Sperrung am Bahnhof Dorstfeld am Sonntagmorgen

38-Jähriger auf das Gleisbett gestürzt

Foto: Dieter Menne

Dortmund.  Zu Verspätungen im Bahnverkehr von S1, S2 und S4 kam es am Sonntagmorgen rund um den Dorstfelder Bahnhof. Ein Mann war in der Nacht von der Brücke auf die Gleise gestürzt. Nur durch Glück wurde er entdeckt.

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Schwer verletzt hat sich ein 38-jähriger Mann, als er in der Nacht zu Sonntag am S-Bahnhof in Dorstfeld von der zehn Meter hohen Brücke auf die Gleise stürzte.

Durch seine Hilferufe bemerkte eine Zeugin den verletzten Mann am Sonntagmorgen neben den Gleisen. Sie habe erst nur die Rufe gehört und dann den Mann unter der Brücke in einem Graben neben den Gleisen entdeckt.

Betrunken von der Brücke gestürzt

Der Verletzte war ansprechbar, konnte sich aber nur in polnischer Sprache verständigen. Was war passiert: Wie der Mann einem ebenfalls polnisch sprechenden Beamten der Bundespolizei erklärte, sei er in der Nacht betrunken über das Brückengeländer geklettert und dann aus Versehen von der Brücke in den Gleisbereich gestürzt. Der 38-Jährige verneinte jegliche suizidale Absicht.

In Lebensgefahr

Der Mann musste mit Knochenbrüchen inneren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Zunächst bestand Lebensgefahr für ihn.

Während der Rettungsmaßnahmen zwischen 7.30 Und 8 Uhr kam es zu einer Streckensperrung des betreffenden Bahnabschnitts am Dorstfelder S-Bahnhof. Die S-Bahn-Linien S1, S2 und S4 hatten Verspätung.

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