Wegen Sanierung

Teil der Max-Wittmann-Schule ist umgezogen

Schulleiter Frank Schmidt-Kamann (l.) bespricht sich am Ausweichquartier für einen Teil der Max-Wittmann-Schüler, der ehemaligen Minister-Stein-Förderschule am Gretelweg, mit Hausmeister Torsten Foth.

Foto: Andreas Schröter

Schulleiter Frank Schmidt-Kamann (l.) bespricht sich am Ausweichquartier für einen Teil der Max-Wittmann-Schüler, der ehemaligen Minister-Stein-Förderschule am Gretelweg, mit Hausmeister Torsten Foth.

Kemminghausen.  Die Max-Wittmann-Förderschule gibts wegen der anstehenden Renovierung am Gebäude an der Oberevinger Straße 155 seit Schuljahresbeginn an zwei Standorten. Der Umzug war zunächst etwas holperig.

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Seit Anfang des Schuljahres ist das ehemalige Flüchtlingsheim Eving II am Gretelweg, das davor die Minister-Stein-Förderschule war, wieder belebt. Die Primarschüler der Max-Wittmann-Schule haben dort ihr Ausweichquarier gefunden, während die Schule an der Oberevinger Straße renoviert wird. Konkret geht es um neun Klassen mit etwa 100 Schülern. 13 Kollegen und 15 weitere Helfer sind mit umgezogen.

"Am Anfang war es etwas holperig", sagt Schulleiter Frank Schmidt-Kamann. Schließlich musste das Flüchtlingsheim wieder in eine Schule verwandelt werden. Tafeln mussten wieder installiert werden. Auch fehlte Mobiliar. Duschen mussten für den Bedarf einer Förderschule umgerüstet werden. Er danke allen Kolleginnen, die sich in der letzten Sommerferienwoche vorbildlich für die Schule eingesetzt haben. Dazu gehörte als wichtigstes Hilfsmittel auch ganz profan der Putzeimer.

"Wir fühlen uns wohl"

Sabine Dorendorf, die mit der gesamten Organisation des Umzugs betraut ist, sagt: "Wir fühlen uns sehr wohl hier." Die Umgebung sei schön und Lehrer wie Schüler haben die Ruhe, die sie brauchen. Außerdem sei das Außengelände viel größer als an der Oberevinger Straße.

"Wir sind froh, dass es so geklappt hat", sagt auch Frank Schmidt-Kamann. Die schlechtere Alternative wären Container an der Oberevinger Straße gewesen.

Allerdings gibt‘s auch Nachteile im Ausweichquartier. Weil das Ende des Gretelwegs etwa abgelegen ist, ist er mit öffentlichen Verkehrsmittel nur schwer zu erreichen, worunter vor allem die Eltern zu leiden haben. Für die Schüler hat die Schule eine eigene Buslinie eingerichtet. Die fährt die ganz normalen Bushaltestellen an und sammelt die Schüler ein, die zum Gretelweg müssen. Ähnliches gibt‘s auch für den Standort Oberevinger Straße.


Er werde sich noch dafür einsetzen, so Schmidt-Kamann, dass für die Busse eine größere Wendemöglichkeit vor der Schule einrichtet werde.

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