Evakuierung

Handgranaten-Attrappe – Hörsaal der TU Dortmund geräumt

Ein Gebäude der Technischen Universität Dortmund musste wegen eines verdächtigen Gegenstandes geräumt werden.

Foto: Dieter Menne

Ein Gebäude der Technischen Universität Dortmund musste wegen eines verdächtigen Gegenstandes geräumt werden. Foto: Dieter Menne

Dortmund.  Weil in einem Hörsaal der TU Dortmund ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde, mussten die Studenten raus. Der Gegenstand war harmlos.

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Der voll gefüllte Raum an der Emil-Figge-Straße wurde „rechtzeitig evakuiert“, wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage bestätigte. Hunderte Studenten mussten das Gebäude verlassen.

Aufgebohrt und ohne Sprengstoff

Als der Einsatzleiter den Gegenstand untersuchte, sei ihm sofort klar gewesen, dass er nicht mehr gefährlich sei. „Er war aufgebohrt und beinhaltete keinen Sprengstoff mehr“, so die Polizei.

Worum es sich bei dem Gegenstand genau gehandelt hat, war am Mittag noch unklar. Unbestätigten Informationen zufolge handelte es sich um eine Handgranate. Offiziell hieß es nur, dass das Fundstück im intakten Zustand „einen Schaden hätte verursachen können“. Bevor der noch unbekannte Täter den Gegenstand in den Hörsaal gelegt hatte, war er aber bereits entschärft und ungefährlich gemacht worden.

Keine Straftat nach dem Waffengesetz

Die Polizei forderte daher auch nicht den Kampfmittelräumdienst an. „Es handelt sich nicht um eine Straftat nach dem Waffengesetz, da kein Sprengstoff mehr zu finden war“, sagte der Sprecher. Unabhängig davon sucht die Polizei nach dem Täter - bislang gibt es noch keine Hinweise. Dem Täter könnte eine Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat vorgeworfen werden, erklärte Henner Kruse, Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

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