Schwelbrand

Brand auf Schiff bei Düsseldorf: Passagiere müssen von Bord

Symbolbild: In Folge eines Schwelbrands mussten am Sonntag etwa 40 Passagiere kurz nach dem Ablegen in Düsseldorf wieder von Bord.

Symbolbild: In Folge eines Schwelbrands mussten am Sonntag etwa 40 Passagiere kurz nach dem Ablegen in Düsseldorf wieder von Bord.

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Düsseldorf.  Auf einem Ausflugsschiff bei Düsseldorf hat es am Sonntag gebrannt. 40 Passagiere mussten außer Plan an Land gebracht werden.

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Im Maschinenraum eines Ausflugsschiffs auf dem Rhein in Düsseldorf ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr mitteilt. Der Bootsführer habe noch vor Eintreffen der Feuerwehr das Schiff angelegt und die 40 Passagiere an Land bringen können. Verletzt wurde niemand. Auslöser des Brands war laut Polizei ein technischer Defekt.

Gegen 19.30 Uhr bemerkt der Bootsführer des Ausflugsschiffs „Jan Wellem“ einen Alarm im Maschinenraum. Das Schiff hatte gerade den Düsseldorfer Hafen zu einer Rundfahrt verlassen. Als er nachsehen will, was passiert ist, sei ihm schon leichter Rauch aus dem Maschinenraum entgegengekommen, heißt es im Polizeibericht. Der Bootsführer verschloss die Luke wieder und alarmierte die Feuerwehr.

Bootsführer brachte 40 Passagiere außerplanmäßig von Bord

Besonnen lenkte er sein Schiff an den nächsten freien Steiger am Rathausufer in Höhe der Pegeluhr, um die etwa vierzig Passagiere von Bord in Sicherheit zu bringen. Dies gelang laut Polizei reibungslos noch bevor die ersten Feuerwehreinsatzkräfte eingetroffen waren. Die hatte Schwierigkeiten bei der Anfahrt, da Altstadt und Rheinufer wegen des schönen Wetters sehr belebt waren.

Wegen eines technischen Defekts war Maschinenöl auf heiße Teile der Auspuffanlage und der Auspuffdämmung geraten und hatten sich entzündet. Durch Abstellen des Motors war das Feuer vor Eintreffen des Trupps von selbst erloschen. Der Löschtrupp entfernte die glimmende Dämmung entlang des Auspuffrohres und löschte diese auf dem Oberdeck ab. Die Feuerwehr kühlte die überhitzte Anlage herunter.

Etwa 50 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen waren mit 16 Einsatzfahrzeugen vor Ort und wurden von drei Booten vom Rhein aus unterstützt. Es sei ein geringer Sachschaden entstanden. (red/dpa)

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