Vortrag

Videokonferenz zu Verschwörungsmythen in Corona-Zeiten

Mehrfach haben sich Aktivisten des Bündnisses "Duisburg stellt sich quer" den Demonstrationen von Corona-Leugnern und anderen Verschwörungstheoretikern entgegengestellt. Ein Videoseminar beschäftigt sich damit, wo die Mythen herkommen und wie man sie erkennt.

Mehrfach haben sich Aktivisten des Bündnisses "Duisburg stellt sich quer" den Demonstrationen von Corona-Leugnern und anderen Verschwörungstheoretikern entgegengestellt. Ein Videoseminar beschäftigt sich damit, wo die Mythen herkommen und wie man sie erkennt.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Wie kann man Verschwörungsmythen erkennen? Wo kommen sie her? Antworten gibt eine Online-Vortragsreihe des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg.

Gedankenmodelle, die die aktuelle Lage als Teil eines geheimen Planes, einer Verschwörung, begreifen, tauchen vermehrt im Netz auf, seitdem das Coronavirus weltweit den Alltag veränderte. In einer kostenfreien Videokonferenz beschäftigt sich die evangelische Theologin und digitale Aktivistin Dr. Katrin Juschka mit den „Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten“.

Sie geht den Fragen nach, wie solche Verschwörungsmythen entstehen, welches Ziel sie haben, woran sie zu erkennen sind und mit welchen Argumenten man ihnen begegnen kann. In der Live-Online-Veranstaltung am Donnerstag, 28. Mai, die zugleich eine Videokonferenz ist, führt die Referentin von 19 bis 21 Uhr aktuelle Beispiele an.

Dabei stellt sie die Unterschiede zwischen Verschwörungstheorien, -mythen und -ideologien dar und hilft dabei, die Sprache dieser neuen Phänomene zu erkennen. Die aktuellen Verschwörungsmythen beruhen auf teilweise uralten Legenden, verbreiten sich aber durch das Internet schneller und vernetzter als jemals zuvor. Dabei kommt auch das Menschen- und Weltbild der Verschwörungsgläubigen in den Blick, das von dem großen Wunsch nach Eindeutigkeit und Vereinfachung geprägt ist.

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Dreiteilige Vortrags-Reihe via Zoom

Der Abend ist Auftakt einer dreiteiligen Reihe zu Verschwörungsmythen, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen: Die beiden Folge-Veranstaltungen setzen sich mit der politischen Instrumentalisierung durch rechte und rechtsextreme Kreise auseinander und zeigen Wege auf, wie man Verschwörungsmythen entlarven und ihnen entgegentreten kann. Die Folgetermine sind für Anfang Juni 2020 geplant und werden unter www.ev-akademie-rheinland.de rechtzeitig bekanntgegeben.

Anmeldungen sind bis Donnerstag, 28. Mai, 12 Uhr per Mail an anna.veerahoo@akademie.ekir.de möglich.

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