Hundemesse in Duisburg

Für ein Tattoo auf die Ruhrpott-Hundemesse nach Huckingen

Die Mitarbeiter des Tattoo-Studios 1971 stechen auf der „Ruhrpott Hundemesse“ Tattoos für einen guten Zweck.

Die Mitarbeiter des Tattoo-Studios 1971 stechen auf der „Ruhrpott Hundemesse“ Tattoos für einen guten Zweck.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg-Huckingen.  Zum sechsten Mal gibt es die „Ruhrpott Hundemesse“ im Huckinger Steinhof. Tätowierer stechen Besuchern Tattoos für einen guten Zweck.

Schon bevor die Hundemesse ihre Tore öffnet, stehen zahlreiche Besucher mit ihren Hunden vor dem Steinhof. Neu ankommende Vierbeiner werden mit lautem Bellen begrüßt. Die „Ruhrpott Hundemesse - Rund um den Hund“ fand am Sonntag bereits zum sechsten Mal statt. An rund fünfzig Ständen können Besucher alles für die Vierbeiner kaufen: von Halsbändern und Leinen über Futter und Decken bis hin zu Spielzeug.

Im Steinhof und im Außenbereich tummeln sich die Besucher an den Ständen, immer wieder ist Hundegebell zu hören.

Kitto guckt nicht in die Kamera

Bei dem „Papagrafen“ können Hundebesitzer ihre Vierbeiner fotografieren lassen. Claudia und Thomas Goeddecke lassen Fotos von ihren Hund Kitto machen. Der Rumänische Herdenschützhund sitzt ruhig vor einer schwarzen Wand und schaut hechelnd in die Kamera. Vor ihm kniet der Fotograf. Mitarbeiterin Suju versucht, Kitto mit einem quietschenden Ball dazu zu bewegen, in die Kamera zu schauen.

Erst scheint Kitto unbeeindruckt und schaut ruhig mit leicht schrägem Kopf in die Kamera, aber dann springt er immer wieder auf und läuft zu seinen Besitzern. „Nein, Kitto, bleib“, sagt Thomas Goeddecke und bringt Kitto zurück zu seinem Platz. „Wir haben das vor ein paar Jahren schon einmal gemacht, aber da war Kitto jünger“, erzählt Thomas Goeddecke. „Jetzt mit zehn Jahren lässt er sich nicht mehr so leicht mit Spielzeug ablenken.“

Bis zu 3000 Besucher erwartet Frank Laudien aus dem Veranstaltungsteam auf der Hundemesse.

Neu ist die Kooperation mit einem Duisburger Tattoo-Studio

Die Messe sei vor sechs Jahren in Zusammenarbeit mit dem Verein „Ruhrpott Bullis“ entstanden. „Durch die Fanbase der ,Ruhrpott Bullis’ hatten wir von Anfang an schon ein großes Publikum“, erzählt er. Die Einnahmen aus den Tickets und den Standgebühren gehen zur Hälfte an Hilfsorganisationen, die sich für den Tierschutz einsetzen.

Neu auf der Messe ist in diesem Jahr die Kooperation mit dem Tattoo-Studio „Tattoo 1971“. Die Besucher der Messe können sich vor Ort ein kleines Motiv stechen lassen. Die Einnahmen gehen komplett an wohltätige Zwecke.

Schon mittags waren alle Termine ausgebucht

Die Tattoos sind beliebt: „Schon um 12 Uhr waren die Termine bei den fünf Tätowierern für den Rest des Tages ausgebucht“, sagt Nadine Bien vom Veranstaltungsteam der Messe. „Im vergangenen Jahr haben wir das mit einer Tätowiererin ausprobiert und das ist super angekommen“, so Frank Laudien.

Einen der begehrten Termine im vorigen Jahr hatte Tom Krafzig. In diesem Jahr lässt sich seine Tochter auf der Messe tätowieren. Zwei Flügel sollen es sein, dazu ein Spruch. Auf der Hundemesse könnten sich junge Leute spontan entscheiden und müssten nicht lange warten, meint er. „Außerdem sind die Tätowierer hier wirklich Künstler.“

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