Blick über Duisburg

Weihnachtsmarkt Duisburg: So ist die Aussicht vom Riesenrad

Der „Weihnachtsstern“ auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg. Das Riesenrad bringt Passagiere in luftige Höhe.

Der „Weihnachtsstern“ auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg. Das Riesenrad bringt Passagiere in luftige Höhe.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Weihnachtsmarkt in Duisburg hat wieder ein Riesenrad – wir zeigen erste Bilder aus der Luft. Wie viel die Fahrt kostet und wie lang sie geht.

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Zum Weihnachtsmarkt Duisburg gehört wieder ein Riesenrad. Mit einer Höhe von 35 Metern bietet es einen Blick über die gesamte Stadt aus einer ungewohnten Perspektive. Wie viel eine Fahrt kostet und wie lange die Fahrt in schwindelerregender Höhe mit dem Riesenrad dauert:

„Weihnachtsstern“ heißt das Riesenrad, das auf Höhe der Königsgalerie den Budenzauber in diesem Jahr bereichert. 26 Gondeln – die jeweils Platz für sechs Personen bieten – bringen die Passagiere hoch über die Königstraße. „Eine Fahrt kostet für Erwachsene fünf Euro, für Kinder drei Euro“, sagt Brian Sock. Er gehört zur Inhaberfamilie Gormanns und Söhne, die mit ihren drei Riesenrädern die Kirmes-Welt bereichern. Mindestens 4.30 Minuten soll eine Runde auf dem Riesenrad dauern.

Weihnachtsmarkt: Riesenrad mit Ausblick über Duisburg

Das Rad, das die Passagiere immer wieder an den Ausgangspunkt zurückbringt, beeindruckt Viele. Es ist zunächst die imposante Größe, die bei einem Spaziergang entlang des Budenzaubers und über die Königstraße weithin sichtbar ins Auge fällt. In der Gondel kommt die Höhe hinzu und damit verbunden das beeindruckende Panorama über Duisburg.

In der Ferne erheben sich Landmarken der Stadt: die MSV-Arena in Neudorf-Süd, die Hüttenwerke von Krupp Mannesmann in Hüttenheim, die weißen Riesen in Hochheide – die Sicht reicht bis zu den Nachbarstädten Mülheim und Oberhausen.

Tausende bunte Lichter

Doch nicht nur der Ausblick über Duisburg von einer der Gondeln aus der Luft wird Eindruck hinterlassen, auch das Lichterspiel des Riesenrades, mit seinen tausenden LED-Lampen entlang der Speichen, wird ein Hingucker auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt.

Der Aufbau des 100-Tonnen-Koloss ging fix über die Bühne: Am Dienstag ist die Truppe angereist. Binnen weniger Stunden kann das transportable Riesenrad auf- und abgebaut werden. „Für den Aufbau brauchen wir sechs bis acht Stunden, für den Abbau vier bis sechs Stunden“, sagt Sock. Vier Mitarbeiter sind in Duisburg im Einsatz. Dabei ist jeder Handgriff der Truppe routiniert. „35 Mal im Jahr bauen wir das Riesenrad auf.“ Es ist nicht das erste Gastspiel für das Riesenrad in Duisburg: „Wir waren auch schon auf der Beecker Kirmes“, sagt Sock.

Örtliche Baubehörde kommt zur Kontrolle

Das Fahrgeschäft wurde auf drei Sattelaufliegern verbaut, und soll zu den modernsten seiner Art gehören. Auf einen Autokran können die Betreiber verzichten: Drei Sattelzüge sind nötig, damit sich das Fahrgeschäft mit Hilfe von Hydraulikzylindern in die Luft hebt. Die Masten richten sich so von selbst auf. Die Speichen werden nach und nach an einer Winde angebracht, im letzten Schritt dann die Gondeln sicher befestigt.

Während der Aufbauprofi das Prozedere erklärt, sind seine Kollegen damit beschäftigt, das Podium, über das die Fahrgäste das Karussell betreten, zu befestigen. „Das Riesenrad wird noch komplett gewaschen und geputzt“, erklärt Sock die noch fehlenden Schritte. Am Donnerstagmorgen wird die örtliche Baubehörde zur Kontrolle kommen. Die prüfen anhand des Baubuchs den korrekten Aufbau. Ab 11 Uhr geht es dann los – dann dreht das Riesenrad noch bis zum 30. Dezember seine Runden auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg.


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