Konzert

Band „Hot’n Nasty“ begeisterte die Fans im Reeser Music-Club

Die Band „Hot`n ́Nasty" spielte jetzt im Buena Ressa Music Club.

Die Band „Hot`n ́Nasty" spielte jetzt im Buena Ressa Music Club.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Rees.  Das Band-Quartett „Hot’n Nasty“ trat im Reeser Buena Ressa Music Club auf – und die Fans waren begeistert ob der fetzigen Musik.

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Wenn sich Bandmusiker wie der Gitarrist Malte Triebsch schon selbst als „jung gebliebene alte Blues-Rocker“ bezeichnen, dann zeigt das zwei Dinge: da ist noch viel Leidenschaft, und die Band ist schon ein paar Tage im Geschäft – was nur geht, wenn man eine gewisse Qualität und Wandlungsfähigkeit hat.Auf das im Ruhrgebiet in den 90er Jahren gegründete Quartett „Hot´n Nasty“ mit Malte Triebsch, Rob Collins(Gesang), Dominik „Gaga“ Ehlert (Schlagzeug) und Jacob Müller (Bass) trifft beides zu – zumal die beiden Letztgenannten heute in Leipzig leben, die Band aber trotzdem zusammengeblieben ist.

Ihr Bluesrock beinhaltet nicht nur die klassischen Element, sondern auch Balladen, Slow Blues und Southern-Rock-Elemente. „Traditionell ist nicht unser Ding“, meinte Triebsch in der Pause des Konzerts im „Buena Ressa Music Club“, wo die Bands erfolgreich schon 2018 zu Gast war. „Immer auf die 12 und es muß brennen, wo wir sind“, ergänzte Sänger Rob Collins. In dem zweistündigen Konzert unterstrich eine der angesagtesten deutschen Bluesrock-Formationen, was das genau heißt.

Sänger Rob Collins kam super an

Ausgestattet mit einem gradlinigen, unverfälscht-schnörkellosen Sound holte die Band das Publikum gleich zu Beginn mit dem federnd-dynamischen, aber sehr griffigen „Damed to ride“ ab. In Blues-Balladen wie „It´s only money“ oder dem etwas poporientierteren „Almost like you“ konnte sich Sänger Rob Collins mit seiner rauen Stimme profilieren. Kompakt und rockn´n-mäßig gibt es bei Songs wie „Steamroller“ zur Sache.

Gitarrist Triebsch erwies sich nicht nur bei „Fool for your stockins“ als wohldosierender Solist, der sein Instrument sowohl sparsam-reduziert als auch expressiv-feurig einsetzen kann. Mit dem gnadenlos die Felle malträtierenden Ehlert am Schlagzeug und Müller als dynamisch begleitenden Bassisten verwandelte er das Stück in ein explosives Rock-Feuerwerk, das diejenigen, die noch bequem saßen, aus den Sitzen riss.

Auf der Zielgeraden gaben die Musiker noch einmal richtig Alarm

Als es auf die Zielgerade zuging, machten die vier Musiker nochmal richtig Alarm. „Go to your woman“ geriet zum wilden Losgeh-Rock´n Roll vom Feinsten. Spannungsgeladen, mit coolen Spannungssteigungen, wohlüberlegt gesetzten, aber trotzdem fetzigem Sound geriet der Schlusssong „Going down.“ Und dem Wunsch , fünf Zugaben geben zu sollen, gab das Quartett mit einem Medley aus „La Grange“; Whole lotta rosie“, „Heartbreaker“, Radar Love und „Come on home“ nach.

So zitierten sie nochmal selbst die Musik, die auf die Band Einfluss hat – und geriet zum Höhepunkt eines ziemlich starken Auftritts.

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