Goethe-Gymnaisum Hörde

Neue Sporthalle für Sportschule

Am Goethe-Gymnasium in Hörde wurde der Grundstein für eine neue Sporthalle gelegt. Foto: Pollkläsener

Am Goethe-Gymnasium in Hörde wurde der Grundstein für eine neue Sporthalle gelegt. Foto: Pollkläsener

Foto: Iris-MEDIEN

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Hörde.Catharina Pohl legte gestern den Stein. Nein, nicht den Stein der Weisen à la Harry Potter, sondern den Grundstein zur neuen Dreifach-Sporthalle am Goethe-Gymnasium. Die junge Schülerin durfte symbolisch den ersten Stein zum 4,73 Millionen Euro teuren Projekt legen. Dabei war sie nicht allein: Neben Catharina hatte sich auch die Polit- und Stadt-Prominenz eingefunden.

Große Freude
und Erleichterung

Da war Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der der Schülerin ein paar Tipps bezüglich der fachmännischen Grundsteinlegung ins Ohr flüsterte, Monika Schulzeck vom Ministerium für Familie, Jugendliche, Kultur und Sport des Landes NRW, Schulleiter Christof Ernst Nattkemper und Bezirksbürgermeister Manfred Renno sowie weiteren Vertreter von Stadtverwaltung und Politik.

Ullrich Sierau strich zunächst die Besonderheiten der neuen Sporthalle heraus. Er verwies auf die barrierefreien Umkleidebereiche und die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dieses System sorge in den innen liegenden Räumen für den Austausch von warmer verbrauchter Abluft und Frischluft und im Gegenzug werde die kalte Außenfrischluft erwärmt.

Parallel zum Neubau, so Sierau, sei geplant, den Schulkomplex von der Fernwärmeversorgung des Hallenbades Hörde abzukoppeln. In Zukunft werde die notwendige Wärme in einem neu zu errichtenden Heizwerk erzeugt.

Dabei lobte der OB, dass für dessen Nutzung als Brennstoffe erneuerbare Energien wie Holzpellets und Erdgas in Kombination genutzt werden sollen.

Weitere Merkmale der 2600 Quadratmeter großen Sporthalle, die mit der Auszeichnung des Goethe-Gymnasiums als Sportgymnasium NRW notwendig wurde, sind ein Besprechungs-, ein Kraft- sowie ein Sportmehrzweckraum. Klapptribünen sind außerdem für die Zuschauer vorgesehen.

Große Freude und Erleichterung beim Schulleiter über den Baubeginn: „Ich bin froh, dass heute der Startschuss gefallen ist“, betonte Nattkemper. Als Schule sei man durch die steigenden Schülerzahlen in den vergangenen zwei Jahren von 925 auf 1005 an die Kapazitäten gestoßen. Die Dreifach-Turnhalle soll im September 2012 eingeweiht werden.

Und Bezirksbürgermeister Manfred Renno erklärte, dass dieser neue Bau nicht nur für die Schule gut sei, sondern auch für das Vereinswesen.

Und er wies gleichzeitig daraufhin, dass im Zuge des neuen Bebauungsplans für den angrenzenden Bereich der ehemaligen Feuerwache berücksichtigt werden müsse, dass eventuell weitere Schulgebäude benötigt würden, wenn das Gymnasium Sport-Internat werde.

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