Ausfahrt gesperrt

A 59-Ausfahrt Duissern ab Mittwochnachmittag wohl offen

Seit Dienstag vergangener Woche ist die Ausfahrt Duissern der A 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt. Autofahrer wurden zur nächsten Anschlussstelle Duisburg-Zentrum geleitet.

Seit Dienstag vergangener Woche ist die Ausfahrt Duissern der A 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt. Autofahrer wurden zur nächsten Anschlussstelle Duisburg-Zentrum geleitet.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das Warten für A 59-Nutzer soll an diesem Mittwoch ein Ende haben: Dann soll im Laufe des Tages die gesperrte Ausfahrt Duissern öffnen.

Der Verkehr auf einigen Innenstadtstraßen und den umliegenden Autobahnen ist seit einer Woche gehörig ins Stocken geraten. Schuld daran ist die Sperrung der Ausfahrt Duissern auf der A 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf. Pendler, die die Innenstadt erreichen wollen, mussten auf die Autobahnabfahrt Zentrum ausweichen, vor der sich im Berufsverkehr täglich ein Stau bildete. Einige Autofahrer probierten es über die A 59-Ausfahrt Hochfeld oder die A 40-Ausfahrt Häfen, um die City zu erreichen. Doch auch dort ballte es sich zu den Stoßzeiten. Im Laufe des heutigen Mittwochnachmittages soll der Spuk endlich ein Ende haben: Dann wird laut Straßen NRW die Sperrung wieder aufgehoben.

Anstoßstutzen im Kanal war defekt

Es war der Dienstagmorgen vergangener Woche, als sich im Kreuzungsbereich der A 59-Abfahrt Duissern zur Kardinal-Galen-Straße plötzlich ein Loch in der Fahrbahn auftat. Dieses war etwa 30 Zentimeter breit und 1,50 Meter tief. Diese Gefahrenstelle machte es erforderlich, die Ausfahrt und die rechte Fahrspur der Kardinal-Galen Straße sofort „dicht“ zu machen.

Die für die Reparatur zuständigen Wirtschaftsbetriebe (WBD) gingen kurz danach auf die Ursachensuche. Und wurden fündig: Ein Anstoßstutzen im Kanal war defekt. Dort war Sand, der als Unterbau der Straße dient, hineingesickert. „Und das hatte zur Folge, dass der Asphalt an dieser Stelle eingebrochen ist“, erklärt Rainer Poll, der für die Kanalunterhaltung zuständige WBD-Bauleiter.

Weil die Ausfahrt wegen des Austausches von besagtem Anstoßstutzen eh voll gesperrt war, wurde die Zeit genutzt, um dort zeitgleich weitere notwendige Arbeiten durchzuführen. So tauschten die Arbeiter zwei defekte Abdeckungen zu den Kanal-Einstiegsschächten aus.

Neue Ampel kommt in 2020

Zudem wurden schon einmal Leerrohre verlegt, in die später die Kabel für die neue LED-Ampelanlage hineinkommen sollen, die dort im kommenden Jahr aufgebaut wird. „Ansonsten hätten wir dann noch einmal die Straße dort aufreißen und die Ausfahrt für fünf Tage komplett sperren müssen“, sagt Christoph Simonis (42). Der Bauingenieur ist seit 2011 der Leiter der WBD-Arbeitsgruppe Straßenbau.

Er schaute am gestrigen Dienstag an der Baustelle in Duissern vorbei, als der Einbau des neuen Asphalts gerade in vollem Gange war. Die Wiederherstellung der abgetragen Straßenoberfläche soll laut Simonis im Laufe des heutigen Mittwoch abgeschlossen sein. Die unterste Tragschicht sowie die mittlere Binderschicht wurden gestern aufgetragen. Heute soll zum Abschluss die Deckschicht folgen. Wenn diese ausgehärtet ist und die Baustellenabsperrungen beseitig sind, soll die A 59-Ausfahrt laut Straßen-NRW-Sprecher Peter Beiske kurz darauf auch wieder geöffnet werden.

Wettergott Petrus könnte diesen Plänen aber noch ein Strich durch die Rechnung machen. Denn bei Regen können die Asphaltarbeiten nicht durchgeführt werden. Und für den heutigen Mittwoch sind laut Wetterdienst auch für Duisburg Gewitter vorausgesagt.

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