Fast wie in Bayern

Brechtener Oktoberfest lockte Familien aus der ganzen Gegend an

a klar: Beim Oktoberfest fließt das Bier. In Brechten sahs am Sonntag zeitweise aus wie in Oberbayern. RN-Fotos (2) Schaper

a klar: Beim Oktoberfest fließt das Bier. In Brechten sahs am Sonntag zeitweise aus wie in Oberbayern. RN-Fotos (2) Schaper

Foto: Oliver Schaper

Brechten.  Das gute Wetter ließ das Brechtener Oktoberfest am Sonntag in einem besonderen Licht scheinen und zog die Familien aus der Umgebung magisch an.

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Der blaue Himmel, geziert von einzelnen weißen Wolken, spiegelte am Sonntag in Brechten die klassischen Farben des Oktoberfestes wider, das bereits seit dem Fest des letzten Jahres vorbereitet wurde. Die Interessengemeinschaft "Brechten Aktiv" veranstaltete zum elften Mal die kleinere Version des Bayrischen Originals und hatte auch in diesem Jahr wieder viel für die Gäste zu bieten.

Vor allem mit diversen Getränken und Speisen stand das Brechtener Fest dem in München in nichts nach. Die altbekannte Brezeln sowie Bratwürstchen und Leberkäse im Brötchen sättigten die Gäste, sodass sie gestärkt in der strahlenden Sonne feiern konnten. Wem es wegen des Windes trotzdem etwas zu kühl wurde, konnte sich mit einem heißen Kaffee und einem selbstgemachten Stück Kuchen oder einem Crepe aufwärmen.

Lebkuchenherz

Im festlichen Gewand und mit Lebkuchenherz um den Hals repräsentierte Anneliese Schmidt mit wenigen anderen Besuchern, die ebenfalls Trachten trugen, das Oktoberfest. Ihr zufolge sei das Fest in Brechten ein voller Erfolg und eine schöne Abwechslung zum Alltag, da "man zusammentrifft und sich näher kommen kann". Für Anneliese Schmidt ist das Oktoberfest bereits eine liebgewonnene Tradition. Während der Festlichkeiten spielte die Band "Original Alpengeier" zum ersten Mal in Brechten und löste die Band der letzten Jahre ab. Seit 1999 machen die fünf Männer schon zusammen Musik und motivierten mit der Gitarre, Akkordeon und Gesang das Publikum zum Klatschen, Mitsingen und zu kleinen Tanzeinlagen vor der Bühne. Doch noch bevor die Gruppe loslegen konnte, fand der traditionelle Fassanstich statt, bei dem auch Bezirksbürgermeister Oliver Stens Hand anlegte. Nach bereits zwei Schlägen mit dem Holzhammer war das Spektakel vorbei und die Mengen konnten sich ein Freibier abholen.

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