Arbeitsgericht

Burger King darf Betriebsrat erneut nicht kündigen

Burger King versucht seit Monaten, den Betriebsrat seiner Filialie in Kley loszuwerden. Ohne Erfolg. Das Arbeitsgericht entschied: Der Mann darf bleiben.

Burger King versucht seit Monaten, den Betriebsrat seiner Filialie in Kley loszuwerden. Ohne Erfolg. Das Arbeitsgericht entschied: Der Mann darf bleiben.

Foto: dpa

Kley.  Burger King und sein Betriebsrat: Seit knapp zehn Monaten beschäftigt diese Verbindung das Dortmunder Arbeitsgericht. Der Prozess ging in eine neue Runde, und wieder fiel die Entscheidung wie erwartet aus.

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Wie schon in ihren Versuchen zuvor ist die Betriebsleitung von Burger King erneut mit ihrem Versuch gescheitert, den Betriebsratsvorsitzenden der Filiale Kley vor die Tür zu setzen.

Das Arbeitsgericht hat entschieden: Der Mann darf bleiben. Burger King hatte dem langjährigen Mitarbeiter vorgeworfen, zahlreiche Pausen nicht abgestempelt und damit sein Arbeitszeit-Konto zu Unrecht aufgefüllt zu haben. Weil Betriebsräte nur mit Zustimmung des übrigen Gremiums gekündigt werden dürfen, diese Zustimmung in diesem Fall aber verweigert wurde, war die Geschäftsleitung vor Gericht gezogen. Ohne Erfolg.

Erst im Oktober hatte das Arbeitsgericht genauso entschieden, als die Geschäftsleitung versucht hatte, den Chef der Arbeitnehmervertretung mit einem anderen Vorwurf zu kündigen. Damals hieß es, der Mann habe eine Erkrankung nur vorgetäuscht und sich einen Krankenschein erschlichen.

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