Null Toleranz

Verkehrssünder nerven in Duisburg-Marxloh und Bruckhausen

Wilde Kippen wie diese sind in Marxloh und Bruckhausen seit Jahren an der Tagesordnung.

Wilde Kippen wie diese sind in Marxloh und Bruckhausen seit Jahren an der Tagesordnung.

Foto: Gregor Herberhold

Duisburg-Marxloh/Bruckhausen.  Bei einer Null-Toleranz-Aktion der Stadt Duisburg sind 1516 Verkehrssünder erwischt worden. Außerdem entdeckten die Kontrolleure 79 wilde Kippen.

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Bei der jüngsten Null-Toleranz-Aktion der Stadt Duisburg in Marxloh und Bruckhausen haben die Ordnungshüter 79 wilde Müllkippen entdeckt. Außerdem sind ihnen 1516 Verkehrsteilnehmer ins Netz gegangen, die sich nicht an die Spielregeln halten.

Das Bürger- und Ordnungsamt hat die Aktion zusammen mit der Polizei und den Wirtschaftsbetrieben durchgeführt. Erst im März gab es eine großangelegte Kontrolle in denselben Stadtteilen. Damals waren 97 Müllberge registriert worden. Außerdem fielen damals 1269 Verkehrsrüpel auf, die sich nicht an die Park- und Halteregeln hielten oder mit viel zu hohem Tempo durch die Stadt fuhren.

Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik

In 15 Fällen haben Umweltsünder jetzt Verwarnungsgelder aufgebrummt bekommen, in sieben Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Außerdem entdeckten die Kontrolleure 29 Schrottfahrzeuge am Straßenrand. Die Eigentümer haben nun einen Monat Zeit, die Fahrzeuge zu entfernen.

Seit Ende des Jahres 2016 führt das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. „Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von sonstigen Ordnungswidrigkeiten“, teilt die Stadt Duisburg mit.

Die Probleme sind seit 2016 deutlich angestiegen

Marxloh und Bruckhausen gelten seit Jahren als besondere Problemstadtteile. Bei der ersten Kontrolle 2016 gab es dort – allerdings in vier Wochen – rund 2000 Verkehrssünder und 178 wilde Kippen. Nimmt man die jetzige einwöchige Kontrolle zum Vergleich und rechnet hoch, sind die Probleme seitdem also noch deutlich angestiegen.

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