Politik

FDP Isselburg will elektronische Zugangskontrolle einführen

Unter anderem für das Isselburger Rathaus hätte die FDP gern eine elektronische Zugangskontrolle.

Unter anderem für das Isselburger Rathaus hätte die FDP gern eine elektronische Zugangskontrolle.

Foto: Thorsten Lindekamp / WAZ FotoPool

Isselburg.  Für die Ratssitzung in Isselburg stellt die FDP den Antrag, dass für städtische Gebäude ein elektronisches Schlüsselsystem angeschafft wird.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die FDP-Fraktion beantragt für die nächste Ratssitzung, einen Grundsatzbeschluss zur Umstellung auf ein elektronisches Schlüsselsystem zu fassen. Der Bürgermeister soll daraufhin prüfen, ob eine einmalige Großbestellung oder eine sukzessive Einführung nach Kassenlage besser ist.

„Die Stadt Isselburg hat zahlreiche Gebäude mit zahllosen Räumen. Für jedes Gebäude ein eigenes Schlüsselsystem vorzuhalten, hunderte Schlüssel herauszugeben und das alles nachzuhalten, ist viel Aufwand“, so Kevin Schneider.

Fraktionschef zählt Vorteile auf

Unternehmen und größere Einrichtungen würden schon seit langer Zeit elektronische Schlüssel kennen. „Zuletzt hat Rhede die Anschaffung elektronischer Schlüssel für das Rathaus beschlossen. Es ist an der Zeit, dass auch die Stadt Isselburg modern wird. Die Vorteile eines solchen Systems liegen auf der Hand: Verlorene Transponder können schnell gesperrt werden. Wird eine Tür nicht abgeschlossen, kann nachgehalten werden, wer dafür verantwortlich ist. Auch können die Zugänge zu Gebäuden und Räumen zeitlich und personell viel feiner gesteuert werden“, so der FDP-Fraktionschef.

Auch Arbeitszeiterfassung ist möglich

In ihrem Antrag führen die Freien Demokraten darüber hinaus weitere Funktionen von elektronischen Türschlössern auf. So könnten diese zur Arbeitszeiterfassung oder als Heizthermostate genutzt werden.„Eine lückenlose Arbeitszeiterfassung wird unter anderem vom Europäischen Gerichtshof gefordert.

Das wird bisher bereits über ein System auf den Computern gemacht, am Bauhof aber wird noch immer viel auf Stundenzetteln erfasst. Vielleicht kann man eine Umstellung bei der Schlüsselverwaltung direkt nutzen – der Bürgermeister soll das einmal prüfen“, ergänzt Schneider.

Der Antrag der Freien Demokraten wird in der Ratssitzung am 12. Juni beraten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben