Stellenabbau

Apple-Einkauf bei Intel bedroht Arbeitsplätze in Duisburg

Markant und teuer: In der Intel-Niederlassung in Duisburg-Huckingen arbeiten bislang einige hundert Mitarbeiter. Jetzt sind ihre Stellen bedroht.

Markant und teuer: In der Intel-Niederlassung in Duisburg-Huckingen arbeiten bislang einige hundert Mitarbeiter. Jetzt sind ihre Stellen bedroht.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Duisburg.  Weil Apple die Modem-Sparte von Intel kauft, baut Intel Stellen ab. Davon betroffen ist wohl auch der Standort in Duisburg mit über 300 Stellen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein Geschäft zwischen den US-amerikanischen Firmenriesen Apple und Intel dürfte Duisburg Arbeitsplätze kosten: Nachdem der Handyhersteller Apple das Modem-Geschäft von Intel gekauft hat, will Intel nun offenbar Stellen abbauen. Davon betroffen sein könnte schon zeitnah auch der Standort des Unternehmens in Huckingen mit mehreren hundert Mitarbeitern.

Nur einen der sieben Intel-Standorte in Deutschland will Apple offenbar übernehmen, und das ist nicht Duisburg. Das berichtet der Branchendienst heise online. Demzufolge soll es zwischen Betriebsrat und Management bereits Gespräche über einen Sozialplan geben. Eine Antwort von Intel auf die Anfrage unserer Redaktion liegt bislang noch nicht vor.

Apple-Einkauf bei Intel bedroht 350 Arbeitsplätze in Duisburg

Wie viele Menschen aktuell im markanten, 20 Millionen Euro teuren Gebäude in Duisburg-Huckingen arbeiten, ist nicht bekannt, die Zahl dürfte sich aber seit 2012 nicht wesentlich verändert haben. Damals zählte Intel in Duisburg 350 Mitarbeiter.

In deutschen wie internationalen Online-Foren kursiert schon länger das Gerücht einer Schließung des Duisburger Intel-Standorts. Dort wird spekuliert, dass der Standort München die bisherigen Duisburger Aktivitäten übernehmen könnte – der Standort also, der als einziger in Deutschland Bestandteil des Apple-Einkaufs ist.

Die Duisburger Intel-Niederlassung an der Düsseldorfer Landstraße soll demnach schon bis Ende des Jahres 2019 geschlossen werden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben