Leukämie

Stammzellenspender für Uni Düsseldorf bei Gamescom gefunden

Genau ein Jahr nachdem er sich auf der Gamescom in Köln als Stammzellspender hat registrieren lassen, hat Manuel für einen an Leukämie erkrankten Patienten in Europa an der Uniklinik Düsseldorf Stammzellen gespendet.   

Genau ein Jahr nachdem er sich auf der Gamescom in Köln als Stammzellspender hat registrieren lassen, hat Manuel für einen an Leukämie erkrankten Patienten in Europa an der Uniklinik Düsseldorf Stammzellen gespendet.  

Foto: UKD

Düsseldorf/Köln.  Ein 37-Jähriger Gamescom-Besucher hatte sich vor einem Jahr registrieren lassen – und konnte jetzt mit seinen Stammzellen ein Leben retten.

Noch bis Samstag strömen wieder tausende Computerspiel-Fans aus aller Welt in die Kölner Messehallen zur Gamescom, dem weltgrößten Event für interaktive Unterhaltung. Mitten drin: Die Knochenspenderzentrale des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) mit eigenem Typisierungsstand. Einfach an den Stand in Halle 10.2 kommen und mit einem Wattestäbchen zur Heldin oder zum Helden werden.

Schon nach einem Jahr wurde ein passender Empfänger gefunden

Genau das hat auch 37-jährige Manuel aus Gütersloh vergangenes Jahr gemacht. Er war beruflich auf der Gamescom und hatte den Stand direkt neben dem UKD. Spontan ließ er sich als Stammzellspender registrieren. Vor drei Monaten bekam er dann Post: Er ist passender Spender für einen an Leukämie erkrankten Patienten. Genau ein Jahr nach seiner Registrierung war es nun soweit: Manuel spendete Stammzellen am UKD – zufällig und passenderweise am Eröffnungstag der diesjährigen Gamescom.

Wer seine Stammzellen bekommt, weiß Manuel nicht

Für Manuel war es nach der Registrierung selbstverständlich, dass er die Spende leisten wird. Dafür ist er zusammen mit seiner Frau extra aus Gütersloh nach Düsseldorf gereist: „Ich weiß nur, dass meine Stammzellen an einen Mann in Europa gehen. Vielleicht lerne ich ihn einmal persönlich kennen. Das wäre natürlich schön, ich wünsche ihm aber auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft und freue mich, dass ich helfen kann.“

Tatsächlich kommt nur etwa ein Prozent aller Registrierten in ihrem Leben überhaupt als Spender infrage. Daher ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrieren lassen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass für jeden an Leukämie erkrankten Patienten weltweit ein potentieller Lebensretter gefunden werden kann. (red)

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