Phoenix-Gymnasium Hörde

Erster Spatenstich für Sporthalle

Ullrich Sierau hatte zum ersten Spatenstich  einen Spielzeug-Bagger als Geschenk mitgebracht. Foto: Jochen Linz

Ullrich Sierau hatte zum ersten Spatenstich einen Spielzeug-Bagger als Geschenk mitgebracht. Foto: Jochen Linz

Foto: Linz/PiLi

Hörde.   Lange 13 Jahre hat die Wartezeit gedauert. Doch gestern, am letzten Schultag vor den Ferien, ging es los. Erster Spatenstich für den Bau der ersehnten Sporthalle am Phoenix-Gymnasium an der Seekante in Hörde.

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Lange 13 Jahre hat die Wartezeit gedauert. Doch gestern, am letzten Schultag vor den Ferien, ging es los. Erster Spatenstich für den Bau der ersehnten Sporthalle am Phoenix-Gymnasium an der Seekante in Hörde. Oberbürgermeister Ullrich Sierau brachte dazu noch eine gute Nachricht mit: die Sporthalle soll schon nach den Osterferien 2013 dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen.

„Noch während der Ferien im August“, versprach Sierau weiter, „soll schon mit dem Hochbau begonnen werden“. Erstmals habe die Stadt einen Generalunternehmer beauftragt. Dadurch sei es möglich, Investitionsmittel zu sparen und die Bauzeit zu verkürzen. Für Schulleiterin Ursula Forthaus gab es einen kleinen gelben Bagger zur Erinnerung an den ersten Spatenstich. Für Bezirksbürgermeister Manfred Renno war es „ein wunderbarer Tag“: „Eine ganze Reihe von Schülern und Lehrern hat lange Jahre auf eine eigene Sporthalle verzichten müssen“.

Nach Fertigstellung steht den Schülern des Phoenix-Gymnasiums eine rund 2000 Quadratmeter große barrierefreie Sporthalle mit Zuschauertribüne zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit den Lehrern des Gymnasiums entsteht in Hörde in unmittelbarer Nähe zum Schulkomplex eine moderne, schulsportgerechte Dreifachhalle nach heutigem Stand der Technik. Die maximale Nutzerzahl liegt bei 199 Personen. Sie steht demnächst in den Abendstunden oder an Wochenenden auch den Vereinen für Sportangebote zur Verfügung; außerdem kann die Halle von Menschen mit Behinderung genutzt werden.

Die Baukosten betragen rund 2,9 Millionen Euro, die Ausstattung soll etwa 180 000 Euro verschlingen. Mit den Gründungsarbeiten für den Neubau wurde bereits im Juni begonnen.

Lange hatten die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Schulleitung auf eine neue Halle gedrängt. Für sportliche Zwecke ist die alte Halle nicht mehr geeignet. Sie dient seit November 2011 als Mensa. Die Küche – sie ist im ehemaligen Umkleidebereich der Gymnastikhalle untergebracht – bietet dafür schmackhafte Kost. Die bisherige Kantine, untergebracht in zwei Räumen, war dem Ansturm der hungrigen Mäuler nicht mehr gewachsen gewesen.

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