Handel

Duisburger Haniel-Konzern verkauft seinen Metro-Anteil

Der Schriftzug "METRO" ist am 05.03.2007 über dem Eingang eines Metro-Marktes in Berlin zu sehen. Der Name Metro bleibt auch nach der geplanten Aufspaltung des Handelskonzerns in zwei unabhängige Unternehmen erhalten. Der Lebensmittelspezialist, in dem das Großhandelsgeschäft Cash & Carry sowie die Verbrauchermarktkette Real aufgehen, wird künftig Metro AG heißen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Foto: Steffen Kugler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++  

Der Schriftzug "METRO" ist am 05.03.2007 über dem Eingang eines Metro-Marktes in Berlin zu sehen. Der Name Metro bleibt auch nach der geplanten Aufspaltung des Handelskonzerns in zwei unabhängige Unternehmen erhalten. Der Lebensmittelspezialist, in dem das Großhandelsgeschäft Cash & Carry sowie die Verbrauchermarktkette Real aufgehen, wird künftig Metro AG heißen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Foto: Steffen Kugler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++  

Foto: Steffen Kugler

Duisburg.  Haniel steht wohl vor einem Komplettausstieg bei der Metro AG. In einem ersten Schritt verkauft Haniel 7,3 Prozent der Stammaktien.

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Der Duisburger Familienkonzern Haniel steht womöglich vor dem Ausstieg beim Handelskonzern Metro. Die EP Global Commerce GmbH (EPGC) wird in einem ersten Schritt 7,3 Prozent der Stammaktien der Metro AG kaufen, wie Haniel am Freitag in Duisburg mitteilte. Zudem habe EPGC eine Option auf den Kauf der restlichen 15,2 Prozent der Papiere. Mit dem Geld will der bisher größte Einzelaktionär des MDax-Konzerns sich breiter aufstellen.

Die Metro-Aktien stiegen nach der Nachricht auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um rund ein halbes Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf sind sie mit einem Minus von 28,56 Prozent einer der größten Verlierer im Index der mittelgroßen Werte. Der Konzern ringt unter anderem mit Problemen bei der Supermarktkette Real sowie mit einem schwierigen Russland-Geschäft.

Die Metro AG war 2017 aus der Aufspaltung der Metro Group hervorgegangen, ebenso wie Ceconomy als Holdinggesellschaft der Elektronikeinzelhändler Media Markt und Saturn. Haniel hält an Ceconomy einer Präsentation des Unternehmens von Ende Juli zufolge mehr als 20 Prozent. (dpa)

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