Feuerwehreinsatz

Duisburg-Rheinhausen: Baum stürzte auf den Toepperwanderweg

Die Feuerwehr in Rheinhausen rückte aus, um die Stelle zu sichern und den Baum teilweise abzutragen.

Die Feuerwehr in Rheinhausen rückte aus, um die Stelle zu sichern und den Baum teilweise abzutragen.

Foto: Klaus Mönnicks / Privat

Duisburg-Rheinhausen.  Die CDU Rheinhausen fragt nach der Sicherheit am Toeppersee. Kritik gibt es auch am Erscheinungsbild des beliebten Duisburger Naherholungsgebiets.

Von einem Schreck am Montagnachmittag (23. März) berichtet CDU-Ratsherr Klaus Mönnicks. Völlig unerwartet sei ein Baum auf den Toepperwanderweg gestürzt. Verletzt wurde niemand, die Feuerwehr war schnell vor Ort, um die Stelle zu sichern und den Baum teilweise abzutragen. Die CDU Rheinhausen nimmt den Vorfall jetzt zum Anlass, die Verwaltung auf die mangelnde Sicherheit am Toeppersee hinzuweisen. Und nicht nur das: Das gesamte Erscheinungsbild des Naturerholungsgebietes ließe deutlich zu wünschen übrig.

In dieser Zeit des Kontaktverbotes war es am Montag trotz des schönen Wetters auch am Toeppersee leerer als sonst, berichtet Mönnicks. „Ein Glück im Unglück. Denn es hätte auch anders ausgehen können.“ Der Baum sei plötzlich und ohne erkennbare Ursache umgestürzt. Nun bittet die CDU die Verwaltung, das Erholungsgebiet in einen sicheren und optisch genießbaren Zustand zu versetzen, bevor die schöne Jahreszeit beginnt.

CDU-Rheinhausen kritisiert marode Wege, zerstörte Sitzbänke und Totholz ohne Ende

„Wie konnte das bei diesen Witterungsbedingungen passieren?“, fragt Mönnicks. Und: „Gibt es weitere Bäume mit ähnlich unsicherem Stand?“ Er appelliert an das Amt für Umwelt und Grün und fordert im Namen der CDU „sofortige Prüfmaßnahmen, um Schlimmeres zu verhindern.“ Nachzubessern gelte es am Toeppersee aber auch in anderer Hinsicht. Mönnicks zählt auf, was ihn stört: „Marode Wegstrecken, zerstörte Sitzbänke, massig abgesägte Baumstümpfe, überfüllte, zu kleine Abfallbehälter und Totholz ohne Ende.“

Derzeit kontrolliere die Forstverwaltung den Baumbestand im gesamten Stadtgebiet, reagiert ein Sprecher der Verwaltung. Wegen der letzten beiden extrem trockenen Jahre seien viele Bäume geschwächt und krank. „Verschiedene Pilze führen nicht nur zum Absterben von Baumteilen oder ganzen Bäumen, sie sorgen auch für eine Holzzersetzung, so dass die Bäume in relativ kurzer Zeit leicht aus- oder abbrechen können“, erläutert Axel Freude von der Forstverwaltung des Umweltamtes.

Der Forstbetrieb musste Sturmschäden beseitigen und abgestorbene Bäume fällen

Der heftige Regen und die vielen Stürme – vor allem im Februar – hätten die Situation noch einmal verschärft. Und so lägen aktuell im Bereich des Toeppersees größere Mengen gerodeter Baumstämme und Totholz zur Abholung; zuletzt musste der städtische Forstbetrieb im Bereich zwischen Lohfelder Weg und Bahngelände Sturmschäden in Form von umgestürzten Bäumen beseitigen sowie zahlreiche abgestorbene Bäume fällen, die die Hitze der letzten beiden Jahre nicht überstanden hatten. Bei den meisten handelte es sich um Birken, die als Flachwurzler besonders unter der Dürre litten.

Was die kaputten Sitzbänke betrifft, beruhigt der Sprecher der Stadtverwaltung. Die Wirtschaftsbetriebe planten im Bereich des Toeppersees Ausbesserungsarbeiten - dabei würden auch defekte Bankauflagen kurzfristig erneuert.

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