Chor

Eltener Chor sang in Propsteikirche St. Johann in Bremen

Der Chor der Eltener Stiftskirchenkonzerte hatte jetzt einen Auftritt in Bremen.

Der Chor der Eltener Stiftskirchenkonzerte hatte jetzt einen Auftritt in Bremen.

Foto: Theo Römer

Rees.  Chor der Eltener Stiftskirchenkonzerte trat in der voll besetzten, ehrwürdigen Propsteikirche St. Johann in Bremen auf. Chorreise erfolgreich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

. Vollbesetzt war die ehrwürdige Propsteikirche St. Johann in Bremen, als dort am ersten November-Sonntag der Chor der Eltener Stiftskirchenkonzerte unter der Leitung von Theo Römer im Gottesdienst sang. Die einzige katholische Kirche im Zentrum der Hansestadt liegt im Schatten des Bremer St. Petri-Domes, unmittelbar am Eingang zum idyllischen Schnoor-Viertel.

Begleitet vom dortigen Kirchenmusikdirektor Karl-Bernhard Hüttis, bereicherte der Konzertchor vom Niederrhein vor dankbarem Publikum die Messfeier mit Musik von Haydn, Schütz und Schubert sowie der Choralkantate „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Sängerinnen und Sänger hatten sich aufgemacht zu Roland und den vier Stadtmusikanten, nicht um Werder spielen zu sehen oder das Finale des Volksfestes „Freimarkt“ mitzufeiern, sondern um im Opernhaus eine Vorstellung der Oper „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart unter der Leitung ihres früheren Chormitglieds Hartmut Keil zu erleben.

Auch Sehenswürdigkeiten erkundet

Auf ihrer zweitägigen Chorreise erkundeten sie natürlich auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Weser auf einem geführten Stadtrundgang. Hartmut Keil, der als Gymnasiast zum Konzertchor kam, um Repertoire kennenzulernen und musikalische Erfahrungen zu sammeln, konnte bisher in seiner Laufbahn an vielen Stationen (u. a. Bregenz und Bayreuth) bemerkenswerte Erfolge feiern und ist zurzeit am Opernhaus von Bremen als Erster Kapellmeister engagiert.

Der Konzertchor hatte sich für die Nachmittags-Vorstellung am Sonntag Plätze gesichert, von denen aus man den Dirigenten genau beobachten konnte. Jede Kleinigkeit, das schwungvolle und umsichtige Dirigat wie das filigrane Hervorheben vieler Einzelheiten der Partitur wurde aufmerksam registriert. Nach guter alter Kapellmeister-Tradition hatte Hartmut Keil es sich nicht nehmen lassen, für die Rezitative mit hörbarem Vergnügen selbst am Hammerklavier in die Tasten zu greifen.

Herrliche Stimmen von erstklassiger Qualität gehört

Nach über drei Stunden verließen die Musik-Touristen vom Niederrhein die bewundernswerte Vorstellung wie berauscht. Sie hatten herrliche Stimmen von erstklassiger Qualität gehört und eine hochinteressante Inszenierung von Tatjana Gürbaca gesehen. Verwundert blickte die Reisegruppe bei der Rückkehr in Millingen auf die Uhr: „In Bremen in der Oper gewesen und trotzdem um 23 Uhr zurück!“ Alles hatte reibungslos geklappt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben