Tierquälerei

Igel zu Tode gequält: PETA setzt 1000 Euro Belohnung aus

Vier Kinder haben in Duisburg einen Igel zu Tode gequält. Die Tierschutzorganisation Peta bietet für Hinweise jetzt bis zu 1000 Euro Belohnung.

Vier Kinder haben in Duisburg einen Igel zu Tode gequält. Die Tierschutzorganisation Peta bietet für Hinweise jetzt bis zu 1000 Euro Belohnung.

Foto: dpa

Duisburg.  Nachdem unbekannte Kinder in Duisburg einen Igel zu Tode gequält haben, setzt die Tierschutzorganisation Peta eine Belohnung für Hinweise aus.

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Eingesperrt, geschlagen und gefesselt – nach dem qualvollen Tod eines Igels hat die Tierschutzorganisation Peta 1000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Überführung der vier an der Tat beteiligten Kinder beitragen. „Wir wollen dabei helfen, die jungen Täter zu finden“, sagt Aktivistin Judith Pein im Namen von Peta.

Zeugen bittet Peta, sich an die Polizei zu wenden oder auch an die Organisation selbst – dies sei auch anonym möglich. „Es ist erschreckend, wenn Kinder ein hilfloses Lebewesen zu Tode quälen“, so Pein. „Ihnen sowie ihren Eltern muss klargemacht werden, dass Tierquälerei kein Jugendstreich, sondern eine Straftat ist.“

Peta will kindgerechtes Unterrichtsmaterial an Schulen versenden

Zeugen hatten sich am 10. Oktober bei der Polizei gemeldet, nachdem sie gegen 14:30 Uhr an der Lehnhofstraße in Duisburg-Beeck vier Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren dabei beobachtet hatten, wie diese den Igel misshandelten.

Dabei schilderten sie, dass die Kinder das lebendige Tier eingesperrt und geschlagen hätten. Das tote Kleintier banden die jungen Täter dann mit Schnürsenkeln an einen Laternenpfahl.

Peta will außerdem kindgerechtes Informationsmaterial für den Unterricht an Duisburger Schulen versenden, damit „tierische Themen“ schon frühzeitig in den Schulalltag integriert werden können. So sollen die Kinder für die Bedürfnisse von Tieren sensibilisiert werden und Tierleid gar nicht erst geschehen.

Die Polizei hat gegenüber der Redaktion angekündigt, sich zeitnah zum Aufruf der Tierschützer zu äußern. Zeugenmeldungen nimmt die Kripo unter der Telefonnummer 0203-2800 entgegen. (cst)

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