Verbotsschilder

Westfalenhalle Dortmund verbietet Inlinerfahren auf dem Parkplatz

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Neue Verbotsschilder vor den Dortmunder Westfalenhallen

Neue Verbotsschilder vor den Dortmunder Westfalenhallen

Foto: Katrin Figge/FFS

Dortmund.  Kein Inlinern mehr auf dem großen Parkplatz vor der Westfalenhalle: Die Dortmunder Messe hat neue Verbotsschilder aufgestellt. Das ist der Grund.

Inlinern lernen auf dem Westfalenhallen-Parkplatz? Die Zeiten sind für die Kinder der umliegenden Viertel vorbei: Die Dortmunder Messe hat Verbotsschilder aufgestellt. Rollschuh-, Skateboard- und Rollerfahren sind nicht mehr erlaubt – Radfahren nur "vorsichtig".

Die neuen Schilder beziehen sich auf den gesamten großen Parkplatz inklusive dem unteren Bereich am Eingang Nord, erklärt Messe-Sprecher Robin Uhlenbruch. Ohnehin ist der anschließende "Wirtschaftsweg" durchs Hallengelände (also die Verbindung von B1-Brücke und Stadion) immer wieder ein Zankapfel: Er führt mitten durchs Betriebsgelände und ist an bestimmten Messetagen gesperrt.

Westfalenhalle Dortmund: Roller und Inliner verboten

Jetzt kommen auch noch die Verbote dazu. "Wir müssen uns als Unternehmen an die Vorgaben des Tüv halten. Da geht die Verkehrssicherung vor", so Messesprecher Uhlenbruch. Auf Supermarkt-Parkplätzen sei das auch nicht anders.

"Wir nehmen zur Kenntnis, dass einzelne Dortmunder erstaunt sind und die Bereiche teils als Ausbildungs- und Übungsplätze zum Fahrradfahren und Skaten in der Vergangenheit genutzt haben. Jedoch handelt es sich hierbei um ein Betriebsgelände mit Messe-, Kongress-, und Veranstaltungsbetrieb, für das die Westfalenhallen ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen müssen", erklärt Uhlenbruch weiter.

Messesprecher verweist auf Skateparks in der Nähe

Natürlich versteht er den Unmut und verweist auf Skateparks in der Umgebung – wie die im Stadtgarten, in Hombruch oder unter der Schnettkerbrücke. Das hilft beim Inlinern indes wenig, zumal auch in Parks wie dem Westpark keine Rollschuhe erlaubt sind.

Wie die Verbote kontrolliert und welche Strafen drohen ist unklar.

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