B236

Das müssen Sie über den Umbau der B236 wissen

Bis zum Anschluss der A1 in Schwerte soll die B236 nun noch weiter ausgebaut werden. Das betrifft auch Autofahrer aus Dortmund.

Foto: Archivfoto

Bis zum Anschluss der A1 in Schwerte soll die B236 nun noch weiter ausgebaut werden. Das betrifft auch Autofahrer aus Dortmund. Foto: Archivfoto

Aplerbecker Mark.  Bis zur Dortmunder Stadtgrenze ist die B236 schon seit mehreren Jahren ausgebaut. Jetzt soll es weitergehen in Richtung Süden - bis zum Anschluss der A1 in Schwerte. Wann die Bauarbeiten losgehen und warum das auch Dortmunder Autofahrer betrifft, verraten wir in Fragen und Antworten.

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Wer ist für die Planung und den Ausbau der Bundesstraße verantwortlich?

Die Kosten für das Bauvorhaben trägt der Bund. Die Planung übernimmt die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH).

Jetzt wird ja lediglich auf Schwerter Gebiet gebaut. Wie betrifft das Ganze denn den Dortmunder Süden?

Da gibt es einige Punkte, die für die Bürger gerade im Stadtbezirk Aplerbeck von großem Interesse sind.

Und das wären?

Da ist einmal die Radwegeverbindung von Berghofen und der Aplerbecker Mark in Richtung Schwerte. Die endet im Moment im Nichts, kurz vor dem Restaurant Freischütz, in dem auch die Informationsveranstaltung stattfand. Der Radweg soll nun auf der westlichen Seite der B236, am Freischütz vorbei, weitergeführt werden.

Was betrifft noch den Dortmunder Süden?

Da ist die Befürchtung des "Schleichverkehres" während der Baumaßnahme. Vor allem die Bürger in der Aplerbecker Mark sind da gebrannte Kinder. Denn schon jetzt suchen auswärtige Fahrzeuge den Weg durch die Wohnstraßen, wenn es sich auf der B236 staut.

Gab es denn überhaupt Interesse von Dortmunder Seite aus an der Informationsveranstaltung im Freischütz?

Ja, das Interesse war groß. Neben Aplerbecks Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel waren auch zahlreiche Bürger aus der Mark und aus Berghofen anwesend.

Wie lange soll die gesamte Baumaßnahme denn dauern?

Laut der Deges sind insgesamt zwei Jahre vorgesehen. Dann soll der Anschluss von der Dortmunder Stadtgrenze bis zu A1 auf Schwerter Seite fertiggestellt sein.

Wann geht es los?

Die vorbereitenden Baumaßnahmen, wie beispielsweise Rodungen, könnten noch Ende dieses Jahres beginnen.

Und die Straßenbauarbeiten?

Hier ist der Herbst 2018 von den Deges-Mitarbeitern als Beginn anvisiert. Los geht es dann mit dem Umbau des Autobahnschlusses in Richtung Bremen. Es folgt dann der Autobahnanschluss in Richtung Köln. Beide Autobahnanschlüsse sind während der Bauarbeiten jeweils für ein halbes Jahr gesperrt. Wie allerdings die Umleitungen in dieser Zeit eingerichtet werden, kam bei der Veranstaltung nicht ans Licht.

Und wie geht es dann weiter?

Wenn alles nach Zeitplan läuft, wird der dritte Bauabschnitt, der die Fahrspur in Richtung Dortmund betrifft, 2019 angegangen. 2020 soll dann die neue Fahrbahn freigegeben werden.

Werden während der Bauzeit denn Straßen gesperrt?

Ja, zumindest zwei wichtige Anschlüsse. Nämlich die Zufahrt zur Bergstraße und die zur Heidestraße werden einige Monate nicht nutzbar sein. Auch hier könnte es Probleme mit dem Umleitungsverkehr geben. Hier soll der Verkehr nämlich durch Straßen wie den Klusenweg geführt werden.

Staubildung soll vermieden werden
Durch den Umbau soll sich die Gefahr der Staubildung verringern. Im Moment stehen die Fahrzeuge teilweise von der südlichen Tunnelausfahrt (Berghofen) bis zur Kreuzung B236 / Bergstraße (Schwerte).

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