Baubeginn 2018

Phoenix-West bekommt schicke neue Büros und Restaurants

So soll der Neubau-Komplex mit zunächst drei Bürogebäuden von der Konrad-Zuse-Straße aus aussehen. Vorn sind die bestehenden Wasserkaskaden zu sehen, die zum Entwässerungskonzept auf dem Phoenix-West-Areal gehören, auf dem Plateau links oben liegt der Phoenix-Platz mit der Phoenixhalle.

So soll der Neubau-Komplex mit zunächst drei Bürogebäuden von der Konrad-Zuse-Straße aus aussehen. Vorn sind die bestehenden Wasserkaskaden zu sehen, die zum Entwässerungskonzept auf dem Phoenix-West-Areal gehören, auf dem Plateau links oben liegt der Phoenix-Platz mit der Phoenixhalle.

Foto: Grafik: SHA

Hörde.  Es tut sich wieder was auf Phoenix-West, und zwar auf der großen wilden Wiese zwischen der Phoenixhallen-Baustelle und der Hochofenstraße. Bald sollen hier schicke Büros und Gastronomie locken. 2019 sollen die neuen Gebäude fertig sein. Wir stellen die Pläne vor.

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Der Ort atmet Geschichte. Auf der einen Seite liegen die denkmalgeschützte Phoenixhalle und das Schalthaus 101, auf der anderen die Hochöfen des alten Phoenix-Werks. "Phoenixwerk" ist denn auch der Titel des Bürokomplexes, den eine Investorengemeinschaft an die östliche Einfahrt zum Phoenix-West-Gelände setzen will.

"Es gibt keinen Ort, der so charakterstark und typisch für das Ruhrgebiet ist, wie dieser", sagt Christoph Helbich. Der Dortmunder Architekt ist nicht nur einer der Investoren des Bauvorhabens, sondern zeichnet mit seinem Büro Scheffler Helbich Architekten (SHA) auch für die Architektur verantwortlich. Und die nimmt mit ihrer Backstein-Fassade Bezug zum historischen Umfeld. Dafür gab es viel Beifall vom Gestaltungsbeirat, berichtet Planungsdezernent Ludger Wilde. Er kündigte am Montag die Baugenehmigung für das Vorhaben an.

Ensemble aus vier Bauten

2018 könnten die Bagger anrollen, 2019 die neuen Gebäude bezogen werden. Ein Ensemble aus vier Bauten, die sich um einen grünen Innenhof gruppieren, haben die Architekten geplant, daneben ein Parkhaus. Im ersten Bauabschnitt entstehen drei Gebäude mit rund 7000 Quadratmetern Fläche, die von den Investoren zumindest teilweise selbst genutzt werden.

Zu den Nutzern gehören das Software-Unternehmen Remira von Mitinvestor Carsten Scherer, das im Technologiepark in Dortmund gegründet wurde, aber 2010 nach Bochum umzog. Jetzt kehrt das Unternehmen mit aktuell 35 Mitarbeitern nach Dortmund zurück - in der Hoffnung, hier weiter wachsen zu können.