Adolf-Schulte-Schule

Musikschule Dortmund bietet Ukulele-Kurse an

Annika (links) und Lias lernen von Frank Gerstmeier die ersten Griffe auf der Ukulele. Die Musikschule Dortmund bietet jetzt die ersten Ukulele-Kurse an. In der Adolf-Schulte-Schule in Aplerbeck.

Foto: Jörg Bauerfeld

Annika (links) und Lias lernen von Frank Gerstmeier die ersten Griffe auf der Ukulele. Die Musikschule Dortmund bietet jetzt die ersten Ukulele-Kurse an. In der Adolf-Schulte-Schule in Aplerbeck. Foto: Jörg Bauerfeld

Aplerbeck.  Götz Alsmann kann's, Stefan Raab auch. Richtig bekannt wurde die Ukulele aber durch Isral Kamakawiwoole. Der schwergewichtige Musiker setzte sich mit Over the Rainbow an die Spitze der Hitlisten. Und jetzt kann man das Spielen auf der Mini-Gitarre auch in Dortmund lernen.

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"Die Ukulele ist ein Instrument mit einem lächelnden Klang", sagt Frank Gerstmeier. "Spielt man sie, kommt sofort gute Laune auf." Die "Mini-Gitarre" ist voll im Trend, das weiß auch Christopher Witt, Regionalleiter der Musikschule.

Und weil das so ist, gibt es jetzt auch einen Ukulelen-Kursus an der Musikschule Dortmund. Den ersten in der Geschichte. Am Dienstag (4.6.) findet in der Adolf-Schulte-Schule in Aplerbeck die erste Schnupperstunde statt.
Jeder der Lust hat, sich mit dem kleinen Zupfinstrument aus Hawaii näher zu befassen, soll einfach mal vorbeischauen. "Es sieht so ein bisschen aus, wie ein Kinderspielzeug, ist aber ein ernsthaftes Instrument", sagt Gerstmeier, der bislang Gitarren-Unterricht an der Musikschule gibt.

"Ukulele ist wesentlich leichter zu erlernen, als zum Beispiel Gitarre", so Gerstmeier und zählt sofort weitere Vorzüge auf. "Sie ist günstig, klein, man kann sie mitnehmen und überall spielen." Rund 30 Euro kostete ein halbwegs passables Instrument so der Ukulelen-Lehrer.

Keine Vorkenntnisse

Dass eine Ukulele, die es in allen möglichen Variationen gibt, gute Laune macht, konnte man auch bei den beiden Mitarbeiterinnen der Musikschule, Lisa und Annika sehen. Die beiden jungen Frauen hatten zum ersten Mal so ein Instrument in den Händen - und schon wurden die ersten Griffe geübt, bei bester Stimmung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

"Wir fangen bei Null an, mitmachen kann jeder ab 14 Jahren. Und das Schöne ist, dass sich die ersten Fortschritte schnell einstellen", sagt Gerstmeier. Gut, der Mut zu Singen müsse vorhanden sein, aber ansonsten solle es funktionieren.

Zwei Griffe

Zu Beginn des Kurses werden zwei Griffe eingeübt, "Lady in Black" bietet sich da an", sagt Gerstmeier. "Für uns ist das ganz neu", sagt Christian Witt. "Aber man muss ja nicht immer an Beethoven denken, sondern auch mal was Einfaches machen und die Freude an der Musik in den Vordergrund stellen."

Sechs Unterrichtsstunden stehen zunächst auf dem Programm - nach den Sommerferien soll es dann weitergehen. "Ich bin zu allen Schandtaten bereit", so Gerstmeier und fügt lächelnd an: "In einem halben Jahr gründene wir das erste Ukulelen-Orchester und treten in der Westfalenhalle auf."

Knostenlose Schnupperstunde

  • Eine kostenlose Schnupperstunde bietet die Musikschule Dortmund am Dienstag (4.6.) um 18 Uhr in der Adolf-Schulte-Schule, Diakon-Koch-Weg 3, an. Der Kursus in Aplerbeck beginnt am Dienstag (11.6.) um 18 Uhr in der Adolf-Schulte-Schule. Kosten für sechs Unterrichtsstunden, 25 Euro.
  • Auch in der Musikschule Dortmund, Steinstraße 35, gibt es eine Schnupperstunde: Mittwoch (5.6.) um 18.30 Uhr.
  • Teilnehmen kann jeder ab 14 Jahren.
  • Mehr Infos gibt es bei Christian Witt (Musikschule) unter Tel. 50 24 997 oder cwitt@stadtdo.de

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