Innenstadt

„Mercator One“ wächst in Duisburg aus der Baugrube

Der Neubau für Mercator One in der Innenstadt am Portsmouthplatz ragt jetzt aus der Baugrube heraus.

Der Neubau für Mercator One in der Innenstadt am Portsmouthplatz ragt jetzt aus der Baugrube heraus.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Mit „Mercator One“ bekommt Duisburgs Innenstadt ein Architektur-Highlight. Der Neubau soll 2020 fertig sein und ragt jetzt schon über den Bauzaun.

Der Neubau des Büro- und Geschäftshauses „Mercator One“ am Duisburger Hauptbahnhof in der Innenstadt schreitet rasend schnell voran. Mittlerweile ragt der Rohbau aus der acht Meter tiefen Baugrube heraus und überragt mit dem Erdgeschoss bereits den Bauzaun an der Mercatorstraße. Im Herbst soll der Rohbau des sechsgeschossigen Gebäudes mit einer Höhe von 28 Metern fertig sein. Im Sommer 2020 soll der Neubau, in dessen Büroräumen sich u.a. die Sparda-Bank und der Logistiker SSB Cargo niederlassen, bezugsfertig sein.

Neubau kostet rund 40 Millionen Euro

Rund 40 Millionen Euro investiert der Bauherr Torsten Toeller, Eigentümer der Fressnapf-Tiernahrungskette, in das architektonisch spektakuläre Gebäude mit seinen ausgefächerten Stockwerken und einer Fassade aus Glas und Aluminium. Der Stararchitekt Hadi Teherani hat das Gebäude entworfen. Ins Erdgeschoss soll auch Gastronomie einziehen.

Das Mercator One wird rund 16 Meter breit, knapp 100 Meter lang und 28 Meter hoch. Es hat eine Mietfläche von 10.000 qm. Die Rohbauer verarbeiten 10.000 Kubikmeter Beton und 1800 Tonnen Stahl. 35.000 qm Flächen werden eingeschalt. Aus der Baugrube wurden rund 27.000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben und mit rund 2000 Lkw-Fahrten abtransportiert.

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