Stenografen haben Kunst nicht verlernt

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Dorstfeld. (chm) Die Freude war riesig, als sich einige Mitglieder des Stenografenvereins "Hellweg 1950 Dorstfeld" in diesen Tagen im Haus Düppe wiedersahen. ...

... Eine von ihnen hatten eine Wiedersehensfeier für die Gruppe von Stenografen organisiert, die bis zum Jahre 1969 zahlreiche Erfolge als Einzel- wie auch als Mannschaftsschreiber erzielen konnten. Im Jahre 1964 begann die Geschichte der Gruppe, als der Stenografenverein nach langer Pause wieder jugendliche Schreiber heran bildete. Schon bald darauf erzielten die Neulinge, auf ie der Verein seine Zukunft aufbauen konnte, bei Wettbewerben ausgezeichnete Erfolge. In den folgenden Jahren gelang es, dass die Fertigkeiten der Schreiber bis auf 240 Silben Ansagegeschwindigkeit in der Minute - das ist gleichbedeutend mit einer normalen Sprechweise - ausgebaut werden konnten. Organistoren auch in Berlin fündig So gelang es, mit diesen Leistungen auf regionaler sowie auf überregionaler Ebene zu trumpfen. Es reichte sogar bis hin zur Deutschen Vizemeisterschaft - dank hervorragender Ausbilder wurde viele Erfolge dem Stenografenverein Hellweg gut geschrieben. Bei der Suche nach ehemaligen Mitgliedern der Trainingsgruppe konnten die Organisatoren des Treffs auch in Berlin findig werden. Jutta Heidenreich geborene Topp, Marlies Kehrmann geborene Kasper, Anneliese Kirsten geborene Zeh, Marita Meisinger geborene Kronshage, Lilo Piur, Annegret Rosendahl geborene Wenzel, Lilo Schwake, Monika Stahl, Margitta Starosta geborene Piur, Monika Robst geborene Topp, Hans-Jürgen Robst, Hans-Otto Bartnik, Alfons Bernard sowie Gerhard Hötzel reisten nach Dorstfeld an und verlebten ein paar fröhliche Stunden in geselliger Runde. Organisator Gerhard Hötzel moderierte gekonnt. Erinnerungen wurden wach und Dönekes machten ihre Runden.

Drei Damen zum 60-Jährigen gesucht Hötzel überraschte die ehemaligen Meisterschreiber, als er Stenoblock und Stenostift verteilte und zum Diktat bat. Einige Ehemalige brachten es nach so langer Zeit noch bis auf 150 Silben in der Minute. Viele der Ehemaligen verwenden auch heute noch beruflich und privat die Kurzschrift.

Das nächste Weidersehen soll schon im nächsten Jahr stattfinden. Dann nämlich feiert der Stenografenverein Hellweg Dortmund sein 60-jähriges Bestehen. Die Zeit rennt davon: Bis dahin soll nämlich auch versucht werden, die noch fehlenden drei Mitglieder der Gruppe ausfindig zu machen. Dies sind: Helga Scheller, Anneliese Schwettmann und Birgit Gakat. Die drei Damen werden gebeten, sich bei Gerhard Hötzel, Himmelohstraße 113, in 58454 Witten, Tel: 02302 - 49346, melden.

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