmetall bei der Kolpingaktion abgeben wollte. „Besser hierhin als zum Wertstoffhof“, meinte Dirk Trupschusche, „obwohl ich es super finde, dass es einen Wertstoffhof in Isselburg gibt. Aber wenn so eine Sammlung wie diese dazwischen kommt, dann hat der Wertstoffhof das Nachsehen.“

Nach dem Sammeln ist vor dem Sammeln

„Zwischen 1,5 bis 3,5 Tonnen Altmetall sind bei den letzten Sammlungen zusammengekommen“, wusste Heike Meyer zu berichten, „und wenn in den Tagen vor unserem Sammeltermin verstärkt Schrotthändler pfeifend durch den Ort fahren, dann wissen wir, dass die Altmetallpreise hoch sind.“ Aber ganz so schlimm ist das jetzt auch nicht, denn die Kolpingfamilie hat bestimmt Leute, die sofort wieder anfangen zu sammeln, um bei nächsten Sammeltermin die Aktion der Kolpingfamilie Isselburg zu unterstützen.

Nach getaner Arbeit wurde dann bei Kolpingbruder Hans-Gerd Kapell und seiner Ehefrau Andrea der Grill angeworfen.

Nächster Termin ist im September

Der nächste Altmetall-Sammeltermin der Kolpingfamilie Isselburg findet statt am 21. September von 9 bis 11 Uhr auf dem Schützenfestplatz statt.

Im letzten Jahr wurde von der Kolpingsfamilie das Projekt „Senioren helfen Senioren“ ins Leben gerufen und ist mittlerweile – wenn auch noch sehr überschaubar – angelaufen. Handwerklich begabte Senioren stehen für kleine Reparaturarbeiten und Hilfestellungen im häuslichen Umfeld zur Verfügung.

Wer also Unterstützung braucht, kann unter Tel. 0151 54159355 anrufen. Die Arbeiten werden ehrenamtlich ausgeführt. Lediglich die Kosten für mitgebrachtes Material müssen bezahlt werden.

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