Theater-Neubau

Politik will Baukosten für "Junge Bühne" am Wall begrenzen

Auf diesem Grundstück neben dem Schauspielhaus am Wall soll die „Junge Bühne“ entstehen. Bisher gibt's nur ein Provisorium.

Foto: Dieter Menne

Auf diesem Grundstück neben dem Schauspielhaus am Wall soll die „Junge Bühne“ entstehen. Bisher gibt's nur ein Provisorium. Foto: Dieter Menne

Dortmund.  Wie viel darf die „Junge Bühne“ als gemeinsames Haus von Kinder- und Jugendtheater und Kinderoper kosten? Die politischen Beratungen gehen weiter

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Die Politik wird wohl grünes Licht für die weitere Planung der „Jungen Bühne“ neben dem Theater geben. Den Planern wird sie allerdings die Daumenschrauben ansetzen. SPD, CDU und wohl auch Grüne wollen einen Kostendeckel für die Millionen-Investition.

Offen ist noch, wo die Grenze genau gesetzt wird. In einem Antrag zur Sitzung des Finanzausschusses sprach sich die CDU für einen Kostendeckel von maximal 30 Millionen Euro aus. SPD und Grüne wollen aber wohl etwas großzügiger sein. Bis zur Ratssitzung will man sich gemeinsam die Karten legen.

Gut möglich ist, dass man sich an der Summe von 32,1 Millionen Euro orientiert, die zuletzt von der Verwaltung genannt worden war – allerdings verbunden mit dem Hinweis, dass bei einer Kostensteigerung von 4 Prozent die Bausumme bis zur geplanten Eröffnung der „Jungen Bühne“ im Jahr 2023 bei 36,1 Millionen Euro liegen könnte.

Raumprogramm ist deutlich reduziert

Das ist immerhin deutlich niedriger als die noch eine Woche zuvor genannte Summe mit einer Kostenschwankung zwischen 49,4 und 69,2 Millionen Euro. Nachdem schon im Kulturausschuss Bedenken laut wurden, hatte das Theater den Vorschlag noch einmal überarbeitet und die Raumwünsche deutlich reduziert.

Selbst der überarbeitete Kostenrahmen von 32,1 bis 36,1 Millionen Euro bedeute mehr als eine Verdoppelung der noch vor vier Jahren von der Verwaltung genannten Kosten für die Junge Bühne von rund 17 Millionen Euro, heißt es allerdings im Antrag der CDU-Fraktion. Der Rat entscheidet am Donnerstag (17.5.).

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