Europa

Emmericherin will junge Menschen für Europa begeistern

Clarissa Benning gehört zu den Young European Professionals. Und die suchen neue Mitglieder.

Clarissa Benning gehört zu den Young European Professionals. Und die suchen neue Mitglieder.

Foto: Privat

Emmerich.  Clarissa Benning aus Emmerich ist auf Suche nach Verstärkung für Young European Professionals. Die wollen junge Menschen für Europa begeistern.

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Clarissa Benning aus Emmerich hat 2013 am Städtischen Willibrord Gymnasium ihr Abitur gemacht, studiert mittlerweile in Bonn und engagiert sich gerne für junge Menschen. Sie ist Mitglied des Pfadfinderstamms Janusz Korczak Emmerich und seit 2016 Mitglied bei den Young European Professionals (YEPs). Jetzt ist sie auf der Suche nach Verstärkung für das überparteiliche und partizipative YEP-Netzwerk zum Thema Europa.

Ihre Mitarbeit bei den YEPs beschreibt Clarissa als „sehr bereichernd“. Man merke gar nicht, wie wichtig die EU eigentlich im Alltagsleben ist. Gerade hier direkt an der holländischen Grenze spiele die EU eine sehr wichtige Rolle. Es ist so praktisch, einfach über die Grenze zu fahren, ohne Grenzkontrollen, ohne Geldwechseln. „In unseren Einsätzen in Schulen wollen wir genau das den Schülern beibringen. Was bedeutet die EU für mich? Wie funktioniert die EU? Und was macht jetzt eigentlich Ursula von der Leyen?“, sagt sie.

Lehrer können YEPs auch in den Unterricht einladen

Das sind Fragen, die jeder Schüler beantworten können sollte. Und das sei nicht immer im Lehrplan so vorgesehen. Daher könne man als Lehrer die YEPs einladen und die übernehmen dann den Unterricht. Die YEPs suchten europainteressierte junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren. Die sollten Spaß daran haben, Wissen mit Gleichaltrigen zu teilen.

Ob diese sich erst seit kurzem für die EU interessieren oder schon „Europa-Experte“ sind, spiele keine große Rolle. Die YEPs sind ca. 50 Schüler, Auszubildende und Studenten aus ganz Deutschland, die gemeinsam Europa in die Klassenräume der Republik bringen. Diese gestalten das Netzwerk nach ihren Wünschen und jeder Workshop wird individuell geplant und ist einzigartig. Wichtig ist, dass das Netzwerk überparteilich arbeitet und sich an den Grundsätzen der politischen Bildung orientiert (sog. Beutelsbacher Konsens).

Projekt wird von Bundeszentrale für politische Bildung gefördert

Für das Engagement bei den YEPs entstehen den Netzwerk-Mitgliedern keine Kosten, das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Regionalvertretung der Europäischen Kommission gefördert. Die YEPs werden in der Vorbereitung und inhaltlichen Ausgestaltung der Workshops begleitet und unterstützt, außerdem gibt es regelmäßige Ausbildungsworkshops, die zur Vernetzung und Wissensaustausch genutzt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 10. November, ausführliche Informationen sind auf www.youngeuropeanprofessionals.de zu finden. Clarissa Benning empfiehlt allen Interessierten eine Bewerbung, „denn andere junge Menschen von Europa zu begeistern macht wirklich Spaß! Die Young European Professionals können jederzeit von Schulen, Jugendgruppen und anderen Organisationen für einen Workshop angefragt werden.

Interaktive Methoden stehen dabei stets im Vordergrund

Durch interaktive Methoden steht die starke Partizipation der Workshopteilnehmenden dabei stets im Vordergrund. So nutzen die YEPs bspw. Planspiele, Energizer und Simulationen, um auf Augenhöhe zur persönlichen Auseinandersetzung mit der Europäischen Union einzuladen.

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