Konzerthaus

Tina Dico bietet großes „Ohrenkino“

Foto: Christoph Giese

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Dortmund.Nach mehreren Jahren in London hat es sie in ihre Heimat zurückgezogen. Tina Dico, die Sängerin und Songschreiberin aus Aarhus, lebt wieder in Dänemark, in Kopenhagen. Und der dänischen Hauptstadt hat sie gleich einen Song gewidmet. „Copenhagen“ ist eine wunderbare Ode und ein Highlight ihres bezaubernden Auftritts im Konzerthaus zur Eröffnung des Pop-Abos der neuen Spielzeit.

Denn dieser Song hat das, was die Musik von Tina Dico ausmacht. Einen poetischen Text, eine großartige Melodie, viel Seele und Wärme. Erwachsenen-Folk-Pop, Sin-ging/Songwriting, wie immer man die Musik der bald 33-Jährigen nennen möchte, Tina Dico schafft es mit ihren kleinen Geschichten, den Zuhörer zum gebannten Zuhören zu verführen.

Leise Intimität

Und obwohl sie im gut ge-füllten Konzerthaus mit Gi-tarrist Dennis Ahlgren, Schlagzeugerin Anne Kristine Winkler und dem isländischen Sänger und Multiintrumenta-listen Helgi Jonsson, der den Abend solo mit einem hörenswerten, halbstündigen Set und seinen Songs eröffnen durfte, drei Klasse-Musiker um sich weiß, braucht sie doch eigentlich nur eine Akustikgitarre und ihre Stimme.

„Watching Him Go“ oder „Room With a View“ sind sol-che solo vorgetragene Songs, die mitten aus ihrem Leben erzählen und tief berühren. Von diesen Liedern hat Tina Dico einige im Programm und es sind mit die stärksten Momente des Konzertes. Wie auf der aktuellen Doppel-CD „Welcome Back Colour“, die in erster Linie einen Rückblick auf die bisherige, vor allem in Dänemark erfolgreiche Karriere wirft, pendelt Tina Dico zwischen lauteren, hymnischen Songs und dieser so offenen und leisen Intimität. Großes Ohrenkino!

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