Mittelalterliches Spektakel unter der Burgruine

Ritterkämpfe und Feuerdrache

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Ein echt mittelalterliches Schlacht-Spektakel.

Ein echt mittelalterliches Schlacht-Spektakel.

Foto: Schaper

Syburg.  Ostern Anno 2016: Feuerspeiender Drache sowie Gaukler, Händler und Spielleute sorgten für viel Romantik, spannende Ritter-Kämpfe und jede Menge Andrang hoch über der Ruhr. Unterhalb der Burgruine wurde das Leben von anno dazumal rekapituliert.

Zum fünften Mal ging’s an der Hohensyburg zurück in die gute alte Zeit der Rittersleut‘. Mehr als 100 Zelte sowie 60 Handwerkerhütten und Marktstände boten auf der Wiese unterhalb der Burgruine alles was die Herzen der Ritter, Knappen, Feen und Mägde höher schlagen ließ. Der Presse wurde zudem ein seltener Blick ins Zelt der Ritter gewährt. Bescheiden ging es im Domizil von "Regin, der Schmied" und "Kira von Casterbill" zu. Holzbett mit Tierfellen zum Zudecken, dazu ein Holz-Ablagesystem - das war’s. Komfort sieht anders aus.


Kein Platz zum Leben


Platz zum Leben gab es in dem engen Zelt nicht. Das spielte sich draußen ab. In den größeren der 30 Zelte der Veytaler Ritterschaft und auf dem Platz inmitten des Zeltlagers der Aachener Kämpfer im Zeichen des Pferdekopfes. Opulentes Training mit Schwertern und anderen Waffen stand an. In 35 bis 40 Kilogramm schweren Rüstungen. Kein Vergnügen am sonnigen Samstag. Da floss der Schweiß in Strömen.


Schwitzende Burgfräulein


Aber nicht nur bei Rittern. Auch Burgfrauen, Knappen, Mägde, Handwerker, Krämer, Knechte, Spielleute und Gaukler schwitzten. Heiß her ging‘s auch beim Drachen Fangdorn. Das zwölf Meter lange und drei Meter große Unikum heizte dem Räuber des Goldes mächtig ein, holte die Schatzkiste zurück. Mit Hilfe von Fee "Klara Phyll" und Faun "Herrn Blüterich". Nicht zu vergessen der lautstarken Unterstützung der proppenvollen Ränge. "Jungfrau" Friederike durfte dann den fauchenden und feuerspeienden Drachen küssen.
Die Liebe stand auch bei den Spielleuten "Scherbelhaufen" oben an. Gaukler spielten mit Finger-Figuren, jonglierten mit bis zu sieben Bällen und drei brennenden Fackeln. Händler boten ihre Waren feil und Kinder übten sich im Armbrust- und Bogenschießen. Marktvogt Thomasius und sein Team boten einen "bunten Mix mit familienfreundlichem Markt". Bis auf den schon früh in einen matschigen Untergrund verwandelten Rasen war es am sonnigen Spektakel-Tag top.

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