Bilanz

Westfalenhalle erzielte 2011 bestes Veranstaltungs-Ergebnis seit Jahren

Auch 2012 zur Fußball- EM wird es wieder öffentliches Rudelgucken in der Westfalenhalle Dortmund geben. Im  Bereich Sport und Events hat die Westfalenhalle 2011 deutlich punkten können.

Auch 2012 zur Fußball- EM wird es wieder öffentliches Rudelgucken in der Westfalenhalle Dortmund geben. Im Bereich Sport und Events hat die Westfalenhalle 2011 deutlich punkten können.

Foto: Archiv Westfalenhallen

Dortmund.  Den Strukturwandel bestens gemeistert: Veranstaltungschef Jochen Meschke präsentierte für das abgelaufene Geschäftsjahr der Westfalenhalle ein sehr gutes Ergebnis. Insgesamt kamen 2011 über eine halbe Million Menschen in die Hallen.

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Mit 149 Veranstaltungen im Bereich Sport und Events „hat die Westfalenhalle das beste Ergebnis seit Jahren erzielt“, freute sich Jochen Meschke, Veranstaltungschef der Westfalenhallen in seiner Bilanz für das zurückliegende Jahr.

Man habe den „Strukturwandel im Veranstaltungsgeschäft mit Bravour bestanden“ und erfolgreich an einem Formatwechsel gearbeitet. So seien Veranstaltungen wie das 6-Tage-Rennen, der Große Weihnachtspreis oder die Skateboard-WM aus dem Programm verschwunden.

Halle 1 bei Elektro-Musik Marktführer

Dafür gebe es nun etwa das Feuerwerk der Turnkunst, die Hallenfußball-Stadtmeisterschaften oder den in Kürze startenden ersten Indoor-Traillauf. Und mit der Tischtennis-WM gehe es hochkarätig her. Es sei die größte Indoor-Sportveranstaltung dieser Welt in 2012.

Auch im Bereich Entertainment sei eine ähnliche Entwicklung auszumachen. Mit Apassionata, Best of Musical oder mit Comedy seien neue Formate in die Westfalenhalle gekommen. In bestimmten Themenbereichen habe sich die Halle 1 inzwischen eine Marktführerposition erarbeitet, etwa im Bereich der elektronischen Musik.

Erweiterte Kapazitäten für Stehplätze

Mayday und Syndicate hätten im vergangenen Jahr rund 45.000 Menschen besucht. Zudem zog Glamotion etwa 10 000 Besucher in den Bann. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr über eine halbe Million Menschen in die Hallen.

Schon jetzt stünden viele große Stars im Terminplan der Westfalenhalle, von Andrea Berg bis Chris Rea, von Helene Fischer bis Peter Maffay (Tabaluga). Hier könne man in Zukunft durch eine größere Kapazität (15 380 durch den Ausbau der Radrennbahn) punkten. Den Zuschlag für die Konzerte von Black Sabbath oder Rise Against habe man nur wegen der erweiterten Stehplatzkapazitäten auf 5500 bekommen.

Die Westfalenhallen sehen ihre Stärken in ihrer Flexibilität. „Unsere Geschäftspartner schätzen es, dass wir hinsichtlich der Raumgröße sehr flexibel und bedarfsgerecht anbieten können“, sagt Jochen Meschke. Bülent Ceylan und Martin Rütter sind beispielsweise während des laufenden Vorverkaufs von der Westfalenhalle 3A in die Westfalenhalle 1 (kleine Fassung) gewechselt. Gleiches hat zuletzt auch die Band Deichkind aufgrund des starken Vorverkaufs beschlossen.

Weiteres Highlight 2013

Ab November 2012 soll ein neues Projekt von Stage Entertainment auf Tournee durch 30 Länder gehen; „Ice Age - Ein mammutiges Abenteuer“. Im Januar 2013 macht die Aufführung in Dortmund Station. Die Infos dazu:

  • „Wir bringen einen Zusammenschnitt der ersten drei Kinofilme aufs Eis“, kündigte Michael Duwe, Stage Entertainment, an. „Und das wird ein wundervolles Musicalereignis.“
  • Es soll eine Show mit Luftakrobatik, Eiskunstlauf und Videoanimationen werden. Derzeit laufen die kreativen Prozesse. Im Oktober dieses Jahres soll „Ice Age“ dann Premiere in London feiern.
  • Vom 24. bis 27. Januar 2013 ist die neue Produktion in der Westfalenhalle zu sehen. Man habe weltweit renommierte Kreative gewinnen können, u.a. Guy Caron (Kreativdirektor) oder Michael Curry (Kostümdesigner).
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