Schulsport

Verzögerung bei Sporthallen in Dortmund

Foto: Linz/PiLi

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Dortmund. Die Eltern können es nicht mehr verstehen. Die Schulpflegschaft hat Fragezeichen vor den Augen. Seit Jahren verspricht die Stadt, das Hörder Phoenix-Gymnasium mit einer modernen DreifachSporthalle auszustatten, seit Jahren passiert nichts.

Dortmunder Schulen warten auf die Sanierung oder den Neubau von Sporthallen. Das Phoenix-Gymnasium in Hörde etwa. Auch am Reinoldus-Schiller- und Goethe-Gymnasium haben die Bauvorhaben noch nicht begonnen.

Der Phoenix-See in Hörde ist wahr geworden, die Dreifach-Sporthalle weiter ein Luftschloss. Neue Hoffnung schöpften die Eltern, als es im November hieß, Anfang 2011 könne man mit dem Bau beginnen. Als nichts passierte, wandten sich Bea Gerlings, Andrea Brücher und Kathrin Miebach von der Schulpflegschaft an OB Ullrich Sierau und Kämmerer Jörg Stüdemann. Wenig später folgte die Antwort. Diesmal hieß es, im Laufe des Jahres rechne man mit einem Baubeginn.

Spekulationen

Derweil schießen an der Schule die Spekulationen ins Kraut. Liegen die Verzögerungen am Neubau des Media-Marktes? Liegt’s daran, dass die Stadt nach dem Haushaltsloch und dem juristischen Streit mit dem ehemals bauwilligen Verein „Do-Sport“ Probleme hat, einen Unternehmer zu finden, der die Hallen hochzieht? Stüdemann kennt die Gründe nur zu gut. Nach den jahrelangen Vorverhandlungen „haben wir ein schwieriges Erbe angetreten“. Erst jetzt könne die Maßnahme fürs Phoenix ausgeschrieben werden. Die Hoffnung: Dass man im Herbst ein Generalunternehmen gefunden habe, das den Zuschlag bekommt. Baubeginn dann: Frühjahr 2012.

Sportdezernent Wilhelm Steitz weiß, dass die Halle des Goethe-Gymnasiums deutlich früher in Angriff genommen werden könne. Die Landesmittel für den Sportstützpunkt seien schon da, ergänzt Stüdemann. Baubeginn: 18. Juli. Bauende: In ein bis anderthalb Jahren.

Beim jahrzehntelangen Dauerbrenner, dem Hallen-Vorhaben am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium in Dorstfeld, ist der Fall wieder anders. Nachdem man sich im April mit Fragen des Artenschutzes abschließend auseinandersetzte, musste noch der Auftrag des Rates, die Wirtschaftlichkeit verschiedener Finanzierungsmodelle gegeneinander abzuwägen, erfüllt werden. Ergebnis: Noch vor den Sommerferien wird die Verwaltung dem Rat vorschlagen, die Halle aus dem Sondervermögen der Stadt zu bauen und später anzumieten.

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