Schule für Isselburg

Isselburger Eltern erhalten einen wichtigen Fragebogen

Reinhold Kühne (l.) und Prof. Dr. Andreas Pasckert hoffen auch dieses Mal auf eine rege Beteiligung der Eltern bei der Befragung zum Thema Privatschule.

Reinhold Kühne (l.) und Prof. Dr. Andreas Pasckert hoffen auch dieses Mal auf eine rege Beteiligung der Eltern bei der Befragung zum Thema Privatschule.

Foto: Thorsten Lindekamp

Isselburg.   In Kindergärten und Grundschulen in Isselburg startet Schule für Isselburg eine Befragung. Deren Ergebnisse hat Einfluss auf die Planungen.

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Gründung einer Privatschule in Isselburg wird ab Montag, 20. Mai, gemacht. Wissenschaftler und Studierende der Hochschule Niederrhein werden dann eine Befragung zur geplanten weiterführenden Schule in freier Trägerschaft durchführen.

Das teilen nun die Initiatoren von Schule für Isselburg mit. Befragt werden alle Eltern, deren Kinder die Grundschulen und Kindergärten in Isselburg besuchen.

Renommierter Professor verantwortet Befragung

Die Erhebung wird wissenschaftlich verantwortet von den Professoren Dr. Andreas Seeliger und Dr. Ralf Ostendorf, dem im November der bundesweit renommierte Titel „Professor des Jahres“ verliehen wurde.

Unter Begleitung der beiden Professoren entwickelten die fünf Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens, Sabine Bosatov, Alexander Preiß, Christoph Meyer, Mario Schepers und Tobias Stapels einen ausführlichen Fragebogen, mit dem vorrangig die Wünsche und Erwartungen der Eltern erforscht werden sollen.

Flyer informieren schon jetzt über das Vorhaben

Auslöser dieser Befragung ist das äußerst motivierende Ergebnis der letztjährigen Studie, bei der bei etwa 80 Prozent der Fragebögen angegeben wurde, dass die Eltern ihre Kinder an der weiterführenden Schule in Isselburg anmelden würden, wenn diese die Wünsche und Erwartungen erfüllen würde.

Von Seiten des Vereins Schule für Isselburg e.V. wird das Projekt von Christa Testroet, Simone Krebs und Rita Nehling-Krüger verantwortet. Bereits seit Donnerstag werden sie die Eltern mit Hilfe von Flyern und Plakaten über die bevorstehende Aktion informieren und die Eltern zum Mitmachen einladen.

Abgabe der Fragebögen bis 31. Mai

Ab Montag, 20. Mai, werden dann die etwa 900 Fragebögen in allen Kindergärten und Grundschulen verteilt werden. Der Rücklauf erfolgt über die Lehrer sowie über Sammelbehälter, die in den Kindergärten aufgestellt werden. Bis zum 31. Mai sollen die Fragebögen eingesammelt werden.

Alle Akteure wünschen sich eine erneut gute Beteiligung der Eltern und eine hohe Rücklaufquote, damit valide statisch aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden können.

Ergebnisse haben Einfluss auf die weiteren Planungen

Die Ergebnisse werden einen erheblichen Einfluss auf die weiteren Planungen von Schule für Isselburg e.V. nehmen und damit die Zukunft der geplanten weiterführenden Schullandschaft prägen.

Vor allem erhofft sich Schule für Isselburg e.V. eine klare Aussage über die gewünschte Schulform. Zudem gibt es Fragen, die sich etwa mit möglichen ganztägigen Angeboten an der Schule beschäftigen und auch welches fachliche Profil sich die Eltern für eine neu zu gründende Schule vorstellen können.

Die Umsetzbarkeit der bevorzugten Schulform wird anschließend konkret auf ihre organisatorisch-finanzielle Realisierbarkeit geprüft und mit der Bezirksregierung Münster verhandelt.

>> DAS IST DER VEREIN

Schule für Isselburg e.V. wurde im März 2019 gegründet. Zweck des Vereins ist die Suche nach einem Träger für eine weiterführende Schule in freier Trägerschaft. Nach dessen Etablierung unterstützt der Verein den Träger sachlich und finanziell. Der Verein Schule für Isselburg setzt sich dafür ein, dass in der Stadt Isselburg in schon bestehenden Schulräumen eine weiterführende Schule mit neuem Konzept entsteht.

Diese soll dazu beitragen, gemeinwesensorientierte Aspekte wie Zusammenarbeit mit heimischer Wirtschaft, Erhalt und Förderung des Vereinslebens und des ehrenamtlichen Engagements in der Stadt Isselburg und der näheren Region zu stabilisieren und somit langfristig zu einer lebendigen Stadtgesellschaft auch für junge Menschen zu werden. Der Verein umfasst inzwischen 79 Mitglieder, davon zwei Firmenmitgliedschaften.

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