Gastronomie

Marktfrisch und vegetarierfreundlich

Horst Neureiter serviert Hardi von Heuduck selbst gebackenen Kuchen.

Horst Neureiter serviert Hardi von Heuduck selbst gebackenen Kuchen.

Foto: WAZ Fotopool

Duisburg. Etwas abseits, hinter dem Stadttheater, gibt es eine neue Adresse für alle, die beim Stadtbummel verweilen wollen – oder mittags auf der Suche nach einem frisch gekochten Essen sind. „Le petit Café“ hat dort eröffnet, wo früher ein Weingeschäft untergebracht war. Wein gibt’s heute auch noch. Ein Besuch lohnt sich.

Wer kocht?

Doris Neureiter und ihr Mann Horst waren früher selbst Kunden in dem Weingeschäft. Als sie hörten, dass der Laden dicht macht, haben sie kurzentschlossen zugegriffen. Horst Neureiter hat nämlich immer schon von einem eigenen kleinen Café geträumt, dabei kümmerte er sich bisher eher um Arbeitsschutz. Nun stehen seine Frau Doris und ihre Schwester Ute Stephan regelmäßig am Herd und brutzeln gesunde Gerichte.

Was gibt es zu essen?

Serviert werden süße und herzhafte Pfannkuchen (ab 4,10 Euro), frische Flammkuchen (5,40 Euro) zum Glas Wein. Zudem gibt es eine Mittagskarte, auf der sich etwa ein tagesfrischer Salatteller wiederfindet (4,40 Euro), aber auch Gulasch mit Spätzle (5,90 Euro) und jeden Tag ein vegetarisches Gericht (z.B. Ratatouille mit Naturreis, 4,90 Euro).

„Wir kaufen unsere Zutaten immer frisch auf dem Markt und entscheiden nach Saison, was wir auf den Speiseplan schreiben. Besonders beliebt sind auch Eintöpfe, beispielsweise dicke Bohnen“, erklärt Doris Neureiter. Aus der Tüte wird nichts aufgetischt. Sie und ihre Schwester schnibbeln alles selbst und würzen so, dass keine Geschmacksverstärker ins Essen müssen. Ein bisschen wird gekocht wie zu Hause – nur eben für 25 Leute. Grundsätzlich gilt: Was weg ist, ist weg.

Wie schmeckt es?

Frisch, abwechslungsreich, gut.

Wem gefällt es?

Das „Petit Café“ ist eine nette Alternative für Freunde vom Glück oder des Kleinen Prinzen.

Telefonnummer: 0203/48 57 78 44.

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