Rettung

Jugendfeuerwehr Düsseldorf kommt Schaf zur Hilfe

Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Wittlaer waren mit ihren Betreuern zuerst an der Einsatzstelle.

Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Wittlaer waren mit ihren Betreuern zuerst an der Einsatzstelle.

Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf.  Ein Schaf hatte sich in Wittlaer zwischen Ästen verfangen. Einstkräfte der Jugendfeuerwehr konnten das Tier aus der misslichen Lage befreien.

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Auf einer Höhe von etwa 1,20 Meter hatte sich an der Duisburger Landstraße in Wittlaer ein Schaf zwischen zwei Ästen verfangen. Dieser Notruf erreichte die Leitstelle der Feuerwehr am Samstagabend. Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr, die sich zur gleichen Zeit bereits in der Nähe der Einsatzstelle befanden, kamen dem Tier zur Hilfe. Das berichtet die Feuerwehr am Sonntag.

Gegen 20.30 Uhr sei die Leitstelle über das Schaf informiert worden. Der Anrufer habe berichtet, dass sich das Tier an der Duisburger Landstraße in Höhe der Haltestelle „Am Froschenteich“ mit einem Bein in einer Astgabel verfangen hatte. Zufälligerweise führten die Jugendfeuerwehren Wittlaer und Angermund ihren jährlichen Berufsfeuerwehrtag durch, bei dem sich die Jugendlichen über die spätere Arbeit bei der Feuerwehr informieren können. So sei die Jugendfeuerwehr Wittlaer ebenfalls gegen halb neun bei einer ihrer zahlreichen Übungen zum Berufsfeuerwehrtag in der Nähe der gemeldeten Einsatzstelle gewesen. Zusammen mit ihren erfahrenen Betreuern der Freiwilligen Feuerwehr hätte sie daher als erste Einheit zu dem verunglückten Schaf ausrücken können.

Tier wurde untersucht und an den Besitzer übergeben

So trafen 13 Jugendlichen und neun freiwillige Wehrleute an der Einsatzstelle ein, heißt es im Bericht der Feuerwehr. Es ergab sich folgendes Bild: Ein Schaf war offenbar beim Erklimmen eines Baumes von einem Ast abgerutscht. Dabei hatte sich das Tier wohl mit einem Bein zwischen zwei Ästen verhakt und steckte auf einer Höhe von circa 1,20 Meter in einer Astgabel fest.

Erste Befreiungsversuche durch einen anwesenden landwirtschaftlichen Betreuer des Schafbetriebes seien bis dahin ohne Erfolg geblieben. Unter Anleitung der erfahrenen Wehrleute hätten die Jugendlichen das Schaf befreit, indem sie ein hydraulisches Rettungsgerät vom Löschfahrzeug einsetzten. Damit sei es möglich gewesen, die Astgabel so weit auseinander zu drücken, dass das Bein des Schafes befreit werden konnte. Nach der Befreiung wurde das Tier an die Besitzer übergeben. Noch am Abend habe ein Tierarzt das Schaf untersucht. So hätten die Jugendlichen sichtlich stolz auf ihre Arbeit nach rund 30 Minuten zurückkehren können.

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