Unfall

Unfall auf B1: Feuerwehr beklagt blockierte Rettungsgasse

Schwerer Unfall in Dortmund: Auf der B1 ist ein Tanklaster in einen Sattelzug gefahren, der gerade an einer Tankstelle stand.

Schwerer Unfall in Dortmund: Auf der B1 ist ein Tanklaster in einen Sattelzug gefahren, der gerade an einer Tankstelle stand.

Foto: Axel Ruch/VN24

Dortmund.   Nach dem Unfall mit einem Tanklaster an einer Tankstelle in Dortmund kritisiert die Feuerwehr das Verhalten der Autofahrer in der Rettungsgasse.

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Nach dem schweren Unfall an einer Tankstelle auf der B1 in Dortmund beklagt die Feuerwehr, dass Autofahrer eine bereits bestehende Rettungsgasse wieder „zugefahren“ haben.

Nachdem die ersten Fahrzeuge der Einsatzkräfte zur Unfallstelle gefahren waren, schlossen Autofahrer die zuvor gebildete Rettungsgasse wieder, in dem sie mit ihren Fahrzeugen wieder in ihre Fahrspuren zurückfuhren. So wurde die Rettungsgasse für nachfolgende Einsatzfahrzeuge blockiert.

Polizei vermutet internistischen Notfall

Bei dem schweren Unfall war am Montagmorgen gegen 10.40 Uhr ein Tanklaster auf der B1 in Dortmund in einen anderen Lkw gefahren, der gerade an einer Tankstelle stand.

Der Tanklaster des 61-jährigen Niederländers kam auf der B1 in Dortmund-Aplerbeck in Fahrtrichtung Unna kurz vor der Abfahrt zur Marsbruchstraße von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einer Anzeigetafel und einer Leitplanke, fuhr über den Grünstreifen und prallte gegen einen anderen Sattelzug, der gerade an einer Tankstelle an einer Zapfsäule stand.

Der Fahrer des geparkten Sattelzugs (36) war wohl gerade an der Kasse, daher passierte ihm nichts. Beim Fahrer des Tanklasters vermutet die Polizei einen internistischen Notfall. Er wurde leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Die Einsatzkräfte appellierten an die Verkehrsteilnehmer, den Bereich zu umfahren und eine Rettungsgasse zu bilden. Die Kraftstoffe aus den Lkw-Tanks wurden abgepumpt. Dann mussten die Fahrzeuge geborgen werden.

Die B 1 musste an der Unfallstelle kurzzeitig ganz gesperrt werden, anschließend war bis circa 15.35 Uhr nur ein Fahrstreifen befahrbar. Die Zufahrt zum Tankstellengelände blieb nach Ende des Polizeieinsatzes gesperrt. Zur Höhe des Sachschadens gibt es noch keine Angaben. (red)

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