Getränkehandel

Stendel im Kreuzviertel ist insolvent

Foto: WAZ FotoPool

Dortmund.   Der Fassanstich bei der Feier zum runden 50. zeigt eine feucht-fröhliche Szene. Und damit endet vorerst die Geschichte des Dortmunder Traditionsunternehmens. Die Stendel GmbH ist insolvent.

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Der Fassanstich bei der Feier zum runden 50. zeigt eine feucht-fröhliche Szene. Und damit endet vorerst die Geschichte des Dortmunder Traditionsunternehmens. Die Stendel GmbH ist insolvent.

Am 1. November ist, so Insolvenzverwalter Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger von der White & Case Insolvenz GbR, das Insolvenzverfahren über den Dortmunder Getränkegroß- und Einzelhandel eröffnet worden. Im rund sechs Wochen dauernden vorläufigen Insolvenzverfahren hatte sich für den Betrieb aus dem Kreuzviertel keine Chance der Weiterführung ergeben.

20 Mitarbeiter betroffen

„Der Geschäftsbetrieb ist eingestellt. Er war nicht rentabel“, urteilt Dr. Schulte-Kaubrügger. Man habe im Insolvenzantragsverfahren versucht, einen Investor für das Unternehmen, das mit Getränken, Feinkost und Wein handelte, zu finden. Auch diese Bemühungen seien aber vergeblich gewesen und unter anderem an der Vermietungssituation gescheitert.

Betroffen sind nach Angaben des Insolvenzverwalters 20 Mitarbeiter. Sie sind bereits freigestellt. Ihnen werden jetzt die Kündigungen ins Haus flattern.

Mit Stendel verliert das Kreuzviertel einen besonderen Laden und ein altbekanntes Gesicht – das gelbe Haus an der Kreuzstraße zog zahlreiche Gäste an. Hier feierten schon die Dortmunder Christdemokraten; die Hoffeste von Stendel – im Kreuzviertel legendäre Veranstaltungen. Gleichzeitig machte sich das Unternehmen mit Whisky-Kostproben und Musikveranstaltungen einen guten Namen.

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