Verzögerung bei Reparatur

Sanierung der Alternderner Straße startet frühestens im Sommer

Foto: Oliver Schaper

Derne.  Der Zustand der Altenderner Straße ist den Dernern seit Jahren ein Dorn im Auge. Das, was jetzt von der Stadtverwaltung dazu zu hören ist, macht den Anwohnern allerdings wenig Hoffnung auf baldige Besserung.

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Zuletzt hat sich die Bezirksvertretung Scharnhorst im Mai 2017 mit der Altenderner Straße befasst – also vor über sieben Monaten. Auf Antrag der SPD-Fraktion hatte das Gremium damals noch einmal gefordert, die Sanierung der maroden Straße endlich in Angriff zu nehmen. In ihrer Antragsbegründung hatte die SPD-Fraktion darüber geklagt, dass die Sanierung längst beschlossen sei und die finanziellen Mittel bereitstehen, der Termin für den Baubeginn jedoch immer weiter hinausgeschoben werde.

Damals im Mai hatte es geheißen, im Oktober oder November 2017 solle es losgehen. Bei einem derart späten Beginn der Arbeiten sei zu befürchten, dass wegen des einsetzenden Winters die Arbeiten wieder eingestellt werden könnten und somit eine weitere Zeitverschiebung eintrete, hieß es damals. Und: „Die Sanierung der Altenderner Straße muss umgehend durchgeführt werden, nicht zuletzt, um auch dem Leuchtturm-Projekt Nordwärts die Glaubwürdigkeit zu erhalten.“

Nichts passiert - aber warum?

Oktober oder November 2017 sind bekanntlich seit Langem vorbei, und passiert ist an der Altenderner Straße bekanntlich bisher nichts.

Warum ist dort noch nichts passiert? Dazu schreibt Stadtsprecherin Heike Thelen nun unter Berufung auf die Leiterin des Tiefbauamtes, Sylvia Uehlendahl: „Derzeit werden die notwendigen Baubeschlüsse für die Straßenbauarbeiten an der Altenderner Straße (1. Bauabschnitt von Hausnummer 17 bis Im Schellenkai) und Im Schellenkai vorbereitet.“

Stadt: Baustart in der zweiten Hälfte 2018

Da insbesondere die Altenderner Straße überbezirkliche Bedeutung habe, ergebe sich die Zuständigkeit des Rates beziehungsweise des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften.

Parallel werde auch die Stellungnahme der Feuerwehr zur Sicherung des zweites Rettungsweges während der Bauarbeiten eingeholt. Liege beides vor und die Stadt Dortmund habe einen genehmigten Haushalt 2018, erfolge die Ausschreibung. Beide Maßnahmen sollen parallel ausgeschrieben werden.

Und dann der entscheidende Satz in der Stellungnahme Heike Thelens: „Nach einer vorsichtigen Einschätzung zum jetzigen Zeitpunkt rechnen wir mit einem Baustart in der zweiten Jahreshälfte 2018.“

Abschnitt bis zur Grenze mit Lünen am stärksten betroffen Sie schreibt weiter: „Zu weiteren Sanierungsabschnitten der Altenderner Straße werden aktuell die erforderlichen Voruntersuchungen abgearbeitet und so unter anderem der vorhandene Straßenaufbau untersucht. Auf dieser Grundlage werden in der Folge dann die entsprechenden Beschlussvorschläge erarbeitet und der Politik zur Entscheidung vorgelegt. Aus heutiger Sicht weist hier der Abschnitt von Flautweg bis Stadtgrenze Lünen größere Schadensbilder auf und sollte daher eine deutlich höhere Priorität genießen.“

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