Vom Coach zum Koch: Gourmet Helmut Witte

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Aplerbeck. Helmut Witte ist beim ASC 09 ein bunter Hund. Als prominenter Ex-Bundesliga-Coach und als Spieler der Alten Herren ist er bekannt - und als Koch. Beim Alt-Herren-Turnier verwöhnte Witte mit Gourmet-Spezialitäten die Kicker.

"Bis auf das Wetter hat uns alles geschmeckt", schmunzelt Thorsten Casper. Der Turnierorganisator des Alt-Herren-Kicks um den "Karl-Huckschlag-Pokal" meint das wörtlich: Denn beim ASC 09 steht ein leibhaftiger Ex-Bundesliga-Trainer hinter den Kochtöpfen. Helmut Witte trainierte 1983 den BVB, später auch den MSV Duisburg und Wattenscheid 09.

"Aus dem sportlichen Bereich bin ich ja inzwischen ganz raus", sagt Witte bescheiden. Darum hätte der leidenschaftliche Hobbykoch versucht, sich anders einzubringen. Fußballer sollten schließlich nicht nur auf "Currywurst-Pommes" abonniert sein. "Ich wollte etwas Abwechslung auf die Speisekarte bringen", so Witte.

Also gibt's beim Alt-Herren-Turnier genauso wie beim prominent besetzten Hecker-Cup der Seniorenteams Geschnetzeltes, Salatplatte mit Pfifferlingen oder Rumpsteak. Den Kickern mundet's offensichtlich. Witte betont: "Wir stimmen gemeinsam immer ab, was auf den Teller kommt." So kredenzt er dann auch "Himmel und Hölle", also Blutwurst mit Bratkartoffeln.

"Helmut ist ein leidenschaftlicher Koch", würdigt Casper seinen "Meister". Ohne sein Essen seien Aplerbecker Turniere kaum mehr vorstellbar. Schließlich feiert Witte am 24. Juli sein "Zehnjähriges" als ehrenamtlicher ASC-Koch. "Seit Beginn des Hecker-Cups bin ich dabei", berichtet der Jubilar.

Kein Wunder, dass das prominent besetzte Turnier in Fußballerkreisen längst als "Gourmet-Cup" bekannt ist. "Die vielen Fans kommen sicher nicht nur wegen des tollen Fußballs, sondern auch aus kulinarischen Gründen", mutmaßt Thorsten Casper. Er muss es wissen: Er war mit seinen Mannschaftskameraden noch zu später Stunde im Waldstadion anzutreffen. Beim Bierchen und bei wohl temperierter "Himmel und Hölle".

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