Mord

Mutmaßlicher Kindermörder behauptet, verhext worden zu sein

Der mutmaßliche Kindermörder gab an, seine Frau habe ihn verhext.

Der mutmaßliche Kindermörder gab an, seine Frau habe ihn verhext.

Düsseldorf.  Seine Frau habe ihn mit Magie dazu gebracht, seine Tochter zu ermorden: Angeklagter Ägypter bricht vor Düsseldorfer Gericht sein schweigen.

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Ein mutmaßlicher Kindermörder hat in Düsseldorf vor Gericht sein Schweigen gebrochen und behauptet, verhext worden zu sein. Seine Frau habe ihn durch schwarze marokkanische Magie verzaubert, behauptete der Angeklagte am Montag am Düsseldorfer Landgericht. Der Ägypter soll seine eigene Tochter umgebracht haben und ist wegen Mordes angeklagt.

Der 33-Jährige hatte seiner Ehefrau Untreue unterstellt. Nach Ansicht der Anklage, hat er deshalb seine kleine Tochter aus Rache umgebracht. Das Drama hatte sich laut Anklage im vergangenen Juli in Düsseldorf abgespielt. Eine Spezialeinheit der Polizei hatte die Wohnung der Familie umstellt, in der der Vater mit der Tochter alleine war. Als sich der Ägypter nach gut einer Stunde ergab und festgenommen wurde, soll er seine leblose Tochter im Arm gehalten haben.

Im Scheidungsverfahren hatten seine Anwälte behauptet, die Tochter sei bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Der 33-Jährige sei mit ihr gestolpert. Ein Rechtsmediziner hatte im Prozess einen Sturz als Todesursache ausgeschlossen. Der Prozess wird am kommenden Donnerstag fortgesetzt. (dpa)

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