Corona-Newsblog

Corona in Duisburg: Schwimmbäder schon ab Samstag zu

Covid-19 und die Pandemie: Diese Dinge sind jetzt klar!

Die Pandemie-Situation stellt weltweit eine Herausforderung dar. Die folgenden Fakten über das Coronavirus gelten jedoch mittlerweile als bestätigt!

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Duisburg.  RKI (7-Tage-Inzidenz: 246,45) meldet 251 neue Fälle binnen 24 Stunden. Stadt schließt Kultureinrichtungen. Corona-Fall in Zulassungsstelle.

Dieses Corona-Newsblog für Duisburg aktualisieren wir fortlaufend. Den Corona-Ticker für NRW lesen Sie hier, den für Deutschland hier.

  • Meldung vom Samstag: 7-Tage-Inzidenz steigt laut Robert-Koch-Institut (RKI) auf 246,45
  • Corona-Fall im Straßenverkehrsamt – Zulassungsstelle bleibt Montag und Dienstag geschlossen
  • Stadt schließt Kultureinrichtungen – Zoo ab Montag geschlossen, Schwimmbäder bereits ab Samstag
  • Maskenpflicht in 28 Einkaufszonen bedeutet Rauchverbot
  • Landschaftspark Duisburg-Nord schließt teilweise
  • Stadt schließt Kultureinrichtungen ab sofort – Zoo ab Montag geschlossen
  • 82 Covid-Patienten in Duisburger Krankenhäusern, 19 auf Intensivstationen
  • Neueste von der Stadt veröffentlichte Daten: Do, 29.10., gemeldet am 30.10. (Vergleich zum Vortag). Aktuell infiziert: 1357 (+176); in Summe: 5263 (+279); genesen: 3825 (+103); Todesfälle: 81 (+/-0); 70.216 (+1255)
  • Zur Übersicht: alle Corona-Zahlen und -Grafiken für Duisburg

Im Folgenden lesen Sie die aktuellsten Updates aus Duisburg.

Covid-19 in Duisburg: Zur aktuellen Entwicklung am Wochenende

Samstag, 31. Oktober, 6.55 Uhr: Die Corona-Pandemie breitet sich in Duisburger weiter aus. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) stieg der Inzidenzwert am Samstag (0 Uhr) auf 246,4; der Wert zählt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Laut RKI wurden von Freitag auf Samstag in Duisburg 251 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Freitag, 30. Oktober. Städtische Bäder schließen bereits Samstag

18.03 Uhr: Der städtische Kistenstab hat beschlossen alle städtischen Schwimmbäder bereits ab diesen Samstag zu schließen. Aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung wären sie ohnehin ab Montag geschlossen worden, teilte die Stadt mit.

17.52 Uhr: Spätestens am Montag sollten in allen Kultureinrichtungen die Lichter ausgehen, hatte das Land vorgegeben. Der Duisburger Krisenstab verhängt den kulturellen Lockdown sofort. Auf seine Empfehlung wurde am Freitag gegen 15 Uhr die Schließung sämtlicher städtischer Kultureinrichtungen beschlossen;

17 Uhr: Das Gesundheitsamt hat am 30. Oktober drei weitere Schüler und einen positiv getesteten Lehrer an weiterführenden Schulen gemeldet. An den Grundschulen sind ebenfalls drei Schüler hinzugekommen. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten auf 134.

16.35 Uhr: Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten beschlossenen Maßnahmen führen zu Aktualisierungen der Coronaschutzverordnung NRW, die ab Montag also bis Ende November auch in Duisburg gelten. Das Amt für Kommunikation fasst sie wie folgt zusammen:

• „Treffen in der Öffentlichkeit sind nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und eines weiteren Hausstandes erlaubt. Insgesamt dürfen sich aber nicht mehr als zehn Personen zusammen aufhalten.“ Dies ist gleichbedeutend Demnach dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch zwei nicht miteinander verwandte Personen treffen.

• „Geschlossen werden Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs und Kneipen. Die Abholung und Lieferung von Speisen bleibt erlaubt.“

• „Untersagt ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.“

• „Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.“

• „Geschlossen werden z. B. Theater, Opern, Kinos, Freizeitparks, Fitnessstudios, Schwimmbäder und andere Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen.“

• „Geschlossen werden Betriebe für Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoo-Studios. Friseurbesuche unter den bestehenden Hygiene-Auflagen bleiben erlaubt.

• „Übernachtungsangebote gibt es nur noch für notwendige, nicht touristische Zwecke.“

Die neue Verordnung sieht vor, dass Kitas und Schulen gegebenenfalls ihre Hygienekonzepte nachschärfen sollen, jedoch geöffnet bleiben. Auch der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen geöffnet.

Unternehmen und Einrichtungen, die von temporären Schließung erfasst sind, wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren.

Bestehende Hilfsmaßnahmen werden verlängert. Dies gilt etwa für den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und die Solo-Selbstständigen.

Nach Ablauf von zwei Wochen werden Bund und Länder sich erneut beraten und notwendige Anpassung vornehmen. Den vollständigen Beschluss von Bund und Land gibt es hier: www.land.nrw/corona.“

16.35 Uhr: Der Kistenstab hat beschlossen, neben den städtischen Kultureinrichtungen auch die Schwimmbäder bereits ab dem morgigen Samstag zu schließen. Aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung wären sie ohnehin ab Montag geschlossen worden.

Corona-Fall in Straßenverkehrsamt – Zulassungsstelle am Montag und Dienstag geschlossen

15.50 Uhr: Diese Schließung steht nicht im Zusammenhang mit der bevorstehenden Aktualisierung der Coronaschutzverordnung NRW:

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, hat sich ein Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes mit dem Coronavirus angesteckt. Er arbeite „im Bereich der Zulassung des Straßenverkehrsamtes an der Ludwig-Krohne-Straße“.

Die Zulassungsstelle wird darum „bis zur weiteren Klärung“ bis einschließlich Dienstag, 3. November geschlossen. Das hat Folgen für alle Bürger, die für Montag oder Dienstag Termine reserviert hatten: Diese „können nicht wahrgenommen werden“, meldet das Presseamt.

Alle Termine, die für Montag und Dienstag vergeben worden sind, können daher nicht wahrgenommen werden. Der Bereich der Fahrerlaubnisbehörde auf der Daimlerstraße in Neumühl ist nicht betroffen.

15.15 Uhr: Der Zoo Duisburg bleibt ab dem 2. November den ganzen November über geschlossen,

15.07 Uhr: Die Stadt schließt ihre Kultureinrichtungen vorsorglich bereits vor dem Wochenende und teilt mit:

„Auf Empfehlung des Krisenstabs vor dem Hintergrund der Pandemieentwicklung wird ab sofort der Betrieb städtischer Kultureinrichtungen geschlossen.

Dies umfasst neben dem Kultur- und Stadthistorischen Museum und dem Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ebenso die Konzerte der Duisburger Philharmoniker und den Spielbetrieb des Theaters der Stadt mit Schauspiel, „Säule“ und „Spielkorb“.

Auch die Deutsche Oper am Rhein sagt die im Theater Duisburg vorgesehenen Aufführungen ab.

Das Filmforum und das Wilhelm Lehmbruck Museum schließen sich ebenfalls der getroffenen Entscheidung an.“

12.40 Uhr: Wegen der verschärften Corona-Lage Spaziergänge sind aber weiterhin möglich.

11.30 Uhr: Die Schulkantinen bleiben von den Corona-Einschränkungen zunächst unberührt. .

8.45 Uhr: Nach Angaben der Stadt ist die Zahl der aktuell positiv getesteten Duisburger am Donnerstag von 1181 auf 1357 gestiegen. Der Hauptgrund: 279 neue Fälle binnen 24 Stunden.

6.45 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt am Freitagmorgen für Duisburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 243,4 an, am Vortag lag die Neuinfektionsrate bei 240,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. In NRW haben heute zwei Städte höhere Inzidenzwerte (Solingen und Remscheid).

Donnerstag, 29. Oktober: Krisenstabsleiter bezeichnet die Lage als „kritisch“

19 Uhr: Duisburg hatte heute mit 240,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bundesweit die vierthöchste Sieben-Tage-Inzidenz – die höchste Infektionsrate in NRW.

Mit der Kurve der Fälle steigt auch die Zahl der in Duisburg stationär behandelten Covid-Patienten. Am Donnerstag waren es bereits 82 (am Montag noch 63). 19 von ihnen müssen intensivmedizinisch behandelt, elf beatmet werden.

17.15 Uhr: Unbekannte . Die Stadt will nun Anklage wegen Sachbeschädigung erstatten.

16 Uhr: Vier Wochen soll die Gastronomie in Duisburg schließen. Der Betreiber der „Kartoffel-Kiste“ sagt: „Unsere Gäste haben sich sicher gefühlt und sind deshalb auch gerne gekommen.“

13.30 Uhr: Auch die Wirtschaftsbetriebe haben noch einmal auf die steigenden Infektionszahlen in Duisburg reagiert:

11.10 Uhr: Der Unternehmerverband fordert, dass mit Blick auf die Beschränkungen im Novemberneu angedachten Hilfen für die Gastronomen und Co. „schnell und unbürokratisch fließen“ sollen. Nach den Erfahrungen aus dem Frühjahr gibt es hier sehr viel Luft nach oben“, erklärte Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz. Er gab zu bedenken, dass die Unternehmen und Kulturschaffenden nun für all die in Haftung genommen würden, die die Gefahr ignorieren.

8.30 Uhr: Nach den neuesten Daten des Gesundheitsamtes waren in Duisburg am Mittwochabend, 20 Uhr, 1181 Duisburg positiv auf Corona getestet. Zwischen Dienstag- und Mittwochabend wurden erneut deutlich über 100 Neuinfektionen erfasst: 154.

Erstmals seit dem 18. Oktober hat das Gesundheitsamt auch wieder zwei Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Duisburger Toten im Zusammenhang mit Covid-19 steigt somit von 79 auf 81.

Das sind die aktuellen Zahlen:

• Mi., 28.10., gemeldet am 29.10. (Vergleich zum Vortag). Aktuell infiziert: 1181 (+57); in Summe: 4984 (+154); genesen: 3722 (+95); Todesfälle: 81 (+2); Tests: 68.961 (+1035); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RK): 240,8 (+39,3)

6.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Duisburg ist noch einmal deutlich gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstagmorgen einen Wert von 240,8 (Di. 201,5) – das war am Mittwoch der höchste Inzidenzwert unter den kreisfreien Städten und Kreisen in NRW.

Mittwoch, 28. Oktober: Strengere Kontaktbeschränkungen beschlossen

18.40 Uhr: In dieser Woche sollen alle Schilder in den 28 Einkaufszonen in Duisburg hängen, wo die Maskenpflicht gilt. Priorität hat laut Stadt die City. Verstöße sollen mit Bußgeldern geahndet werden.

16.55 Uhr: Der Corona-Krisenstab reagiert auf den nun über die 200er-Schwelle gestiegenen Inzidenzwert mit weiteren Infektionsschutzmaßnahmen: Ab Donnerstag dürfen sich im öffentlichen Raum in Duisburg nur noch zwei nicht miteinander verwandte Personen treffen. Bei Verstößen drohen Ertappten 250 Euro Bußgeld.

77 Covid-Patienten in Duisburger Krankenhäusern

16 Uhr: Mit der Zahl der Corona-Fälle steigt auch die der in Duisburger Krankenhäusern behandelten Covid-Patienten: Stationär aufgenommen wurden 77 (am Montag waren es 63). 25 von ihnen müssen intensivmedizinisch behandelt werden (Montag: 20), zwölf sogar beatmet werden (Montag: zehn).

Stadtsprecher Jörn Esser erklärt zu den Zahlen, dass diese nicht nur in Duisburg gemeldete Personen beinhalten. In den hiesigen Krankenhäusern werden mitunter auch Bürger aus Nachbarstädten behandelt, umgekehrt Duisburger zum Beispiel in Moers oder Düsseldorf stationär aufgenommen.

Nach den Angaben, die Krankenhäuser täglich ans Intensivregister melden, waren bei der jüngsten Aktualisierung von 253 Intensivbetten in Duisburg noch 52 frei. 180 Intensivbetten wurden für Intensivpatienten ohne Covid-19 benötigt.

Patienten aus anderen Städten

Stadtsprecher Jörn Esser erklärt zu den Zahlen, dass diese nicht nur in Duisburg gemeldete Personen beinhalten. In den hiesigen Krankenhäusern werden mitunter auch Bürger aus Nachbarstädten behandelt, umgekehrt Duisburger zum Beispiel in Moers oder Düsseldorf stationär aufgenommen.

Nach den Angaben, die Krankenhäuser täglich ans Intensivregister melden, waren bei der jüngsten Aktualisierung von 253 Intensivbetten in Duisburg noch 52 frei. 180 Intensivbetten wurden für Intensivpatienten ohne Covid-19 benötigt.

12.45 Uhr: Auch das RKI hat sein Dashboard inzwischen aktualisiert und zeigt nun für Duisburg die von Stadt und LGZ gemeldete Sieben-Tage-Inzidenz von 201,5 an.

Zur Veranschaulichung der Entwicklung errechnet unsere Redaktion jeweils für den Zeitraum von Mittwoch bis Dienstag, wie viele positive Corona-Tests die Stadt registriert hat. Dieser Wochenvergleich zeigt, dass zuletzt 1026 Neuinfektionen erfasst wurden, mehr als doppelt so viele wie in der Woche zuvor.

In der Spalte daneben sind die von Stadt und KVNO im selben Zeitraum außerhalb von Arztpraxen und Kliniken durchgeführten Tests aufgeführt, das waren jüngst 5381 Abstriche. Noch nie haben Stadt und Kassenärztliche Vereinigung so viele Abstriche genommen wie im jüngsten Vergleichszeitraum.

Die erhöhte Anzahl an Tests ist jedoch nicht der Hauptgrund für den Anstieg, denn der Anteil der positiven Tests ist, wie leicht zu erkennen, in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen.

11 Uhr: Am gestrigen Abend saßen Eltern-, Schüler- und Lehrervertreter mit der Bildungsdezernentin und dem Schulamtsleiter beim „Schulgipfel“ zusammen. .

8.30 Uhr: Demnach hat das Gesundheitsamt also zwischen Montag- und Dienstagabend erneut 116 neue positive Corona-Befunde registriert. Da nur 47 Betroffene als genesen gelten, steigt die Zahl der aktiven Fälle auf 1124. Nach den LGZ-Daten hat in NRW nur Solingen noch eine höhere Sieben-Tage-Inzidenz als Duisburg (216).

Hier die Entwicklung der aktiven Fälle, die anzeigt, wie viele Duisburg am jeweiligen Tag bekannt positiv sind beziehungsweise waren:

8.30 Uhr: Das Amt für Kommunikation der Stadt bestätigt wie erwartet den Inzidenzwert von 201,5. Das sind die neuesten Corona-Daten:

Stand Dienstagabend, 20 Uhr. Aktuell infiziert: 1124 (+116); in Summe: 4830 (+163); genesen: 3627 (+47); Todesfälle: : 79 (+/-0); Tests: 67.926 (+1163); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: Stadt Duisburg): 201,5 (+5)

8.25 Uhr: Nach den Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LGZ) hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg von 196,5 am Montag auf 200,1 am Dienstag erhöht. Eine Bestätigung der Stadtverwaltung steht noch aus.

Die kreisfreien Städte und Kreise schicken ihre Daten an das LGZ, dieses übermittelt alle Angaben an das Robert Koch-Institut (RKI).

8 Uhr: Wir gehen inzwischen davon aus, dass Duisburgs Inzidenzwert, anders als auf dem RKI-Dashboard angegeben, nicht auf 183,3 gesunken ist – und warten auf die Zahlen, die das Amt für Kommunikation unter der Woche morgens veröffentlicht.

6.51 Uhr: Laut RKI ist die Sieben-Tage-Inzidenz von Dienstag auf Mittwoch gesunken: Der Wert liegt nun bei 183,3 (Vortag: 196,5).

Allerdings weist das RKI auf seiner Seite erneut auf Verzögerungen hin: „Aufgrund von Verzögerungen in der Datenaktualisierung kann es zu Varianzen in den einzelnen Grafiken kommen. Wir bitten um Verständnis.“

Dienstag, 27. Oktober: Lange Warteschlangen vor Abstrich-Zentrum im TaM

17.20 Uhr: 30 Festsäle hat das . In einigen Fällen hatte es Hinweise von Bürgern gegeben. Das Ergebnis: Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung stellten die Ordnungsamtsmitarbeiter nicht fest.

16.35 Uhr: Heute waren morgens und vormittags am Abstrich-Zentrum im Theater am Marientor erneut lange Warteschlangen mit Duisburgern zu beobachten, die sich auf Corona testen lassen müssen/wollen.

„Aufgrund des hohen Andrangs werden die Öffnungszeiten des Testzentrum am Marientor verlängert“, teilt die Stadtverwaltung nun mit. Ab dem morgigen Mittwoch, 28. Oktober 2020, ist das Testzentrum bereits von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Bislang hatte es Patienten erst ab 10 Uhr empfangen. „Da es aktuell besonders in den Vormittagsstunden zu Wartezeiten kommt“, empfiehlt das Presseamt, „das Zentrum nach Möglichkeit erst ab 14 Uhr aufzusuchen“.

In den vergangenen zehn Tagen hatten Stadt und Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) außerhalb von Arztpraxen und Krankenhäusern täglich zwischen 800 und 1000 Abstriche genommen. Laut städtischer Statistik wurden in Duisburg bislang außerhalb von Kliniken und Arztpraxen 65.513 Abstriche genommen (Stand: Montag, 20 Uhr).

15.30 Uhr: Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Weihnachtsgottesdienste? . Klar ist: „Normale“ Gottesdienste wird es nicht geben.

13 Uhr: Jetzt fällt auch die . Sie war zuvor schon nur für Schulklassen geplant.

11.35 Uhr: Zwischen Sonntag- und Montagabend wurden erneut 66 positive Corona-Tests von Duisburgern erfasst. Die Zahl der positiven Fälle steigt somit im Vergleich zu den vergangenen Tagen eher leicht um 21 Fälle, liegt dennoch erstmals über 1000. Das heißt: Mehr als jeder 500. Duisburger ist zurzeit laut Laborergebnis infiziert.

Corona-Update der Stadt für Montag, 26.10., gemeldet am 27.10. (Vergleich zum Vortag). Aktuell infiziert: 1008 (+21); in Summe: 4667 (+66); genesen: 3580 (+45); Todesfälle: 79 (+/-0); Tests: 66.763 (+1250); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 196,5 (+8,4)

7 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute für Duisburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 196,5 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Damit steigt Duisburgs Neuansteckungsrate weiter stark an, von 174,1 (Samstag) auf 188,1 (Sonntag) und nun 196,5 (Montag).

Duisburgs Inzidenzwert ist weiterhin der dritthöchste in NRW nach Solingen (206) und dem Kreis Düren (197,6).

Vor etwa einem Monat, am 24. September, lag Duisburgs Inzidenzwert bei 22,1. Seither ist er kontinuierlich, teils sprunghaft gestiegen (siehe Grafik oben und Gesamtübersicht der Duisburg-Daten).

Montag, 26. Oktober: 63 Covid-Patienten im Krankenhaus – erste Engpässe

16.50 Uhr: Noch liegen keine Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern in Duisburg. Drei Kliniken beteiligen sich offiziell am NRW-Koordinierungsprogramm.

16.20 Uhr: Während der Herbstferien wurden an Schulen und Kitas in Duisburg 158 neue Corona-Fälle gemeldet. Am stärksten Betroffen war die Gesamtschule Walsum im Norden der Stadt.

14 Uhr: Mit der Infektionsrate steigt auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die stationär behandelt werden müssen.

Nach Angaben von Stadtsprecher Peter Hilbrands sind von den aktuell 987 positiv getesteten Duisburgern 63 in stationärer Behandlung, 20 Personen davon werden intensiv medizinisch versorgt, zehn davon beatmet. Nach den Daten des DIVI-Intensivregisters melden drei von neun Duisburger Kliniken erste Engpässen bei ihren Intensivbetten.

Ein größerer Ausbruch sei den Behörden nach wie vor nicht bekannt, sagt Stadtsprecherin Gabi Priem. „Nach wie vor sind es viele Einzelereignisse im privaten oder beruflichen Bereich, die zu steigenden Zahlen von Coronaerkrankten führen.“ Als Beispiel nennt Priem eine private Feier, bei der sich neun Duisburger infiziert haben.

10.45 Uhr: Die absoluten Zahlen des Gesundheitsamtes führen vor Augen, wie rasant die Welle der Neuinfektionen und aktiven Fälle in Duisburg immer steiler wird:

So., 25.10., gemeldet am 26.10. Aktuell infiziert: 987 (+302); in Summe: 4601 (+514); genesen: 3535 (+212); Todesfälle: 79 (+/-0); Tests: 65.513 (+1204); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 188,1 (+22,3).

Das bedeutet, dass in Duisburg zwischen Donnerstag- und Sonntagabend 514 neue Infektionen erfasst wurden. Die Zahl der aktiven Fälle erhöht sich in diesen drei Tagen um 302 auf nun 987. Es gab also am Donnerstag 987 Duisburger, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Die Zahl der aktiven Fälle hat sich seit dem 19. Oktober, also in weniger als sechs Tagen, verdoppelt.

Auch die Zeiträume, in denen sich der Wert der Duisburger Sieben-Tage-Inzidenz verdoppelt, sind zuletzt immer kleiner geworden: Am 25.10. lag sie bei 188,1, am 19.10. bei 93,8, am 10.10. bei 44,9.

Das ist das gefürchtete exponentielle Wachstum, durch das das Infektionsgeschehen außer Kontrolle geraten kann.

7.15 Uhr: Die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter besorgniserregend dynamisch: Sie ist in Duisburg seit Freitag von 151,8 auf 174,1 und weiter auf 188,1 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohner am Sonntag gestiegen (siehe Grafik).

Das ist laut RKI-Dashboard der dritthöchste Inzidenzwert unter den Kreise und kreisfreien Städten in NRW. Nur für Solingen (200,3) und den Kreis Düren (200,7) errechnete das RKI am Sonntag höhere Werte.

Sonntag, 25. Oktober: OB Sören Link appelliert erneut an Duisburg

13.45 Uhr: Erste Supermärkte in Duisburg haben wieder die Abgabe von Toilettenpapier reguliert. .

13.30 Uhr: Wie der Unterricht angesichts steigender Corona-Zahlen weiter gehen soll, ist ein Thema, mit dem sich die Elternschaft Duisburger Schulen (EDuS) beschäftigt. .

10.15 Uhr: OB Sören Link hat sich am Sonntag erneut an die Duisburger gewendet. Er veröffentlichte einen Appell auf seiner Facebook-Seite. Hier der Text im Wortlaut:

„Die aktuellen Duisburger Infektionszahlen steigen weiter. Die Inzidenz liegt inzwischen bei über 170. Und auch wenn ich zuversichtlich bin, dass die bereits von uns beschlossenen Maßnahmen wirken werden, möchte ich dringend an alle Duisburgerinnen und Duisburger appellieren: Nicht alles, was (noch) erlaubt ist, MUSS man auch machen. Bleiben Sie bitte möglichst Zuhause, meiden Sie möglichst unnötige Sozialkontakte und schützen Sie sich und Ihre Lieben (AHA-Regeln). Wir alle haben es in der Hand, weitere erhebliche Einschränkungen – bis hin zu einem erneuten Lockdown – in unserer Stadt zu verhindern. Und damit erhebliche Auswirkungen auch auf unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft, auf Gastronomie und Handel zu vermeiden. Es liegt an jeder und jedem Einzelnen! Zeigen wir gemeinsam Solidarität: Für uns und unsere Lieben – und für unsere Stadt Duisburg..“

8.45 Uhr: Erneut ist die Sieben-Tage-Inzidenz für Duisburg stark angestiegen. Laut Zahlen des Robert-Kocht-Instituts kletterte sie von 151,8 (Sa.) auf 174,1 (So.).

Samstag, 24. Oktober: Inzidenzwert über der 150er-Marke

9.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in Duisburg noch einmal einen Sprung gemacht: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) stieg sie von 126 (Fr.) auf 151,8 (Sa.).

Freitag, 23. Oktober: 15 Bundeswehr-Soldaten helfen im Gesundheitsamt

19 Uhr: Seit Montag helfen im Gesundheitsamt 15 Bundeswehr-Soldaten, den Rückstau bei der telefonischen Kontaktpersonenverfolgung aufzuarbeiten.

Das ist auch notwendig, da die Zahl der täglichen Neuinfektionen rasant steigt. Die Zahl der aktiven Fälle hat sich in Duisburg zwischen dem 14. Oktober und dem 22. Oktober, mehr als verdoppelt: in acht Tagen von 332 auf 685 – ohne dass es, wie noch im Frühjahr, größere Ausbrüche in Firmen, Heimen oder Unterkünften gibt.

16 Uhr: Aufgrund der steigenden Infektionszahlen ist das Corona-Testzentrum im Theater am Marientor (TAM) zusätzlich auch am morgigen Samstag, 24. Oktober, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Außerhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen sollen sich Betroffene mit Symptomen an die Arztrufnummer 116 117 des kassenärztlichen Notdienstes wenden.

14 Uhr: Der Krisenstab hat die Corona-Allgemeinverfügung vom Mittwoch modifiziert. Sportvereine, die auf Bundes- und Landesebene unterwegs sind, dürfen uneingeschränkt trainieren und spielen. Somit kann Fußball-Drittligist MSV Duisburg am Samstag (14 Uhr) sein Heimspiel gegen den KFC Uerdingen austragen.

13 Uhr: Wegen der stark steigenden Fallzahlen erlassen die Helios Kliniken ab Montag, 26. Oktober, an ihren drei Duisburger Standorten ein Besuchsverbot.

9.35 Uhr: Die Entwicklung spitzt sich also weiter zu: Zwischen Mittwoch- und Donnerstagabend wurden 186 Neuinfektionen erfasst. Noch nie wurden in Duisburg an einem Tag so viele Ansteckungen registriert. Das treibt auch die Zahl der aktiven Fälle weiter gewaltig in die Höhe, von 550 am Mittwoch auf 685 am Donnerstagabend. Inzwischen wurden mehr als 4000 Infektionen von Duisburgern labortechnisch bestätigt.

9.15 Uhr: Nun hat das Amt für Kommunikation aktuelle Zahlen und eine eigene Information zur Sieben-Tage-Inzidenz veröffentlicht:

Aktuell infiziert: 685 (+135); in Summe: 4087 (+186); genesen: 3323 (+51); Todesfälle: 79 (+/-0); Tests: 64.309 (+871); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: Stadt Duisburg): 126 (+20,3). Info des Presseamtes zur Anzeige des Robert Koch-Instituts am Freitagmorgen (89,6): „Der aktuelle Inzidenzwert wurde heute selber errechnet, da es Serverprobleme beim LZG gab. Er liegt aktuell bei 126.“

Hier sehen Sie alle Entwicklungen in Grafiken

9 Uhr: Zu früh gefreut: Stadtsprecherin Anja Kopka weist unsere Redaktion darauf hin, dass das Robert Koch-Institut auf seinem Dashboard für Duisburg einen falschen Inzidenzwert anzeigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 89,6 werde vom RKI-Syste, nur angezeigt, da es offenbar Probleme bei der Übermittlung der Duisburger Fallzahlen gegeben haben. Wie Kopka erläutert, sei der Inzidenzwert (Mittwoch: 105,7) nicht gesunken, sondern stattdessen weiter deutlich gestiegen, auf etwa 120 Infektionen in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Mitarbeiter im Duisburger Gesundheitsamt rechnen den Inzidenzwert nun selbst aus.

Das Gesundheitsamt übermittelt seine Daten an das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LGZ). Das LGZ wiederum sendet die NRW-Daten weiter an das Robert-Koch-Institut (RKI).

8.45 Uhr: Erstmals seit Mitte September ist der Wert der Duisburger Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut deutlich gesunken. Nach den aktuellsten Angaben vom Freitag ist der Inzidenzwert, der am Dienstag bei 100,1 und am Mittwoch bei 105,7 lag, am Donnerstag auf 89,6 gesunken (siehe Grafik oben).

Donnerstag, 22. Oktober: Krisenstab sagt Weihnachtsmarkt ab

18 Uhr: Entsetzt, aber nicht überrascht

15 Uhr: Die Absage des Duisburger Weihnachtsmarktes trifft auch die stationären Händler in der City – in einem besonders schwierigen Jahr.

9.35 Uhr: Nun ist es offiziell: Der Weihnachtsmarkt in der Duisburger Innenstadt fällt in diesem Jahr aus. .

8.50 Uhr: Die Stadt Duisburg hat in ihrem morgendlichen Corona-Update nun die Zahlen von Mittwochabend übermittelt. Demnach sind von Dienstag auf Mittwoch 97 Neuinfektionen registriert worden. Die Zahl der aktiven Coronafälle ist deutlich von 508 auf 550 gestiegen.

• Mi., 21.10. (20 Uhr), gemeldet am 22.10. Aktuell infiziert: 550 (+42); in Summe: 3901 (+97); genesen: 3272 (+55); Todesfälle: 79 (+/-0); Tests: 63.438 (+893); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 105,7

7.35 Uhr: Der Duisburger Inzidenzwert ist laut Robert Koch-Institut auch am Mittwoch weiter gestiegen: von 100,1 auf 105,7.

Mittwoch, 21. Oktober: Krisenstab beschließt Maskenpflicht in Einkaufszonen

22 Uhr: Über die 100er-Schwelle haben den Inzidenzwert 504 Neuinfektionen in einer Woche getrieben. Das Auftürmen der zweiten Welle führt auch der Wochenvergleich vor Augen, den unsere Redaktion seit dem 25. März errechnet:

Die Zahl der jeweils von Mittwoch bis Dienstag labortechnisch bestätigten neuen Fälle unter den knapp 499.000 Duisburgern hatte sich in den letzten vier Wochen von 154 auf 206, weiter auf 285 und zuletzt auf 504 erhöht:

16.45 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat am Mittwoch wegen der angespannten Corona-Lage (Inzidenzwert 100,1) weitere Maßnahmen beschlossen. Sie gelten ab Donnerstag:

In den städtischen Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen gilt künftig die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sie gilt an allen Tagen jeweils von 7 Uhr und mit einem Nachlauf von einer halben Stunde nach Ablauf der Sperrstunde bis 23.30 Uhr. Mit dieser Regelung sollen Menschen insbesondere dort geschützt werden, wo wenig Abstand gehalten werden kann. Die Stad weist darauf hin, dass das Geschehen dynamisch ist, weswegen es zu Anpassungen bei den Straßen kommen kann.

Die Maskenpflicht gilt in 28 Einkaufszonen in sechs Stadtbezirken. Eine Übersicht finden Sie hier.

9 Uhr: Nun also hat auch Duisburg die 100er-Grenze bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten. Am 11. Oktober war in Duisburg der zweite Grenzwert von 50 erreicht, danach hat sich die Neuinfektionsrate binnen zehn Tagen verdoppelt. Der Wert am Dienstagabend: 100,1.

Nach den aktuellsten Zahlen der Stadt wurden allein zwischen Montag- und Dienstagabend 74 Neuinfektionen labortechnisch bestätigt. Die Zahl der aktiven Fälle ist somit von Montag auf Dienstag sprunghaft um 46 auf 508 aktuell Infizierte gestiegen. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der ersten Welle waren in Duisburg maximal 278 Fälle bestätigt (8. April). Zu bedenken ist: Damals wurden deutlich weniger Tests auf das neuartige Virus durchgeführt, und inzwischen werden auch täglich von hunderten Duisburgern ohne Symptome Abstriche genommen.

Di., 20.10. (20 Uhr), gemeldet am 21.10. Aktuell infiziert: 508 (+46); in Summe: 3804 (+74); genesen: 3217 (+28); Todesfälle: 79 (+/-0); Tests: 62.545 (+837); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 100,1

5.05 Uhr: Jetzt hat auch Duisburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 100 überschritten: Das Robert-Koch-Institut gibt sie am Mittwoch (Stand: 0 Uhr) mit 100,1 an.

Dienstag, 20. Oktober: Zahl der Todesopfer steigt auf 79 – OB Sören Link appelliert an Duisburger

20 Uhr: Hier lesen Sie einen Kommentar zur Demo und zum Polizeieinsatz vor dem Rathaus:

17.40 Uhr: In einer am Dienstag veröffentlichten Videobotschaft zur angespannten Corona-Lage in Duisburg sagt Oberbürgermeister Sören Link, das Ordnungsamt habe von ihm den klaren Auftrag erhalten, die Coronaschutzmaßnahmen energisch und konsequent umzusetzen: „Sehr deutlich möchte ich außerdem sagen: Ignoranz gegenüber gesetzlichen Vorgaben, die darf es nicht mehr geben.“ Allerdings: Etwas mehr als zwölf Stunden vor der Veröffentlichung der Facebook-Ansprache sah die Realität im Risikogebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 93,8 ganz anders aus. Ausgerechnet direkt vor dem Rathaus demonstrierten über 200 Menschen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen – ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Abstand zueinander, vor den Augen von Polizisten und Mitarbeitern des Ordnungsamtes.

16.55 Uhr: Welche Regeln gelten aktuell bei Beerdigungen? Eine Duisburgerin hatte von einem Bestatter Informationen über eine Teilnehmergrenze von zehn Personen erhalten. „Die Anzahl der Trauergäste ist aktuell nicht mehr eingeschränkt“, . Lediglich in den unterschiedlich großen Trauerhallen auf den Friedhöfen gibt es Einschränkungen der Personenzahl, damit Mindestabstände gewahrt werden können, so die Sprecherin.

14 Uhr: Mit den Zahlen labortechnisch bestätigter Infektionen ist in Duisburg auch die der Todesfälle wieder angestiegen. Am Montag wurden dem Gesundheitsamt zwei weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen gemeldet. Laut Amtsstatistik wurden seit dem 24. März inzwischen 79 Duisburger Todesopfer registriert, Ende September waren es noch 69. Nach Angaben einer Stadtsprecherin werden zurzeit 40 an Covid-19 erkrankte Duisburger stationär in Krankenhäusern behandelt, zehn von ihnen intensivmedizinisch, drei davon müssen beatmet werden.

7.40 Uhr: Die Duisburger Stadtverwaltung hat auf ihrer Facebook-Seite eine fünfminütige Video-Botschaft von Oberbürgermeister Sören Link veröffentlicht. Darin appelliert Link, gezielt auch an junge Menschen, Verantwortung für die Älteren und Gefährdeten zu übernehmen, solidarisch zu sein und sich an die Regeln zu halten. Der Oberbürgermeister kündigt außerdem ein entschlossenes Vorgehen der Ordnungsbehörde an und „null Toleranz gegenüber denen, die durch ihr leichtsinniges und leichtfertiges Verhalten andere in Gefahr bringen“.

Die Passagen dazu im Wortlaut:

„Denen, die all das überflüssig finden – und diese Stimmen gibt es leider auch in Duisburg – sage ich eindringlich: Niemand hat sich die Pandemie ausgesucht, aber sie ist da, sie ist Realität. [...]

„Sehr deutlich möchte ich außerdem sagen: Ignoranz gegenüber gesetzlichen Vorgaben darf es nicht mehr geben. Und die Ordnungsbehörde unserer Stadt hat von mir den klaren Auftrag erhalten, alte wie neue Maßnahmen zum Schutz des Lebens und der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger energisch und konsequent durchzusetzen. Dabei werden wir zukünftig noch stärker als bislang von der Polizei unterstützt. Wir werden null Toleranz gegenüber denen zeigen, die durch ihr leichtsinniges und leichtfertiges Verhalten andere in Gefahr bringen.“

Im Verhalten von Polizei und Ordnungsamt bei der Demonstration der Corona-Leugner, -Skeptiker und Masken-Gegner am Montagabend vor dem Rathaus war diese Strategie wie berichtet (siehe unten) gleichwohl keineswegs zu erkennen. Das gesamte Statement lesen Sie hier im Wortlaut,

7.30 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut auf seiner Seite anzeigt, ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg am Montag von 93,6 auf 93,8 gestiegen.

Auf die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz haben nicht nur neu gemeldete Infektionen Einfluss. Der Wert kann auch einen Sprung nach oben machen, wenn ein erster Tag aus der Sieben-Tage-Rechnung fällt, an dem unterdurchschnittlich wenige neue Covid-19-Fälle erfasst worden waren.

Die Sieben-Tage-Inzidenz soll das Infektionsgeschehen regional vergleichbar machen. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen in der untersuchten Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, und zwar nicht in absoluten Zahlen, sondern bezogen auf 100.000 Einwohner der jeweiligen Region.

Montag, 19. Oktober: 200 Corona-Skeptiker ohne Masken und Abstand vor dem Rathaus

20.30 Uhr: Die zweite Corona-Welle türmt sich in Duisburg immer höher auf und verschärft die Probleme des Gesundheitsamtes bei der Kontaktverfolgung. „In der letzten Woche haben sich bei der Krankennachverfolgung Rückstände gebildet, die wir mit dem zusätzlichen Personal abbauen werden“, sagt dazu eine Stadtsprecherin.

19.10 Uhr: Am Ende der Kundgebung singen die selbst ernannten Corona-Rebellen die Nationalhymne. Staatliche Einflussnahme müssen sie in Duisburg nicht fürchten. Sie dürfen sich nicht nur versammeln und ihre Meinung öffentlich verbreiten, wie es ihnen das Grundgesetz garantiert. Mehr noch: Die Vertreter der Polizei – lediglich vier Uniformierte sind zu sehen – und acht Mitarbeiter des Ordnungsamtes wirken nicht einmal auf die Einhaltung der Coronaschutzverordnung hin, die für alle anderen Bürger gilt. Die Ordnungshüter aber greifen hier und heute trotz massenhafter, provokanter Verstöße bis zum Ende der Kundgebung nicht ein.

18.10 Uhr: Menschenauflauf am Duisburger Rathaus: Dort sind etwa 200 Personen zur „Corona Infotour“ gekommen, mit der einer der umtriebigsten Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen zurzeit durch Deutschland zieht: Bodo Schiffmann aus dem badischen Sinsheim, „der Arzt, dem die Corona-Rebellen vertrauen“ (zum Correctiv-Artikel), hat seinen Tourbus mit österreichischen Kennzeichen an prominenter Stelle vor dem Rathaus geparkt.

Auch viele auswärtige Fans sind zur bei der Polizei angemeldeten Kundgebung gekommen, darunter Familien mit Kindern. Einen Mund-Nasen-Schutz trägt keiner von ihnen. Abstand zueinander halten die Teilnehmer ebenfalls demonstrativ nicht ein. Ein Mann, der ein Schild mit der Aufschrift „Masken retten Leben“ in die Höhe hält, wird von mehreren Corona-Skeptikern verbal attackiert. Eine Gegendemo ist, anders als in anderen Städten, nicht angemeldet.

Schiffmann betreibt nach eigenen Angaben eine Spezialambulanz für Patienten, die an Schwindel- oder Gleichgewichtserkrankungen leiden. Wie im Netz wettert der politisch aktive Youtuber in Duisburg am Mikrofon gegen die staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen, insbesondere gegen die Maskenpflicht. Diese sei gesundheitsgefährdend, „wir müssen unsere Kinder davor schützen wir Tiere ihre Jungen“.

Demonstranten raten Menschen in Warteschlange am TAM von Abstrich ab

17.30 Uhr: Wie jetzt bekannt wurde, haben Demonstranten bereits am Freitag vor dem Testzentrum im Theater am Marientor gegen Corona-Maßnahmen protestiert. Ordnungsamt und Polizei hätten die angemeldete Demonstration begleitet, erklärte Stadtsprecherin Gabi Priem.

Im Rahmen der Demo seien auch Flyer verteilt worden. Das Auslegen von Infomaterial im Eingangsbereich des Testzentrums habe man jedoch nicht geduldet, so Priem. Augenzeugen hatten berichtet, dass Demonstranten die Menschen in der Schlange angesprochen und ihnen von Tests abgeraten hätten.

36 Verstöße gegen die Maskenpflicht, keine gegen die Sperrzeit

10.50 Uhr: Polizei und Ordnungsamt haben am Wochenende in Duisburg gemeinsam die Einhaltung der Sperrstunde kontrolliert. Dabei seien bei gastronomischen Betrieben keine Verstöße gegen die Sperrzeit festgestellt worden, berichtet die Stadt am Montagmorgen. Kneipen, Bars und Restaurants müssen seit Samstag um 23 Uhr schließen.

In verschiedenen Stadtteilen ahndeten die Ordnungshüter dagegen 36 Verstöße gegen die Maskenpflicht. 22 von ihnen fielen auf Wochenmärkten auf, 12 an Bus- und Bahnhaltestellen sowie zwei in Gewerbebetrieben.

210 Neuinfektionen binnen drei Tagen: Neue Höchstwerte und vier weitere Todesfälle

8.45 Uhr: Die Stadt hat nun die aktuellsten Corona-Zahlen vom Wochenende veröffentlicht. Die traurige Nachricht darin: Von Donnerstagabend bis Sonntagabend sind vier Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben.

• So., 18.10. (20 Uhr), gemeldet am 19.10. Aktuell infiziert: 467 (+67); in Summe: 3696 (+210); genesen: 3152 (+139); Todesfälle: 77 (+4); Tests: 60.687 (+806); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 93,6 (+21,4)

Zwischen Donnerstag- und Sonntagabend wurden in Duisburg 210 Neuinfektionen registriert, also durchschnittlich 70 pro Tag. Das treibt die Sieben-Tage-Inzidenz ebenso weiter in die Höhe wie die Zahl der aktiven Fälle. Diese ist von 400 auf 467 gestiegen – das sind nahezu 200 positiv getestete Duisburg mehr als auf dem Höhepunkt der ersten Welle am 8. April.

7.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz, die das Robert Koch-Institut um Mitternacht aktualisiert hat, ist erneut gestiegen. Sie liegt nun bei 93,6. Laut RKI wurden seit Beginn der Corona-Pandemie in Duisburg bis dato 3725 Corona-Infektionen registriert.

Sonntag, 18. Oktober: Wirte wollen sich gegen Sperrstunde wehren

14 Uhr: Drei Krankenhäuser in Duisburg haben aufgrund steigender Corona-Zahlen Besuche untersagt.

10.30 Uhr: Erstmals galt am Samstagabend ab 23 Uhr die verschärfte Sperrstunde. In einigen Kneipen dauerte es etwas länger, bis die Gäste vor der Tür waren. .

8.19 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut um Mitternacht aktualisiert hat, ist erneut gestiegen und liegt nun bei 89,6. Insgesamt hat das RKI 3660 Corona-Infektionen in Duisburg registriert.

Samstag, 17. Oktober: Inzidenzwert steigt von 72,2 auf 82,6

9.30 Uhr: Die Entwicklung der Corona-Neuinfektionen in Duisburg gibt weiterhin keinen Anlass zur Entwarnung. So meldet das Robert Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 82,6 (Stand: Samstag, 0 Uhr). Damit steigt die Zahl der Neuinfektionen weiterhin deutlich. Am Tag hatte zuvor hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg bei 72,2 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohner gelegen.

Freitag, 16. Oktober: Verschärfte Coronaregeln beschlossen

17 Uhr: In Duisburg greifen ab Samstag die verschärften Coronaregeln für Risikogebiete.

Dabei gibt es vor allem bei der Sperrstunde eine Verschärfung: Kneipen, Bars und Restaurants müssen dann schon um 23 Uhr schließen. Der Krisenstab der Stadt Duisburg hatte am Montag zunächst eine Sperrstunde ab 1 Uhr nachts beschlossen. Ab Samstag dürfen Tankstellen, Kioske und Trinkhallen in der Zeit von 23 bis 6 Uhr keinen Alkohol verkaufen. Nach Angaben von Stadtsprecherin Anja Kopka haben Polizei und Ordnungsamt Schwerpunktkontrollen vereinbart. Verstöße können mit einer Strafe von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Weiterhin gilt in Duisburg auch die Kontaktbeschränkung, nach der sich nur noch Gruppen von bis zu fünf Personen oder aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen dürfen. Auf Märkten herrscht Maskenpflicht.

Bei privaten Feiern aus herausragendem Anlass ist eine maximale Teilnehmerzahl von zehn Personen vorgeschrieben. Nach Angaben der Stadtverwaltung fallen Taufen, 18. Geburtstage, runde Geburtstage, Hochzeitsfeiern, Jubiläen, Abschlussfeiern und auch Beerdigungen unter diese Regelung.

Für Treffen im privaten Bereich hat der Krisenstab zudem eine ausdrückliche Empfehlung ausgesprochen: Diese sollen nicht mit mehr als zehn Personen stattfinden.

OB Sören Link hatte unter der Woche kritisiert, dass private Feiern in NRW in Nachbarstädte mit einem niedrigeren Inzidenzwert verlegt werden könnten.

15 Uhr: Die Stadt hatte die Corona-Lage zuletzt als „diffuses Infektionsgeschehen“ beschrieben. Das Gesundheitsamt erkennt dabei viele Einzelereignisse, die zu den hohen Fallzahlen führen. Diese würden sich laut Stadtsprecher Jörn Esser räumlich auf unterschiedliche Stadtteile verteilen.

14 Uhr: Der DFB hat dem Antrag des MSV Duisburg zugestimmt, die Drittliga-Partie gegen den Halleschen FC am Sonntag zu verlegen. Die „Zebras“ hatten zuletzt vier Corona-Fälle in ihrem Team gemeldet.

13.55 Uhr: Duisburgs . Sie sollen während der Corona-Pandemie bei hoher Aerosol-Dichte in Klassenzimmern warnen.

13.50 Uhr: Duisburgs Altenheime hoffen, . „Solche Tests würden uns weiterhelfen“, sagt Ulrich Christofczik, Geschäftsführer des Christophoruswerks, mit zehn Pflegeeinrichtungen in Duisburg.

11.20 Uhr: Drei Feiern hat die Stadt Duisburg zuletzt in Duisburg beendet, weil sie gegen die Coronaregeln verstoßen haben. .

8.30 Uhr: Nun hat auch die Stadt Duisburg die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach haben sich von Mittwoch aus Donnerstag 99 Menschen in der Stadt neu infiziert. Die Übersicht:

• Do., 15.10. (20 Uhr), gemeldet am 16.10. Aktuell infiziert: 400 (+68); in Summe: 3486 (+99); genesen: 3013 (+31); Todesfälle: 73 (+/-0); Tests: 59.881 (+917); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 72,2 (+7,4)

8.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Duisburg weiter stark an. Nach der letzten Aktualisierung (16.10., 0 Uhr) meldet das Robert-Koch-Institut 72,2 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Zum Vergleich die Inzidenzwerte in den Nachbarstädten: Düsseldorf 59,3, Mülheim 68,0, Kreis Wesel 43,3, Oberhausen 37,5, Kreis Mettmann 70,2, Krefeld 49,7.

Donnerstag, 15. Oktober: „Diffuses Infektionsgeschehen“ in Duisburg

17 Uhr: Duisburgs Dehoga-Vorsitzender Marc Weber ist gegen eine weitere Verschärfung der Sperrstunde. Für Betriebe, die lange öffnen, käme das einem „zweiten Lockdown“ gleich, sagt er.

15 Uhr: Was führt in Duisburg aktuell zu dem rasanten Anstieg der Fallzahlen? Die Stadt sieht ein „diffuses Infektionsgeschehen“, . Große Ausbrüche in Betrieben oder Heimen sind nicht bekannt.

12.10 Uhr: Wann gelten in Duisburg die verschärften Corona-Regeln, auf die sich Kanzlerin Merkel am Mittwochabend mit den Länderchefs geeinigt hat? Laut Stadtsprecher Jörn Esser wartet die Stadt Duisburg derzeit auf die Umsetzung der Regelungen ins Landesrecht. Wann das geschieht, ist aktuell offen.

In Duisburg würde sich dann zum Beispiel bei der Sperrstunde etwas ändern. Sie greift aktuell um 1 Uhr nachts. Wirte müssen dann schließen, an Tankstellen und Trinkhallen darf kein Alkohol mehr verkauft werden. Merkel und die Minister haben sich darauf verständigt, dass die Sperrstunde auf 23 Uhr vorgezogen werden soll.

Über neue Coronaregeln soll am Freitag auch in einer Videokonferenz mit NRW-Ministerpräsident Lascht, den Oberbürgermeistern aus NRW und den Kreisräten gesprochen werden.

8.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Robert Koch-Institut von Mittwoch auf Donnerstag stark gestiegen. Der Wert liegt nun bei 64,8 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (Mittwoch: 55,5).

Ab wann die verschärften Regelungen, die Kanzlerin Merkel mit den Landesministern beschlossen hat, in Duisburg gelten sollen, soll heute bekannt gegeben werden.

Die aktuellen Zahlen aus dem Corona-Update der Stadt:

• Mi., 14.10. (20 Uhr), gemeldet am 15.10. Aktuell infiziert: 332 (+31); in Summe: 3387 (+78); genesen: 2982 (+47); Todesfälle: 73 (+/-0); Tests: 58.946 (+849); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 64,8 (+9,3)

Mittwoch, 14. Oktober: OB Link kritisiert NRW-Regierung

13.45 Uhr: . Er bemängelt, dass Feiern in Nachbarstädte mit niedrigerem Inzidenzwert verlegt werden können. In Duisburg gilt bei privaten Feiern im öffentlichen Raum seit Dienstag eine Obergrenze von 25 Teilnehmern.

11.30 Uhr: Die Stadt Duisburg hat nun die aktuellen Corona-Zahlen (Stand Dienstagabend, 20 Uhr) veröffentlicht. Demnach haben sich innerhalb von 24 Stunden 33 Menschen mit dem Virus infiziert.

• Di., 12.10. (20 Uhr), gemeldet am 14.10. Aktuell infiziert: 301 (+10); in Summe: 3309 (+33); genesen: 2935 (+23); Todesfälle: 73 (+/-0); Tests: 58.115 (+673); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 55,5 (+1)

8.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg steigt weiter. Sie lag laut Robert Koch-Institut am Mittwoch, 0 Uhr, bei einem Wert von 55,5 (zuvor 54,5).

Dienstag, 13. Oktober: Duisburg führt Sperrstunde ein

17.30 Uhr: Unser Reporter war heute auf Märkten und in der Duisburger Innenstadt unterwegs. Seine Beobachtung: Die meisten Duisburger halten sich an die verschärften Corona-Regeln.

14.15 Uhr: In Duisburg gilt ab Mittwoch eine Sperrstunde. Die Stadt folgt damit einem verpflichtenden Erlass der Landesregierung. Demnach ist die Öffnungszeit für Gastronomen auf maximal 1 Uhr morgens begrenzt. Die Regelung gilt auch für den Verkauf von alkoholischen Getränken an Trinkhallen.

Außerdem müssen Menschen in Duisburg bei Versammlungen in geschlossenen Räumen auch am Platz einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Gleiches gilt für Zuschauer von Sportveranstaltungen an Sitz- oder Stehplätzen.

Solange der Inzidenzwert von 50 überschritten ist, wird bei Veranstaltungen und Versammlungen die Teilnehmerzahl auf 20 Prozent der normalen Kapazität des jeweiligen Veranstaltungsortes festgesetzt, heißt es in einer Mitteilung.

Dabei gilt eine absolute Obergrenze von 250 Personen in geschlossenen Räumen und 500 Personen im Außenbereich.

Der Krisenstab empfiehlt darüber hinaus private Feiern im häuslichen Umfeld möglichst zu vermeiden. Sie sollen auch nicht in umliegende Städte mit niedrigerem Inzidenzwert verlagert werden.

12.45 Uhr: Die Entscheidung über den großen Weihnachtsmarkt in der Duisburger Innenstadt wird in dieser Woche erwartet. Die acht Weihnachtsmärkte im

9.30 Uhr: Die Stadt Duisburg hat nun die aktuellen Corona-Zahlen (Stand Montagabend, 20 Uhr) veröffentlicht. Demnach haben sich innerhalb von 24 Stunden weitere 37 Menschen mit dem Virus infiziert.

• Mo., 12.10. (20 Uhr), gemeldet am 13.10. Aktuell infiziert: 291 (+18); in Summe: 3276 (+37); genesen: 2912 (+19); Todesfälle: 73 (+/-0); Tests: 57.442 (+701); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 54,5 (+4,4)

8.40 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist für Duisburg nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) noch einmal gestiegen. Laut RKI kletterte der Wert auf 54,5.

Montag, 12. Oktober: Duisburg ist nun Risikogebiet

17.30 Uhr: In der vergangenen Woche hat die Stadt einen Kindergeburtstag mit 150 Gästen in einem Festsaal in Röttgersbach gestoppt, weil das Fest gegen die Coronaschutzverordnung verstoßen hat. Nun sind neue Details bekannt: „Bei der Feier handelte es sich nicht um eine Feier nach arabischen oder türkischen Traditionen“, unterstrich Stadtsprecher Jörn Esser am Montag.

16.30 Uhr: Zwei „Bandidos“ standen in Duisburg vor Gericht, weil sie im .

11.50 Uhr: Der Krisenstab der Stadt hat ganz aktuell folgende Maßnahmen beschlossen, die ab Dienstag, 13. Oktober, in Kraft treten:

  • Die maximale Größe für Feiern außerhalb privater Wohnungen wird ohne Ausnahme auf 25 Personen festgelegt. Wer gegen diese Vorgaben als Teilnehmer verstößt, wird mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro belegt. Derjenige, der Räumlichkeiten vermietet oder eine Feier veranstaltet, die nicht den aktuellen Coronaregeln entspricht, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 2500 Euro rechnen.
  • Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden sowie auf Märkten, soweit nicht durch andere Maßnahmen ausreichender Abstand erzielt werden kann.
  • Die maximale Gruppengröße im öffentlichen Raum beträgt fünf Personen. Dies gilt nicht nur im Freien, sondern zum Beispiel auch in Gaststätten und Restaurants. Eine größere Anzahl an Personen darf nur zusammenkommen, wenn sie einem gemeinsamen Haushalt zuzuordnen ist.
  • Bei sportlichen Veranstaltungen wird die Anzahl der Zuschauer auf die Hälfte, also von 300 auf 150, begrenzt.

Laut Krisenstabsleiter Paul Bischoff soll die Polizei das Bürger- und Ordnungsamt bei den Kontrollen „weitreichend“ unterstützen.

10.45 Uhr: Aktuell tagt der Duisburger Krisenstab. Welche Maßnahmen er nach dem Anstieg des Inzidenzwerts über die 50er-Marke beschließt, ist noch unklar.

10.30 Uhr: Heinsberg, Gütersloh, Hamm – Duisburg. Der Langzeit-Städte-Vergleich zeigt: Duisburg ist der Corona-Dauer-Hotspot in NRW. Das sind die Gründe.

10 Uhr: Nun hat die Stadtverwaltung die neuen Corona-Daten für Duisburg veröffentlicht – inklusive der vom RKI bereits gemeldeten Sieben-Tage-Inzidenz von 50,1:

• So., 11.10. (20 Uhr), gemeldet am 12.10. Aktuell infiziert: 273 (+28); in Summe: 3239 (+132); genesen: 2893 (+103); Todesfälle: 73 (+1); Tests: 56.741 (+889); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI): 50,1 (+5,2)

Zwischen Donnerstagabend und Sonntagabend wurden in Duisburg also 132 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der aktiven Fälle ist dadurch um 28 auf 273 gestiegen. In Duisburg gab es in der Corona-Pandemie nur einen Tag, an dem es mehr Infizierte gab: Am 8. April waren es 278 aktive Fälle.

9.40 Uhr: In diesem Text haben wir die wichtigsten Infos für Urlauber aus Duisburg zusammengefasst.

6.58 Uhr: Duisburg hat am Sonntag die Stufe von 50 Neuinfektionen überschritten. Laut RKI-meldung vom Montag liegt der Wert nun bei 50,1 (Datenstand: Montag, 0 Uhr). Damit hat auch Duisburg als zehnte Region in NRW die kritische Schwelle gerissen. Am Sonntag sind demnach 75 Neuinfektionen hinzugekommen.

Der Anstieg über den kritischen Wert dürfte vor allem Folgen für Urlauber haben: In einigen Bundesländern, wie zum Beispiel in Bayern, herrscht ein Beherbergungsverbot für Urlauber aus Risikogebieten.

Sonntag, 11. Oktober: Vorhersage prognostiziert steigende Infektionszahlen in Duisburg

13.55 Uhr: Das Amt für Kommunikation der Stadtverwaltung veröffentlicht samstags und sonntags die lokale Corona-Statistik des Gesundheitsamtes vom Vortag nicht. Einzelne Informationen der Duisburger Amtsstatistik werden jedoch von anderen Quellen veröffentlicht.

Denn das Gesundheitsamt muss die neuesten Daten täglich dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LGZ) schicken, und das LGZ wiederum leitet die NRW-Daten jeden Tag ans Robert Koch-Institut (RKI), das sein Dashboard mit den Daten täglich aktualisiert. So wissen wir, wie sie die Duisburger Sieben-Tage-Inzidenz nach Donnerstag (43,1) am Freitag (43,7) und Samstag (44,9) entwickelt hat.

Mit den RKI-Datensätzen füttern auch die Arbeitsgruppe Neuroinformatik an der Universität Osnabrück und das Jülich Supercomputing Centre ihr gemeinsames „Bayessches räumlich-zeitliches Interaktionsmodell für Covid-19“ (Details und Erläuterungen: https://covid19-bayesian.fz-juelich.de/). Auf Grundlage der neusten Daten berechnet das Prognosemodell eine Fünf-Tages-Vorhersage und gibt Wahrscheinlichkeiten dafür an.

Die Vorhersage für Duisburg am Sonntag: „Es gibt eine deutliche Tendenz von steigenden Infektionszahlen mit einer Wahrscheinlichkeit von größer 95 Prozent.“

In die Visualisierung der Forscher sind die von Duisburgs ans LGZ gemeldeten, aber noch nicht veröffentlichten Neuinfektionen als Punkte markiert: Demnach wurden am Freitag erneut über 30, am Samstag 40 Neuinfektionen in Duisburg erfasst:

9 Uhr: Nach den neuesten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg am Samstag weiter gestiegen: von 43,7 am Vortag auf 44,9. In Duisburg liegt diese Neuinfektionsrate bereits seit dem 1. Oktober über 40. Seither lag der Höchstwert bei 43,9 am 3. Oktober. Am 29. September war der erste Grenzwert von 35 überschritten worden. In NRW lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Samstag bei 34,14.

Auf die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz haben nicht nur neu gemeldete Infektionen Einfluss. Der Wert kann auch einen Sprung nach oben machen, wenn ein erster Tag aus der Sieben-Tage-Rechnung fällt, an dem unterdurchschnittlich wenige neue Covid-19-Fälle erfasst worden waren.

Die Sieben-Tage-Inzidenz soll das Infektionsgeschehen regional vergleichbar machen. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen in der untersuchten Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, und zwar nicht in absoluten Zahlen, sondern bezogen auf 100.000 Einwohner der jeweiligen Region.

Die Inzidenz für Duisburg berechnet das Robert Koch-Institut auf der Grundlage einer Einwohnerzahl von 498.590 Menschen.

Samstag, 10. Oktober: 7-Tage-Inzidenz steigt von 43,1 auf 43,7

8.15 Uhr: Das Amt für Kommunikation der Stadtverwaltung veröffentlicht samstags und sonntags die lokale Corona-Statistik vom Vortag nicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht auf seinem Dashboard jedoch auch am Samstag und Sonntag jeweils um Mitternacht die neuen Inzidenzwerte für die Kommunen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist demnach in Duisburg nur leicht von 43,1 am Donnerstag auf 43,7 am Freitag gestiegen.

Der erste Inzidenz-Grenzwert, dessen Überschreitung eine Verschärfung der Schutzmaßnahmen in einer Stadt/einem Kreis nach sich zieht, liegt bei 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen. Der zweite Grenzwert liegt bei 50. Bewohner solcher Risikogebiete dürfen beispielsweise zurzeit in einige Bundesländer nicht ohne ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis einreisen.

Am Samstag lagen in NRW über der 50er-Marke: Herne (66,5), Hamm (64,5), Wuppertal (55,2), Hagen (55,1), Köln (54,8), Kreis Recklinghausen (52,3), Remscheid (51,2),

Eine kurze Erklärung zum Vorgehen bei der Veröffentlichung der Daten:

Nachweise von Sars-CoV-2 müssen gemäß Infektionsschutzgesetz an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Dieses übermittelt seine Daten spätestens am nächsten Arbeitstag an das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LGZ). Das LGZ wiederum sendet die NRW-Daten weiter an das Robert Koch-Institut (RKI). Das RKI aktualisiert die Daten täglich.

Corona-Newsblog für Duisburg als Chronik: Alle Nachrichten ab dem 12. März

■ Corona-Chronik für Duisburg – sind u.a.: ++ Corona-Fälle in Schulen und Kitas ++ Maskenkontrollen in Bussen und Bahnen ++ 163 infizierte Reiserückkehrer ++ Diskussion über die Maskenpflicht im Unterricht ++ Personalknappheit im Gesundheitsamt ++ Anstieg der Zahl positiv getesteter Duisburger ++ Debatte wegen Verkaufsoffener Sonntage ++ Einschränkungen wegen der kontinuierlich steigenden 7-Tage-Inzidenz bei Feiern im öffentlichen Raum ++ Sitzungskarneval wird nicht stattfinden ++ Viele Infizierte nach Hochzeit in Hochfeld ++ Sieben-Tage-Inzidenz im Dauerhoch ++ Einschränkung privater Feierlichkeiten ++

Corona-Chronik für Duisburg – sind u.a.: + Schulstart nach den Sommerferien + Viele infizierte Reiserückkehrer in Duisburg + Warteschlangen vor dem Testzentrum im TAM + Deutschlandweit zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz + Polizei und Stadt räumen Ufer am Masurensee + Freibad-Chaos + Bilo Fleisch-Mitarbeiter aus Duisburg positiv + Duisburg mit meisten Neuinfektionen in NRW + Corona-Hotspots in Hochfeld und im Norden + Stadt und KVNO erhöhen Test-Kapazitäten im TAM + „Luft und Liebe“-Biergarten in Villa Rheinperle.

Corona-Chronik für Duisburg – alle Einträge vom 15. Juni bis 14. Juli . Themen darin u.a.: Bird sammelt E-Scooter ein + Stadt beendet „Luft und Liebe“-Biergarten in Villa Rheinperle + Weihnachtsmarkt auf der Kippe, I.S.A.R. in Armenien + Quarantäne für Reise-Rückkehrer + Ironman 70.3-Triathlon abgesagt + Duisburger Infizierte in Öztas Dönerproduktion Moers + Abteischule in Hamborn geschlossen + Corona-Testzentrum zieht ins TaM + Corona-Fälle in Werkstatt für Menschen mit Behinderung und Asylunterkünften + DPD-Zusteller getestet + Stadtrat entlastet Gastronomie und Händler + 8,3 Millionen für Katastrophenschutz.

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 1. bis 14. Juni. Themen darin u.a.: Aktualisierte Coronaschutzverordnung, Fälle in Asylunterkünften, hohe Sieben-Tage-Inzidenz, Corona-Ausbruch im DPD-Paketzentrum, Kontrollen in Bahnen der DVG, Infektionsgeschehen im Awocura-Seniorenheim, eskalierte Kontrolle am Hamborner Altmarkt, Stadt öffnet Freibäder weiterhin nicht, Millionen aus dem Konjunkturpaket für Duisburg.

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 7. Mai bis 29. Mai: Themen darin u.a.: Der Auszug des Testzentrums aus der MSV-Arena, Corona-Fälle bei HKM und Reihentests an Hochfelder Grundschulen.

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 28. April bis 6. Mai; Themen darin u.a.: die Wiedereröffnung von Zoo und Museen, Bürgerservicestationen und Friseursalons, VHS, Musikschule und Zentralbibliothek; Infektionen in Seniorenheimen; Tod eines jungen Covid-19-Patienten (31); Kita-Gebühren, Veranstaltungsabsagen; die Einstellung des Loveparade-Strafverfahrens, Traumzeit-Festival 2021.

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 24. April bis 27. April; Themen darin u.a.: die Einführung der Mundschutzpflicht in ÖPNV und Einzelhandel, der Schutz von Menschenaffen im Zoo, das Loveparade-Strafverfahren, die Absage des Sommerkinos, Gottesdienste im Autokino.

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 20. bis 23. April; Themen darin u.a.: erster Schultag nach der Corona-Pause, Masken-Verkauf, DVG fährt wieder im Regelverkehr, OB Link kritisiert Landesregierung, Möbelhäuser öffnen wieder, Kurzarbeit bei Schauinslandreisen, Traumzeit-Aus.

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 9. bis 19. April

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 4. bis 8. April

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 29. März bis 3. April

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 23. bis 27. März

• Corona-Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 18. bis 23. März

• Corona-Chronik: Lage in Duisburg vom 12. bis 17. März

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