Kultur in Duisburg

Umbau zur Jugendkirche und weiter Abendmusik in St. Joseph

„Zappa meats Perotin“, hieß es im April mit Thorsten Töpp (E-Gitarre) und Hans-Joachim Heßler in der Kirche St. Joseph am Dellplatz.

„Zappa meats Perotin“, hieß es im April mit Thorsten Töpp (E-Gitarre) und Hans-Joachim Heßler in der Kirche St. Joseph am Dellplatz.

Foto: Hans-Joachim Heßler

Duisburg.  St. Joseph, das Gotteshaus am Duisburger Dellplatz, wird zur Jugendkirche umgebaut. Thorsten Töpp setzt die Reihe „Abendmusik“ trotzdem fort.

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Die Besucher in der Kirche St. Joseph im Duisburger Dellviertel können sich trotz anstehender Umbauarbeiten auf weitere Abendmusik freuen. Diese gute Nachricht brachte jetzt Thorsten Töpp aus der Kirchengemeinde mit.

Thorsten Töpp, selbst Musiker, Komponist und kreativer Theatermacher, freut sich als Veranstalter der erfolgreichen Reihe über weitere Programm-Planungen über den Sommer 2020 hinaus. Bis dahin soll die alte Kirche am Dellplatz zur „Jugendkirche“ umgebaut sein.

Café für junge Leute unter der Orgelempore

Töpp: „Unter der Orgelempore soll ein Café für junge Leute entstehen und die starren Bestuhlungsreihen sollen aufgehoben werden.“ Was jungen Besuchern einen Anreiz bieten könnte, am Gemeindeleben teilzunehmen und auch die Abendmusik-Konzerte zu besuchen.

Seit 2014 gibt es die Reihe jetzt schon, die unter der Regie von unter anderem Thorsten Töpp Konzerte mit Organisten, kleinen Kammermusik-Ensembles, Chören und Flöten-Orchestern bieten. Töpp will den bisherigen Weg damit auch fortsetzen: „Das Programm soll auch weiterhin viel Abwechslung bieten.“ Mit etwa 25 Konzerten pro Jahr konnte man im Sommer 2018 bereits das 100. Konzert veranstalten.

Bis zu 350 Besucher bei den Konzerten

Mittlerweile kommt Thorsten Töpp, maßgeblich unterstützt von Kantor Andreas Pieper und dem Arbeitskreis Art St. Joseph, auf insgesamt gut 150 Konzerte. Von nur 25 Besuchern bis zum Rekord von 350 Zuhörern beim Amsterdamer Trio Acholot fällt das Interesse aber bisweilen sehr unterschiedlich aus.

Da für eine Gage für die Musiker kein Geld vorhanden ist, bleibt man auf großzügige Spenden aus dem Publikum angewiesen. Töpp; „Unabhängig davon macht es aber vielen Musikern Freude, hier bei uns zu spielen. Weil es ihnen gut gefallen hat.“

Werke der Barockmusik am 15. November

Seit der Wiedereröffnung der Kirche im Rahmen des Platzhirsch-Festivals 2014 wird das Gotteshaus neben den Gottesdiensten für Ausstellungen, Konzerte und Performances genutzt. Die Abendmusik-Konzerte werden am Freitag, 15. November, mit dem Trompeter Jan Esch und dem Organisten Martin Brödemann mit Werken der Barockmusik fortgesetzt. Versprochen wird ein besonderes Konzerterlebnis. Am 29. November ist dann der Violoncellist Ludger Schmidt und am 6. Dezember zum vorweihnachtlichen Konzert der Organist Michael Mikolaschek in der Kirche zu Gast.

Konzert-Informationen sind auch auf www.art-sankt-joseph.de erhältlich.

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