Internationales Kinderfest

Große Resonanz beim Internationalen Kinderfest in Emmerich

Geschicklichkeit war beim Internationalen Kinderfest am Willibrord-Gymnasium gefragt.

Geschicklichkeit war beim Internationalen Kinderfest am Willibrord-Gymnasium gefragt.

Foto: Thorsten Lindekamp

Emmerich.   Das Internationale Fest ging am Willibrord-Gymnasium mit Erfolg über die Bühne. Angebote wurden gut angenommen, Vorführungen mit Applaus bedacht.

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Für Arslan Gümüs aus Goch war es ein ganz persönlicher Traum, ein großes, internationales Kinderfest in Emmerich zu feiern. Nachdem er schon 2017 gemeinsam mit Birgit van Driel, der Leiterin der Rheinschule, eine kleine Premiere im Jugendcafé auf die Beine stellte, gab’s am Samstag die Neuauflage mit einem reichhaltigen Programm am Willibrord-Gymnasium. Daumen hoch von Pro Kids-Koordinatorin Gaby Niemeck am Samstag in der Mittagszeit: „Es ist gut was los.“

Viel Geschicklichkeit war gefragt

Ja, mächtig viel war los im und vor dem Komplex an der Hansa­straße. Auf dem Schulhof war ein Mitmachparcours entstanden. Zum Beispiel ein Holzworkshop der St. Georg-Schule Hüthum.

Die gute Resonanz freute Schulleiterin Monika Geerling, die Erina bei der Arbeit über die Schulter schaute. Herzen, Blumen und Wiesen entstanden auf Holztäfelchen, die danach mit den Kindern zu Puzzeln kleingesägt wurden.

Ein Stückchen weiter entstanden an einem der Stände beim Jugendcafé Armbänder und Mandalas. Viel Geschicklichkeit war bei der Kinderfeuerwehr gefragt. Da kam man bei heißen Temperaturen aus der Puste, als es galt durch einen langen Wasserschlauch einen Tennisball kugeln zu lassen. „Puh, war das anstrengend. Aber es hat Spaß gemacht“, so Melanie, die direkt danach sich auf den Weg zum Kinderschutzbund machte.

Inge Jessner und Martina Willing hatten dort viel zu tun. Denn die künstlerischen Beiträge, wie der von Taylor, den er mit „Mama ist die Beste“ überschrieb und mit Tieren und einer Weltkugel versah, wurde mitnahmefertig laminiert.

Mit Video auf die Rechte hingewiesen

Ach wie herrlich, das Stimmenwirrwarr der Sprachen im Inneren des Gymnasiums. Und dann das: Kinder unterhalten sich untereinander in Deutsch und übersetzen für ihre Eltern in deren Sprache. Mal russisch, mal polnisch oder türkisch.

Die Großen waren hin und weg vom Angebot, das von kulinarischen Genüssen, organisiert von der Katholischen Waisenhausstiftung, bis hin zu Informationen, Tänzen, Vorträgen und Liedern auf der PZ-Bühne ging. Ob die Europahymne des heimatsprachlichen Unterrichts (HSU) Polnisch, Tänze, Theaterstücke und vieles mehr – es wurde mit Applaus bedacht.

Besonders gut gefiel der Stand der Leegmeerschule, an dem sich alles um Kinderrechte drehte. Passend dazu machten die Schüler in einem Video in verschiedenen Szenen mit „Du hast das Recht auf ...“ für Spiel und Freizeit, Schutz vor Gewalt und Ausbeutung stark.

Es gab ein paar Terminüberschneidungen

Mit von der Partie waren auch die Liebfrauen- und die Rheinschule sowie Gesamtschule und Gymnasium. „Wir werden auf jeden Fall weitermachen“, versprach Birgit van Driel. Mit dem nötigen „Feintuning“, so die Schulleiterin, könne noch mehr Schulen und Vereine gewinnen. Da habe es Terminüberschneidungen gegeben, die man künftig vermeiden möchte.

Doch ein Gedanke ist für alle wichtig: „Lass uns Kinder zusammen sein.“ So fasste es ein Junge aus dem türkisch heimatsprachlichen Unterricht in einem Gedicht zusammen.

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