Kriminalität

Zoll hebt in der Duisburger Altstadt illegale Tabakküche aus

Bild bunter Wasserpfeifen. Der Tabak wird in den „Kopf“, ein kleines Gefäß aus Keramik, Glas oder Metall, das eine kleine Vertiefung aufweist, gelegt. In Duisburg wurde nun vom Zoll eine illegale „Küche“ ausgehoben.

Bild bunter Wasserpfeifen. Der Tabak wird in den „Kopf“, ein kleines Gefäß aus Keramik, Glas oder Metall, das eine kleine Vertiefung aufweist, gelegt. In Duisburg wurde nun vom Zoll eine illegale „Küche“ ausgehoben.

Duisburg.  Der Zoll beschlagnahmt 111 Kilo illegalen Shisha-Tabak sowie Materialien zur Herstellung. Eine Tonne Tabak hätte hergestellt werden können.

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Fahnder des Zolls haben in der Duisburger Altstadt eine „Küche“ zur Herstellung von illegalem Wasserpfeifentabak ausgehoben. Bereits am 6. Mai stellten die Beamten insgesamt 110 Kilo illegalen Shisha-Tabak, 1900 Stück unversteuerte Zigaretten sowie weitere Materialien und Herstellungsgeräte sicher.

Die Zollfahnder observierten nach einem Hinweis das Wohnhaus in der Duisburger Altstadt. Die Beamten beobachteten dabei die Anlieferung von 125 Litern Glyzerin, welches für die Herstellung von Tabak benötigt wir. Sie informierten die Staatsanwaltschaft Duisburg, die daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss der Wohnung beim Amtsgericht erwirkte.

Wohnung in Duisburg war zur Tabakherstellung eingerichtet

Die gesamte Wohnung war eigens zur Produktion von illegalem Wasserpfeifentabak hergerichtet und mit entsprechendem technischen Equipment dafür ausgestattet. "Der Wasserpfeifentabak wurde in Töpfen angemischt, in Plastikboxen gelagert und sollte augenscheinlich in gefälschte Markenverpackungen abgefüllt und als solcher vertrieben werden", so Heike Sennewald, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Essen.

In der Wohnung wurden zwei 33 und 19 Jahre alte Tatverdächtige angetroffen, die dort offensichtlich als "Köche" des Wasserpfeifentabaks tätig waren. Anschließend durchsuchten die Zollfahnder noch die Wohnung eines Tatverdächtigen in Essen und stellten dort unter anderem 106 kg gefälschten unversteuerten Wasserpfeifentabak sowie 1900 Stück unversteuerte Zigaretten, 50 Liter Aroma und weitere Materialien zur Produktion sicher.

"Aus den sichergestellten Vormaterialien hätte rund 1 Tonne illegaler Wasserpfeifentabak hergestellt werden können", erklärt Heike Sennewald, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Essen.

Gegen die Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet, sie blieben aber auf freiem Fuß. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg.

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