Brand

Düsseldorfer Feuerwehr rettet Hund aus brennender Wohnung

Die Feuerwehr war in Düsseldorf im Einsatz.

Die Feuerwehr war in Düsseldorf im Einsatz.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv

Düsseldorf.  Bei dem Brand auf einem Balkon in der Friedrich-Lau-Straße wurde ein Mensch vergiftet. Der Hund schützte sich vor dem Feuer instinktiv richtig.

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Die Feuerwehr Düsseldorf hat am Dienstagnachmittag einen Rauhhaardackel aus einer verrauchten Wohnung an der Friedrich-Lau-Straße gerettet. In dem Mehrfamilienhaus hatte nach Angaben der Einsatzkräfte ein Balkon in der fünften Etage gebrannt. Bei dem Feuer erlitt ein Mensch eine leichte Rauchvergiftung, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Passanten auf der Straße hatten den Brand gemeldet. Da Nachbarn frühzeitig auf einen Hund und eine ältere Mieterin in der Wohnung hinwiesen hatten, öffneten die Feuerwehrleute die Eingangstüre zur Wohnung im fünften Obergeschoss gewaltsam, um nach den beiden zu suchen. In der leicht verrauchten Wohnung fand der Rettungstrupp den schwarzhaarigen Rauhhaardackel in einer Ecke der Küche und brachte ihn vorsichtig ins Freie.

„Er hatte instinktiv das richtige gemacht und sich in den Teil der Wohnung mit der besten Luft verkrochen“, berichtete die Feuerwehr in einer Mitteilung. Eine Nachbarin betreute ihn weiter, bis die Mieterin eintraf, die in der Wohnung nicht vorgefunden worden war. Sie hatte diese kurz verlassen und war laut Feuerwehr überglücklich, ihren Vierbeiner wieder unversehrt in die Arme nehmen zu können.

Das Feuer blieb auf den Balkon beschränkt. Die Wohnung bleibt bewohnbar, die Einsatzkräfte schätzen den Schaden auf rund 10 000 Euro. (red)

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