Wirtschaft

China-Zentrum in Rheinhausen: FDP kritisiert Pläne

Auf dem Gelände im Zebntrum des Areals an der Dr.-Detelv-Karsten-Rohwedder-Straße soll das geplante CTCE entstehen.

Auf dem Gelände im Zebntrum des Areals an der Dr.-Detelv-Karsten-Rohwedder-Straße soll das geplante CTCE entstehen.

Foto: ArchivFoto: Hans Blossey / Hans Blossey

Rheinhausen.  Die FDP im Duisburger Westen kritisiert die Stadt für den Verkauf eines Grundstücks an einen chinesischen Projektentwickler und nennt Details.

Wie geht es weiter mit dem geplanten chinesischen Handelszentrum (CTCE) im Businesspark Niederrhein? Das fragt sich die FDP im Stadtwesten.

„Pressewirksam und mit viel Tam-Tam wurde den Bürgern ein China-Trade-Zentrum vorgestellt. Nach Aussage der Verantwortlichen sollte auf dem etwa sechs Hektar großen Grundstück im Businesspark Niederrhein in Asterlagen schon längst die Bagger rollen. Schon bei der Vorstellung der hochtrabenden Pläne wunderte sich der ein oder andere über die geplante Größe des Objekts. So sollte beispielsweise ein 16-stöckiges Hotel und eine große Tiefgarage für die Besucher gebaut werden“, schreibt Vorstandsmitglied Thomas Rangs aus Baerl.

Um dann seinen Rheinhauser Kollegen Oliver Alefs zu zitieren: „Die ganzen Planungen sind für die West-Liberalen sehr fragwürdig, da bisher im Businesspark keine Gebäude in dieser Höhe gebaut werden durften, geschweige denn eine Tiefgarage. Dies dürfte auch nur sehr schwer möglich sein, da es sich bei dem Gelände bekanntlich um ein Verschüttungsgelände mit einer entsprechenden Bodenbeschaffenheit handelt. Vielleicht wird deshalb die Öffentlichkeit nicht mehr pressewirksam informiert und das schon seit geraumer Zeit.“

Firmen sind verunsichert

Auch für die ansässigen Firmen wäre es laut Oliver Alefs es interessant zu wissen, wie es dort weitergeht. Schließlich müssten sie mit der Baustelle und den verbundenen Behinderungen über eine mehrmonatige Zeit leben. Dies bedürfe sicher einer gewissen Vorplanung. Mit einer Prise Polit-Polemik führt er aus: „Bei einem Ortstermin durften wir schon mal das kleine Wäldchen auf dem Grundstück genießen, was sich mittlerweile gebildet hat.“ Für die Liberalen wäre es dann doch sinnvoller, wenn das Areal in kleinere Parzellen aufgeteilt und an mittelständische Firmen verkauft würde.

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