Feuer

Zwei Schwerverletzte bei Wohnungsbrand in Düsseldorf

In einer Wohnung im Düsseldorfer Stadtteil Eller kam es am Karfreitag-Morgen zu einem Brand mit Verletzten.

In einer Wohnung im Düsseldorfer Stadtteil Eller kam es am Karfreitag-Morgen zu einem Brand mit Verletzten.

Foto: Dietmar Wäsche

Düsseldorf.  In einer Wohnung in Düsseldorf-Eller hat es gebrannt. Die Bewohner der betroffenen Wohnung wurden vor Ort notfallmedizinisch versorgt.

Am frühen Freitagmorgen kam es auf der Peter-Richarz-Straße im Düsseldorfer Stadtteil Eller zu einem ausgedehnten Zimmerbrand, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Ein aufmerksamer Nachbar hatte gegen 5.12 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus einem Fenster festgestellt und die Feuerwehr verständigt.

Flammen schlugen aus dem Fenster

Als die Einsatzkräfte nach acht Minuten am Einsatzort ankamen, schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im dritten Obergeschoß. Der komplette Fensterrahmen lag auf der Straße und auch im rückwärtigen Bereich war das Fenster der Brandwohnung zerborsten, sodass die Einsatzkräfte von einer Verpuffung ausgehen mussten. Die Bewohner des viergeschossigen Hauses konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude retten.

Zwei Bewohner der Brandwohnung, eine Frau und ein Mann, erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Sie mussten noch vor Ort vom Rettungsdienst notfallmedizinisch Versorgt werden und kamen anschließend mit einer Rauchvergiftung und Brandverletzungen in Krankenhäuser. Insgesamt sind zehn Bewohner rettungsdienstlich versorgt und im Krankentransport-Bus der Feuerwehr betreut worden.

Wohnung ist nach dem Feuer unbewohnbar

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Ausbreiten der Flammen auf den restlichen Bereich der Wohnung und das Dachgeschoß verhindert werden. Zur Entrauchung der Wohnung und des Treppenhauses wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Die Wohnung selbst ist nicht mehr bewohnbar, alle anderen Hausbewohner konnten jedoch nach dem Einsatz in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren die 45 Einsatzkräfte nach etwa 90 Minuten wieder Einsatzbereit an ihren Standorten. Zur Brandursachenermittlung wurde die Kriminalpolizei eingeschaltet. Der Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben